Steinreich – Naturpark Mühlviertel

Du siehst riesige Steinblöcke mitten in einer Wiese liegen, oder Steinkolosse türmen sich übereinander und ein paar Kilometer weiter findest du das Gesicht eines Elefanten – natürlich in Form eines überdimensionalen Granitfelsen! Ja, dann bist du im Naturpark Mühlviertel in Oberösterreich angekommen. Genau dieses über 1000 Hektar große Landschaftsschutzgebiet – ausgedehnt über die Mühlviertler Gemeinden Allerheiligen, Bad Zell, Rechberg und St. Thomas am Blasenstein habe ich dieser Tage mit der Kamera besucht. Um meinem Ruf als „fauler“ Landschaftsfotograf gerecht zu werden, arbeitete ich diesmal ausschließlich mit der Handy-Kamera meines iPhone 11. Ich wollte es wissen!

Hier vorab einige Video-Impressionen:

Landwirtschaft, Tourismus und Kultur haben 1996 begonnen, das Hügelland in den Bezirken Perg und Freistadt zum Naturpark Mühlviertel zu entwickeln. Viele Laubwälder mit Eschen und Buchen, Magerwiesen und vor allem die Felsblöcke aus Weinberger Granit sind es, die die Landschaft so interessant machen. Dazu noch das Freilichtmuseum Großdöllnerhof nahe Rechberg, wo im Granitlehrpfad ein besonderes Kunstwerk ins Auge sticht: Künstler Willy Katteneders „under Pressure“ – ein tonnenschwerer Granitblock inmitten der Wiese in einem Bett!

Es ist nicht möglich, das gesamte Naturpark-Gebiet an einem Tag zu erkunden. Da muß man immer wieder kommen. 50 Kilometer Wanderwege vernetzen die diversen Naturerlebnisse. Schwammerling, Elefantenstein, Pfarrkirche St. Thomas am Blasenstein, der Phallusstein am Ortsrand von St. Thomas, das Naarntal und, und, und….

Der gut beschilderte Stoakraftweg verbindet all die Natur-Sehenswürdigkeiten. Und NaturvermittlerInnen bieten geführte Wanderungen und naturverbundene Workshops an. Der Naturpark Mühlviertel bietet vieles: Für Wanderer, Naturfreunde und Fotografen. Dabei kann man als Fotograf mit leichtem Gepäck anreisen. Weitwinkel und kleines Zoom bis 135 mm Brennweite reichen aus, um Landschaft und Steine abzulichten. Es geht natürlich auch mit der Handy-Kamera. Ehrlich gesagt: Ich bin beeindruckt, was diese kleinen Dinger können. Bei meinem nächsten Ausflug ins Untere Mühlviertel oder egal wohin, werde ich aber doch wieder zu einer „richtigen“ Kamera greifen.

Mehr Infos zum Naturpark Mühlviertel: https://www.naturpark-muehlviertel.at

Text, Fotos und Video zum Beitrag: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Bilderbuch Mühlviertel

Bilderbuch Mühlviertel – im Süden die Donau, im Westen Bayern, im Norden Böhmen bzw. Tschechien und im Osten grenzt das oberösterreichische Mühlviertel an Niederösterreich. Ein bezauberndes Hügelland, dessen Orte an der Donau bei ca. 250 Meter und an der Nordgrenze, dem Böhmerwald, bis zu 1370 Meter über dem Meer liegen. Als Fotograf sehe ich das Mühlviertel als einzigartiges Bilderbuch. Mit kleinen, feinen Städtchen, urigen Dörfern, traditionsreichen Bauernhöfen, Burgen und Schlössern, auf jeden Fall aber mit viel Natur.

Vielleicht sehe ich das Mühlviertel mit anderen Augen, weil ich im Mühlviertel geboren und hier aufgewachsen bin. Zwar am südlichen Rand der Region, im Donaumarkt Ottensheim, aber bald schon in den entlegensten Winkeln des Landes unterwegs.

Dieser Beitrag behandelt das Obere Mühlviertel, welches durch den Haselgraben vom Unteren Mühlviertel geografisch „getrennt“ ist. Ein Tipp für Fotofreunde: Das Mühlviertel ist zu allen Jahreszeiten eine Reise wert. Den Böhmerwald mit seinem Dreiländereck Österreich – Deutschland (Bayern) – Tschechien (Böhmen) kann man stundenlang, ja tagelang, zu Fuß durchstreifen. Und man findet immer wieder neue Bilder. Etwa im Kräutergarten Klaffer am Hochficht – sehenswert und natürlich fotofreundlich. Aber Achtung: Montag ist Ruhetag!

Weitere Fotospots im Oberen Mühlviertel sind Stift Schlägl, der Webermarkt Haslach, die Kurstadt Bad Leonfelden und, und, und……

Das Bilderbuch Mühlviertel präsentiert sich als Naturjuwel. In Langzwettl bieten sich bei einem Biobauern dutzende schneeweiße Sahneziegen als „Models“ an. In Neusserling ladet ein wunderschöner, gepflegter Weiher zu einem ausgiebigen Fotostopp ein. In der Kurstadt Bad Leonfelden ist der Brunnen auf dem Stadtplatz mit Rathaus und Kirche im Hintergrund ein echter Hingucker. Ein Lichttipp dazu: Am frühen Nachmittag vorbei schauen. Gar nicht zu reden von den Sonnenuntergängen über dem Mühlviertler Hügelland.

Also liebe Fotofreunde: Kamera einpacken und ausschwärmen zu den einladenden Motiven im Mühlviertel. Dazu noch ein kurzes Video:

Eindrücke zu „Bilderbuch Mühlviertel“

Mehr Infos bieten die Tourismus-Websites: http://www.muehlviertel.at http://www.boehmerwald.at http://www.oberoesterreich.at

Text und Fotos zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Bringe Farbe in dein Leben

Das Leben ist schön, aber schöner wird es mit Bildern an deinen vier Wänden. Bringe Farbe in dein Leben, Gemütlichkeit und Atmosphäre in deine Wohnung. Meine Landschaftsfotos sorgen dafür. Ich fotografiere mit Freude, aber nicht nur deshalb. Fotografie begleitet mich fast mein ganzes langes Leben, es ist Berufung, aber auch Beruf. Seit vielen Jahren blicke ich durch den Sucher meiner Kameras, drücke mit dem rechten Zeigefinger auf den Auslöser und verdiene damit meinen Lebensunterhalt.

Waren es in früheren Jahren Spitzensportler, Wirtschaftsbosse oder Politiker, die ich als Pressefotograf begleiten durfte, begeistern mich seit einigen Jahren feine Landschaften. Wobei die Dolomiten meine Lieblingsmotive bieten. Egal ob Seiser Alm, Langkofel, König Laurins Rosengarten oder der Naturpark Puez-Geisler – man findet immer wieder neue Motive, neue Blickwinkel und Stimmungen. Es hört nie auf.

Meine Fotos sind aber nicht nur hier in diesem Blog oder auf Facebook zu sehen. Zahlreiche Fotos gibt es natürlich auch als Wandbilder für Wohnung, Büros oder Hotels im Onlineshop von Ohmyprints zu erwerben. Schau einfach rein auf: https://www.ohmyprints.com/de/kuenstler/Rudolf-Brandstaetter/42240

Dies sind nur einige Eindrücke der Bildauswahl bei Ohmayprints. Meine Bilder gibt es auf Künstlerleinwand (ab € 33,–), auf Alu Dibond (ab € 46,–), Acrylglas (ab € 60,–) als Fotoposter (ab € 18,–) und in diversen Größen ab 20 x 30 Zentimeter bis hin zu Großfotos. Am besten einen Blick in den oben genannten Onlineshop werfen. Anfragen wegen spezieller Bildwünsche nehme ich natürlich auch gerne persönlich entgegen: Meine Mail-Adresse lautet: rubra@rubrafoto.co.at

Noch etwas: Willst du einige meiner Bilder auf T-Shirts drucken lassen, dann gibt es dieses Angebot im Onlineshop auf https://shop.spreadshirt.at/naturliebhaberei/

Wie schon erwähnt: Bringe Farbe in dein Leben!

Sehr fotogen – die Geisler Spitzen

Natur und Berge – beides lockt nicht nur begeisterte Wanderer und Naturfreunde, sondern auf Fotografen und Filmer. In Zeiten wo Mobiltelefone nicht mehr nur zur Kommunikation verwendet werden, sondern mit ausgezeichneten Kameras bestückt sind, schleppen allerdings immer wenige Wanderer „echte“ Kameras mit. Ich verwende mittlerweile auf meinen Foto-Touren beides. So auch, als ich kürzlich vom Raschötz oberhalb des Grödnertals hinüber ins Villnösstal unterwegs war. Vom Raschötz über Brogles Alm am Fuße der Geislerspitzen (Naturpark Puez-Geisler) über die Geisler Alm hinunter nach St. Magdalena mit der wunderbaren Johanneskirche. Dabei machte ich mit meinem Handy (Iphone 11) einige Video-Impressionen.

Als Naturfotograf hatte ich selbstverständlich meine Canon EOS 5D Mark III im Rucksack. Schließlich „quälte“ ich mich ja nicht stundenlang nur des wanderns wegen durch die wunderschöne Dolomiten-Landschaft. Ich wollte schließlich auch einige schöne Fotos für meine diversen Produktionen (Poster, T-Hirts, Medien) mit nach Hause bringen. Und die bizarren Bergspitzen von Sas Rigais, Furchetta und Co. sind tolle Motive.

Als kleiner Tipp für Fotofreunde: Man kann mit „kleinem Gepäck“ die Gegend erkunden. Weitwinkel und ein Objektiv mit einer Brennweite bis 135 Millimeter reichen völlig. Man hat ja die Motive fast zum Greifen nahe.

Ja, diese Tour vom Grödner- ins Villnösstal bietet tolle Eindrücke. Man muss sie als Tagestour anlegen. Von Sankt Ulrich im Grödnertal per Schrägseilbahn hinauf zum Raschötz, gute Geher schaffen es in etwa 5 Stunden reine Gehzeit bis nach Sankt Magdalena im Villnösstal. Will man sich allerdings zwischendurch den Fotomotiven widmen und auch die Almhütten und ihr Angebot nützen, ist man gleich einmal 8 bis 9 Stunden unterwegs. Und von Sankt Magdalena geht es stündlich per Linienbus über Klausen zum Ausgangspunkt Sankt Ulrich zurück. Eine Wanderung, die allen was bietet….

Text und Fotos des Beitrags: Rudi Brandstätter, http://www.rubrafoto.co.at

Infos: https://www.dolomiten.net/urlaubsregionen/groeden/ https://www.suedtirol.com/ https://www.villnoess.com/de/

Seiser Alm – wunderbar wanderbar

Weite, hügelige Almwiesen, Lärchenwälder, Almhütten, Pferde, Kühe – und bewegungsfreudige Touristen. Die Seiser Alm, eine 56 Quadratkilometer große Hochalm in der Region Südtirol und Trentino, umrahmt von bizarren Dolomitengipfel, ist von Mai bis Oktober ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Und im Winter ein beliebtes Skigebiet.

Der solide Wanderer ist hier genauso richtig wie der hochmotivierte Bergfex, den die Panoramen von Schlern, Rosengarten, Plattfofel oder Langkofel reizen und fordern. Hunderte Kilometer Wanderwege von leicht bis schwer bieten sich an. Ebenso wie unzählige Kilometer für Mountainbiker. Wobei hier mittlerweile die E-Bikes dominieren.

Aber mir geht es bei meinen Besuchen auf der Seiser Alm nicht um zurück gelegte Kilometer. Mich als Naturfotograf faszinieren die unzähligen Fotomotive. Man kann sich mit der Kamera hier so richtig schön austoben. Von Weitwinkel-Aufnahmen bis zu Shots mit dem Teleobjektiv bietet sich alles an.

Bilder, Bilder, Bilder! Ich liebe die Seiser Alm wie überhaupt Südtirol und Trentino mit seinen unzähligen fantastischen Fotospots. Man findet immer wieder Neues. Auch wenn man meint, schon alles fotografiert zu haben. Einmal das Morgenlicht nützen, dann wieder den späteren Nachmittag – und zwischendurch relaxen auf einer der unzähligen gemütlichen Almhütten. Egal ob Tuene Hütte, Radauer oder Sattler Schwaige, Edelweißhütte oder Williamshütte neben der Bergstation des Florian-Sessellifts, um nur einige zu nennen – überall freundliches Personals, gepflegte Speiseangebote und guter Südtiroler Wein. Die Seiser Alm hat was. Darum weiß ich schon heute: Ich komme immer wieder. Vielleicht im nahenden Herbst, wenn sich die unzähligen Lärchen gelb-rötlich einfärben. Eine Pracht für Auge, Gemüt und natürlich für den Fotograf!

Erreichbar ist die Seiser Alm per Auto von Seis aus, oder per Gondelbahn aus Seis oder aus Sankt Ulrich im Grödnertal. Das Gebiet der Seiser Alm selbst ist fast verkehrsfrei – nur Linienbusse verkehren permanent zwischen Compatsch und Saltria, man kann aber auch die herrliche Landschaft während einer Pferdekutschen-Fahrt genießen.

Mehr infos zur Seiser Alm findet man auf: http://www.seiseralm.it oder http://www.seiser-alm.it https://www.dieseiseralm.com/de/ https://www.suedtirolerland.it/de/suedtirol/seiser-alm/

Text und Fotos: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Bergerlebnis Averau

Atemberaubende Ausblicke auf die Bergpanoramen der Dolomiten – Tofana, die Cristallo Gruppe, Lagazuoi, Marmolada, um nur ein paar visuelle Highlights zu erwähnen – das Rifugio Averau (2416 Meter Seehöhe) in den Ampezzaner Dolomiten hatte ich schon länger im Auge. Ich bin ja kein Bergsteiger oder gar Kletterer. Nein, ich bin Fotograf, den Natur und Berge interessieren.

Der Rundblick vom Rifugio Averau ist beeindruckend, hier einige Videosequenzen.

Wir sind, aus Österreich kommend, bei strömenden Regen am Fuße des Monte Averau angekommen. Das Zimmer war gebucht, aber im Regen verzichtete ich auf den Aufstieg von der Falzarego-Straße aus. Wir umkreisten den Gebirgsstock über den Falzarego-Pass hinüber Richtung Colle Santa Lucia und wieder hinauf zum Passo Giau, um 3 km vor der Passhöhe den Sessellift zur Averau-Hütte zu nehmen. Nass wurden wir trotzdem.

Kaum in dem im Einschnitt zwischen Monte Averau und Monte Nuvolau liegendem Rifugio – Berggasthaus mit hervorragender Küche – angekommen, lichteten sich die Regenwolken. Und es gab gegen Abend noch einige schöne Fotos mit Tofana di Rozzes, Lagazuoi und den Cinque Torris. Den angepriesenen Sonnenuntergang mußten wir leider vergessen.

Aber es sollte ja am nächsten Morgen Schönwetter geben. Mit herrlichem Sonnenaufgang zwischen Tofana und der Cristallo Gruppe. Sollte! Das Wetter hatte sich gebessert, aber kurz vor 6 Uhr war keine Sonne zu sehen. Sie versteckte sich böswillig hinter dunklen Wolken. Etwas später setzte sie wenigsten den Gipfel des Averaus und die südwestlich gelegene Marmolada mit dem Gletscher in ein brauchbares Licht. Mein Fotografenherz war leicht angeschlagen. Aber man sollte schöne Bilder nicht im Kopf herum schwirren lassen, ehe man sie tatsächlich fotografiert hat. Ja, ich weiß….

Die Cinque Torris nahe Cortina d‘ Ampezzo im Abendlicht.
Die Regenwolken lichten sich und geben den Blick auf die Tofana frei.
Bescheiden fiel der erwartete, prachtvolle Sonnenaufgang über dem Dolomitenpanorama mit der Cristallo Gruppe aus.
Die Morgensonne erhellt den Averau-Gipfel, links im Bild Fotofreund Hermann.
Ein feiner Platz für Bergfreunde, auch wenn sie keine Bergsteiger und Kletterer sind: Das Rifugio Averau.
Schöne Morgenstimmung mit dem Gletscher der Marmolada. Alle Fotos: Rudi Brandstätter

Wenn der Ausflug zum Monta Averau in 2.416 Meter Seehöhe wetterbedingt fotografisch gesehen nicht unbedingt das Gelbe vom Ei war – es war dennoch ein Bergerlebnis. Die Blicke auf die wunderschönen Dolomitenberge faszinieren mich immer wieder. Und eines ist klar: Ich warte bestimmt eines Tages dort oben wieder auf einen wunderschönen Sonnenaufgang!

Infos zum Rifugio Averau (Averau Hütte) gibt es auf:

https://cortinadelicious.it/DE/s10-tipo-3-Die-Htte-Rifugio-Averau

Willkommen im Salzkammergut!

Die Corona-Krise hat unser Land Monate lang blockiert. Ausgangsbeschränkungen, Mund- und Nasen-Schutzmasken, gesperrte Gastronomie – einfach langweilig! Schön langsam geht es wieder los: Gasthäuser und Hotels nehmen den Betrieb wieder auf, die Schutzmasken verschwinden langsam aus dem Alltagsbild, Ausflüge in unser schönes Land sind wieder erlaubt. Das Land beginnt wieder zu leben.

So möchte ich heute ein Video mit einigen Ausflugsideen ins schöne Salzkammergut präsentieren: Berge, Seen, Brauchtum, Tradition – Willkommen im Salzkammergut! Ein schönes Stück Land im Süden Oberösterreichs, im steirischen Ausseerland und einem Teil vom Land Salzburg.

Schau hinein in dieses Video und inspiriere dich für kommende Urlaubstage.

Tradition, Brauchtum, Volkskultur und viel Natur – das alles bietet das Salzkammergut!

Schönes in Oberösterreich: Stoder- und Steyrtal

Der Kamerarucksack ist gepackt, auf geht es zu schönen Fotoplätzen in Oberösterreich. Diesmal ein paar Tipps für fotografische Erlebnisse im Stoder- und Steyrtal. Auf nach Hinterstoder, Roßleithen, zum Steyrdurchbruch in der Gemeinde Molln und in die historische Industriestadt Steyr. Hier finden wir wunderbare Natur am Rande des Toten Gebirges, aber auch wahre Schmuckstücke von Industrie-Architektur.

Nahe Hinterstoder wandern wir zum Schiederweiher, ein vor Jahrzehnten künstlich geschaffener kleiner See, entstanden durch den Aufstau der Krummen Steyr. Eingebetet in der so genannten Polsterlucke mit herrlichem Blick auf die Gipfel von Spitzmauer, Brotfall und Großer Priel. Gipfel, die zum Toten Gebirge gehören und beliebte Ziele von Bergbegeisterten sind.

Hinterstoder bietet aber noch mehr: Einige hundert Höhenmeter die Osthänge des Stodertals hinauf liegen die Hutterer Böden und die Höss: Im Winter ein beliebtes Skigebiet, zieht es im Sommer die Wanderer hinauf in die Berge, die sich in einigen für die Kunstschnee-Produktion benötigten Speicherseen spiegeln. Da zahlt es sich schon aus, den Kamerarucksack auf dem Rücken zu tragen. Übrigens bringt uns eine Gondelbahn bis zu den Hutterer Böden. Von dort schwärmt man zu Fuss aus. Oder: Ich bevorzuge hinauf zur Höss gerne den Sessellift, den Höss-Express! Zu Fuss kann man von dort oben noch immer genug Meter machen.

Gar nicht weit weg von Hinterstoder liegt der kleine Ort Roßleithen mit seinem Pießlingbach, der unweit davon aus Karstquellen seinen Ursprung nimmt. Berühmt ist Roßleithen durch einen der ältesten Industriebetriebe Oberösterreichs: Seit 1540 werden im Sensenwerk Schröckenfux hochwertige Sensen erzeugt. Das ursprügliche Hammerwerk am Pießlingbach ist ein Industriejuwel. Heute werden die weltweit begehrten Sensen und Mähwerke natürlich im modernen Betrieb einige hundert Meter flußabwärts erzeugt. Das alte Sensenwerk zählt aber zu den meistfotografierten Objekten der Gegend. Ein fotografischer Tipp: Am späten Vormittag ist das bessere Licht!

Noch ein Denkmal der Industrie-Architektur beeindruckt immer wieder Fotografen: Das 1908 erbaute Wasserkraftwerk am Steyrdurchbruch im Gemeindegebiet von Molln. Das von der Energie AG Oberösterreich betriebene Kraftwerk Steyrdurchbruch zählt zu den ersten Wasserkraftwerken Österreichs. 1972 renoviert und um eine Kaplan-Turbine erweitert, leistet es heute jährlich 20 Millionen Kilowattstunden Strom. Und: Obwohl technisch auf dem letzten Stand, wirkt es im sichtbaren Innenleben museal!

Nicht mehr inmitten von Natur liegt ein weiteres Fotoobjekt am Ende des Steyrtals: Die Eisenstadt Steyr, eine alte Industriestadt, bekannt geworden durch eine Waffenschmiede und dem Steyr-Autowerk. Die Steyr Werke in ihrer ursprünglichen Form gibt es nicht mehr. Heute werden MAN-LKW’s dort gebaut und ein paar Kilometer davon entfernt floriert das BMW-Motorenwerk. Für Fotografen bietet die alte Stadt Steyr aber Motive für stundenlange Fototouren. Dazu wünsche ich viel Spass!

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at

Oberösterreich – schön, nicht nur für Fotografen!

Österreich ist ein schönes Land! Als Fotograf aus dem Bundesland Oberösterreich biete ich heute einige Ratschläge für Fotobegeisterte. Denn Fotopoints gibt es in unserem schönen Land viele. Ich beginne mit dem südlichen Landesteil mit dem Dachsteinmassiv, Hallstatt – oder überhaupt – mit dem Salzkammergut.

Österreich ist ein schönes Land! Als Fotograf aus dem Bundesland Oberösterreich biete ich heute einige Ratschläge für Fotobegeisterte. Denn Fotopoints gibt es in unserem schönen Land viele. Ich beginne mit dem südlichen Landesteil mit dem Dachsteinmassiv, Hallstatt – oder überhaupt – mit dem Salzkammergut. Dieses so genannte „10. Bundesland Österreichs“ ist ein wahres Schmuckkasterl mit viel Tradition und Sehenswertem.

An schönen Wochenenden sind viele Plätze und Orte dort allerdings oft voll mit Touristen, also empfehle ich – wenn es zeitlich geht – Wochentage für einen Fotoausflug zu nützen. Man braucht als ambitionierter Hobbyfotograf auch nicht all zu viel Gerätschaften mit zu schleppen. Kamera und Objektive von einem Weitwinkel bis zu einem kleinen Teleobjektiv reichen völlig. Schließlich will man ja nicht wie ein Lastesel durch die wunderschöne Gegend laufen. Ein Fototag soll ja Spass machen.

Im ersten Bildblock präsentiert sich das Dachsteinmassiv mit dem Gosausee im Vordergrund. Eine Wanderung rund um den Gosausee ist leicht zu schaffen und bietet dazu schöne Einblicke in die Gegend des Inneren Salzkammergutes. Ebenfalls sehenswert in der Umgebung von Dosau ist das Hochmoor Löckermoos, wo sich in dem kleinen Moorteich vor allem am Vormittag die Spitzen des Gosaukamms spiegeln. Um dorthin zu gelangen, muss man jedoch einen längeren Fussweg auf sich nehmen oder man benützt den Bummelzug von Gosau zur Berghütte nahe des Löckermoos. Abfahrtzeiten erfährt man im Tourismusbüro Gosau.

Hallstatt ist ja allseits bekannt und stöhnt zur Zeit schon unter zu vielen Tagestouristen, die schnell für ein paar Fotos vorbei kommen. Beeindruckend ist auf alle Fälle der Blick vom Rudolfsturm hinunter auf den Ort und den Hallstättersee. Immer einen Besuch wert ist natürlich die historische Kaiserstadt Bad Ischl. Nicht nur wegen der ausgezeichneten Zauner-Mehlspeisen!

Immer wieder einige schöne Bilder ist Gmunden am Traunsee und sein Schloss Ort wert. Historische Altstadt, der Stadtplatz mit dem prächtigen Rathaus und der Startort für gemütliche, sehenswerte Schiffsrundfahrten.Wie gesagt: Schönes Salzkammergut!

Zum erweiterten Salzkammergut zählt man auch noch das Almtal mit dem Naturjuwel Almsee, dem Großen und Kleinen Ödsee und der gewaltigen Bergkulisse des Toten Gebirges mit Priel, Schermberg und so weiter. Prachtvoll! Trotz der landschaftlichen Eindrücke sollte man bei einem Ausflug nach Grünau im Almtal eines nicht vergessen: Ein Besuch im Wildpark Cumberland! Bären, Wölfe, Luchse, Waschbären und, und. und…Die Akkus in der Kamera sollen gut geladen sein – vor allem rate ich zu einer großen Speicherkarte für viele schöne Tierbilder.

Das war es für heute, weitere Tipps für interessante Fotoplätze in Oberösterreich folgen demnächst.

Ein paar Links zu den heutigen Themen: http://www.oberoesterreich.at http://www.salzkammergut.at http://www.wildparkgruenau.at

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at

Mein Fototipp: Der Oswald von Wolkenstein Ritt

Wiehernde Pferde, flotte Ritte, Pferde und Menschen die einander verstehen. Der alljährliche Oswald von Wolkenstein Ritt – in diesem Jahr am 2. Juni in den Dolomitenorten Kastelruth, Seis, Völs am Schlern und vor Schloss Prösels – ist ein spektakuläres Reiterfest und touristisches Highlight in Südtirol. Ländliche Reiterinnen und Reiter zeigen einen Tag lang zusammen mit ihren Pferden ihr Können. Geschicklichkeit ist dabei ebenso gefragt wie Ausdauer und Schnelligkeit. Gilt es doch nach dem morgendlichen Start auf der Trostburg oberhalb von Waidbruck im Wanderritt am Fuße des Schlerns von einer Station zur anderen in oben genannten Südtiroler Orten zu reiten. Und in jedem Ort ist eine reitsportliche Prüfung zu absolvieren. Das große Finale ist dann am Nachmittag der Slalomritt vor Schloss Prösels.

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Im Bild Reiterinnen mit Kastelruth im Hintergrund. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra

Für mich als Fotograf muss ich sagen: Sehenswert, tolle Bilder, einmalig! Verständlich, dass alljährlich tausende Zuschauer dieses toll organisierte Reiterfest verfolgen. Man muss es einmal gesehen haben. Einige meiner Bilder aus dem Vorjahr können vielleicht dazu beitragen, dass du deine Kameratasche nimmst und die Darbietungen besuchst und fotografierst.

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra

Noch was: Es sind keine gut bezahlten Reitprofis am Start! Nein, es zeigen Vierer-Teams ihr Können, denen der Reitsport einfach am Herzen liegt. Viele von ihnen kommen aus der Landwirtschaft und beschäftigen sich täglich mit Pferden, aber auch Akademiker, Kaufleute, eben Menschen mit Liebe zum Pferd zeigen ihr beachtliches Können. Und: Immer mehr Frauen sind dabei!

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Im Bild das Siegerteam von 2018 aus Ritten. Foto: rubra

Zur Information: Auf der Website des Oswald von Wolkenstein Ritt, https://www.ovwritt.com findet man alle Infos.

Foto zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at