Schönes in Oberösterreich: Stoder- und Steyrtal

Der Kamerarucksack ist gepackt, auf geht es zu schönen Fotoplätzen in Oberösterreich. Diesmal ein paar Tipps für fotografische Erlebnisse im Stoder- und Steyrtal. Auf nach Hinterstoder, Roßleithen, zum Steyrdurchbruch in der Gemeinde Molln und in die historische Industriestadt Steyr. Hier finden wir wunderbare Natur am Rande des Toten Gebirges, aber auch wahre Schmuckstücke von Industrie-Architektur.

Nahe Hinterstoder wandern wir zum Schiederweiher, ein vor Jahrzehnten künstlich geschaffener kleiner See, entstanden durch den Aufstau der Krummen Steyr. Eingebetet in der so genannten Polsterlucke mit herrlichem Blick auf die Gipfel von Spitzmauer, Brotfall und Großer Priel. Gipfel, die zum Toten Gebirge gehören und beliebte Ziele von Bergbegeisterten sind.

Hinterstoder bietet aber noch mehr: Einige hundert Höhenmeter die Osthänge des Stodertals hinauf liegen die Hutterer Böden und die Höss: Im Winter ein beliebtes Skigebiet, zieht es im Sommer die Wanderer hinauf in die Berge, die sich in einigen für die Kunstschnee-Produktion benötigten Speicherseen spiegeln. Da zahlt es sich schon aus, den Kamerarucksack auf dem Rücken zu tragen. Übrigens bringt uns eine Gondelbahn bis zu den Hutterer Böden. Von dort schwärmt man zu Fuss aus. Oder: Ich bevorzuge hinauf zur Höss gerne den Sessellift, den Höss-Express! Zu Fuss kann man von dort oben noch immer genug Meter machen.

Gar nicht weit weg von Hinterstoder liegt der kleine Ort Roßleithen mit seinem Pießlingbach, der unweit davon aus Karstquellen seinen Ursprung nimmt. Berühmt ist Roßleithen durch einen der ältesten Industriebetriebe Oberösterreichs: Seit 1540 werden im Sensenwerk Schröckenfux hochwertige Sensen erzeugt. Das ursprügliche Hammerwerk am Pießlingbach ist ein Industriejuwel. Heute werden die weltweit begehrten Sensen und Mähwerke natürlich im modernen Betrieb einige hundert Meter flußabwärts erzeugt. Das alte Sensenwerk zählt aber zu den meistfotografierten Objekten der Gegend. Ein fotografischer Tipp: Am späten Vormittag ist das bessere Licht!

Noch ein Denkmal der Industrie-Architektur beeindruckt immer wieder Fotografen: Das 1908 erbaute Wasserkraftwerk am Steyrdurchbruch im Gemeindegebiet von Molln. Das von der Energie AG Oberösterreich betriebene Kraftwerk Steyrdurchbruch zählt zu den ersten Wasserkraftwerken Österreichs. 1972 renoviert und um eine Kaplan-Turbine erweitert, leistet es heute jährlich 20 Millionen Kilowattstunden Strom. Und: Obwohl technisch auf dem letzten Stand, wirkt es im sichtbaren Innenleben museal!

Nicht mehr inmitten von Natur liegt ein weiteres Fotoobjekt am Ende des Steyrtals: Die Eisenstadt Steyr, eine alte Industriestadt, bekannt geworden durch eine Waffenschmiede und dem Steyr-Autowerk. Die Steyr Werke in ihrer ursprünglichen Form gibt es nicht mehr. Heute werden MAN-LKW’s dort gebaut und ein paar Kilometer davon entfernt floriert das BMW-Motorenwerk. Für Fotografen bietet die alte Stadt Steyr aber Motive für stundenlange Fototouren. Dazu wünsche ich viel Spass!

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at

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Oberösterreich – schön, nicht nur für Fotografen!

Österreich ist ein schönes Land! Als Fotograf aus dem Bundesland Oberösterreich biete ich heute einige Ratschläge für Fotobegeisterte. Denn Fotopoints gibt es in unserem schönen Land viele. Ich beginne mit dem südlichen Landesteil mit dem Dachsteinmassiv, Hallstatt – oder überhaupt – mit dem Salzkammergut.

Österreich ist ein schönes Land! Als Fotograf aus dem Bundesland Oberösterreich biete ich heute einige Ratschläge für Fotobegeisterte. Denn Fotopoints gibt es in unserem schönen Land viele. Ich beginne mit dem südlichen Landesteil mit dem Dachsteinmassiv, Hallstatt – oder überhaupt – mit dem Salzkammergut. Dieses so genannte „10. Bundesland Österreichs“ ist ein wahres Schmuckkasterl mit viel Tradition und Sehenswertem.

An schönen Wochenenden sind viele Plätze und Orte dort allerdings oft voll mit Touristen, also empfehle ich – wenn es zeitlich geht – Wochentage für einen Fotoausflug zu nützen. Man braucht als ambitionierter Hobbyfotograf auch nicht all zu viel Gerätschaften mit zu schleppen. Kamera und Objektive von einem Weitwinkel bis zu einem kleinen Teleobjektiv reichen völlig. Schließlich will man ja nicht wie ein Lastesel durch die wunderschöne Gegend laufen. Ein Fototag soll ja Spass machen.

Im ersten Bildblock präsentiert sich das Dachsteinmassiv mit dem Gosausee im Vordergrund. Eine Wanderung rund um den Gosausee ist leicht zu schaffen und bietet dazu schöne Einblicke in die Gegend des Inneren Salzkammergutes. Ebenfalls sehenswert in der Umgebung von Dosau ist das Hochmoor Löckermoos, wo sich in dem kleinen Moorteich vor allem am Vormittag die Spitzen des Gosaukamms spiegeln. Um dorthin zu gelangen, muss man jedoch einen längeren Fussweg auf sich nehmen oder man benützt den Bummelzug von Gosau zur Berghütte nahe des Löckermoos. Abfahrtzeiten erfährt man im Tourismusbüro Gosau.

Hallstatt ist ja allseits bekannt und stöhnt zur Zeit schon unter zu vielen Tagestouristen, die schnell für ein paar Fotos vorbei kommen. Beeindruckend ist auf alle Fälle der Blick vom Rudolfsturm hinunter auf den Ort und den Hallstättersee. Immer einen Besuch wert ist natürlich die historische Kaiserstadt Bad Ischl. Nicht nur wegen der ausgezeichneten Zauner-Mehlspeisen!

Immer wieder einige schöne Bilder ist Gmunden am Traunsee und sein Schloss Ort wert. Historische Altstadt, der Stadtplatz mit dem prächtigen Rathaus und der Startort für gemütliche, sehenswerte Schiffsrundfahrten.Wie gesagt: Schönes Salzkammergut!

Zum erweiterten Salzkammergut zählt man auch noch das Almtal mit dem Naturjuwel Almsee, dem Großen und Kleinen Ödsee und der gewaltigen Bergkulisse des Toten Gebirges mit Priel, Schermberg und so weiter. Prachtvoll! Trotz der landschaftlichen Eindrücke sollte man bei einem Ausflug nach Grünau im Almtal eines nicht vergessen: Ein Besuch im Wildpark Cumberland! Bären, Wölfe, Luchse, Waschbären und, und. und…Die Akkus in der Kamera sollen gut geladen sein – vor allem rate ich zu einer großen Speicherkarte für viele schöne Tierbilder.

Das war es für heute, weitere Tipps für interessante Fotoplätze in Oberösterreich folgen demnächst.

Ein paar Links zu den heutigen Themen: http://www.oberoesterreich.at http://www.salzkammergut.at http://www.wildparkgruenau.at

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at

Mein Fototipp: Der Oswald von Wolkenstein Ritt

Wiehernde Pferde, flotte Ritte, Pferde und Menschen die einander verstehen. Der alljährliche Oswald von Wolkenstein Ritt – in diesem Jahr am 2. Juni in den Dolomitenorten Kastelruth, Seis, Völs am Schlern und vor Schloss Prösels – ist ein spektakuläres Reiterfest und touristisches Highlight in Südtirol. Ländliche Reiterinnen und Reiter zeigen einen Tag lang zusammen mit ihren Pferden ihr Können. Geschicklichkeit ist dabei ebenso gefragt wie Ausdauer und Schnelligkeit. Gilt es doch nach dem morgendlichen Start auf der Trostburg oberhalb von Waidbruck im Wanderritt am Fuße des Schlerns von einer Station zur anderen in oben genannten Südtiroler Orten zu reiten. Und in jedem Ort ist eine reitsportliche Prüfung zu absolvieren. Das große Finale ist dann am Nachmittag der Slalomritt vor Schloss Prösels.

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Im Bild Reiterinnen mit Kastelruth im Hintergrund. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra

Für mich als Fotograf muss ich sagen: Sehenswert, tolle Bilder, einmalig! Verständlich, dass alljährlich tausende Zuschauer dieses toll organisierte Reiterfest verfolgen. Man muss es einmal gesehen haben. Einige meiner Bilder aus dem Vorjahr können vielleicht dazu beitragen, dass du deine Kameratasche nimmst und die Darbietungen besuchst und fotografierst.

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra

Noch was: Es sind keine gut bezahlten Reitprofis am Start! Nein, es zeigen Vierer-Teams ihr Können, denen der Reitsport einfach am Herzen liegt. Viele von ihnen kommen aus der Landwirtschaft und beschäftigen sich täglich mit Pferden, aber auch Akademiker, Kaufleute, eben Menschen mit Liebe zum Pferd zeigen ihr beachtliches Können. Und: Immer mehr Frauen sind dabei!

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Im Bild das Siegerteam von 2018 aus Ritten. Foto: rubra

Zur Information: Auf der Website des Oswald von Wolkenstein Ritt, https://www.ovwritt.com findet man alle Infos.

Foto zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at

Wenn die Masken Venedig regieren!

Der Carneval in Venedig und seine glamourösen, fantasievollen Masken sind alljährlich ein Highlight für Fotografen.

Dieser Tage startet wieder der traditionelle Carneval in Venedig. Die grandiosen Masken regieren wieder zwei Wochen lang die italienische Lagunenstadt. Fantasievoll, prächtig, bezaubernd, undurchschaubar! Ein Traum für Fotografen. Wenn man den Trubel, das Gedränge auf dem und rund um den Marcusplatz verträgt. Platzangst sollt man nicht kennen.

Ich habe einmal ein Tag lang die Szenerie über mich ergehen lassen. Die Maskierten sind ja sehr zuvorkommend. Sie posieren, halten inne, wenn die Kameras auf sie gerichtet werden. Die Maskierten genießen ihre Auftritte. Schon eher unangenehm sind die Touristen, wenn es darum geht, Fotos von den Darstellern zu machen. Da wird gedrängt, dass man sich manchmal fragt, ob diese Leute kein Benehmen haben oder meinen, die Masken könnten sich sogleich in Luft auflösen und sie kein Bild mehr erhaschen.

Zur Eröffnung des Carnevals schwebt ein „Engel“ auf den Marcusplatz.

Ich selbst war in der Nacht im ÖBB-Schlafwagen aus Linz direkt an den Canale Grande angereist und habe einen langen Tag (knapp 13 Stunden) im Gedränge von Venedig verbracht. Am Abend sank ich todmüde wieder ins Bett des Nachtzugs nach Linz.

Tagsüber ließ ich mich über den Marcusplatz schieben, verfluchte so manchen Drängler, machte schöne Bilder, trank völlig überteuerten italienischen Wein. Es war ein Erlebnis! Eigentlich benötigte ich dabei nur zwei Objektive: Ein Weitwinkel (17 – 40 Millimeter Brennweite) und das lange Zoom (70 – 200 Millimeter). Einen Blitz sollte man für den Ausgleich der variierenden Lichtverhältnisse nicht vergessen.

Also, wer noch kurz entschlossen sich ins Getümmel von Venedig stürzen will: Der Carneval in Venedig läuft vom 23.02. bis 05.03.2019. Viel Spass dabei….

Höllisches Treiben im Salzkammergut

Mehr als 1000 Krampusse und Perchten trieben am Freitag, 07.12.2018 ihr „Unwesen“ beim traditionellen Salzkammergut-Krampuslauf in Bad Goisern, Oberösterreich. Foto: rubra

Schaurig, schön, laut, höllisch – Die vergangenen Tage waren Höhepunkte für Krampus- und Perchtenläufe. Tolle Masken, zottelige Verkleidungen, Pyrotechnik, Rauch, Glockengebimmel – all das lockte mich zu einem der Höhepunkte der Krampusszene in Oberösterreich: Der 20. Salzkammergut Krampus- und Perchtenlauf in Bad Goisern!

Eine relativ kurze Brennweite auf meine Canon EOS 5D MarkIII – auf den Lärmschutz für meine Ohren hatte ich vergessen – und einen Aufsteck-Blitz zum Aufhellen der dunklen Masken. Trotzdem brauchte es relativ lange Belichtungszeiten, um die Krampusse und Perchten in Einklang mit dem oft durch Pyrotechnik aufgehellten Hintergrund zu bringen. Natürlich gelingt dabei nicht jedes angedachte Foto. Mit Ausschuss muss man rechnen. Aber es war lustig inmitten der „rauen Gesellen“, die sich als sehr kooperationsfreudig für die Fotografen zeigten. Gerne posierten sie vor der Kamera! Nur manchmal gab es eine kleine Streicheleinheit mit den Ruten. Und von Ausschreitungen, wie es in den Medien gerne berichtet wird, war nichts zu sehen. 

Höllische Stimmung auf dem Marktplatz von Bad Goisern.       Foto: rubra
Gruselige Maske.    Foto: rubra

Zum Fürchten!    . Foto: rubra

Zotteliger Geselle!      Foto: rubra

Eine schöne Veranstaltung, die die Freiwillige Feuerwehr Bad Goisern wieder organisiert wurde. Es war bereits der  20. Salzkammergut Krampus- und Perchtenlauf! Und die 2500 Zuschauer dankten es mit viel Applaus. Mein Tipp: Nächstes Jahr am 07. Dezember nach Bad Goisern fahren und den „höllischen Gesellen“ zusehen!

Fotos, Fotos, Fotos.       Foto: rubra

Schaurig schön, Krampus in Bad Goisern.      Foto: rubra

Posing für den Fotograf.     Foto: rubra

Mehr als 1000 Krampusse und Perchten trieben am Freitag, 07.12.2018 ihr „Unwesen“ beim traditionellen Salzkammergut-Krampuslauf in Bad Goisern, Oberösterreich. Foto: rubra

Fotografischer Spaziergang im Cumberland Wildpark Grünau

Ein traumhaft schöner Herbsttag im oberösterreichischen Almtal! Die Mischwälder entlang des Almsees wetteiferten mit ihrer herbstlichen Farbenpracht und spiegelten sich wie auch die Sonne im glasklaren Seewasser. Ein Tag zum genießen! Mich zog es aber diesmal in den Cumberland Wildpark nahe Grünau im Almtal. Erstmals besuchte ich diesen seit den 1970er-Jahren bestehenden Tierpark. Etwa 60 Hektar Gesamtfläche, ca. 500 Tiere inklusive der vielen Graugänse aus dem Konrad Lorenz  Forschungszentrums.

Es war ein Wochentag, der Besucherstrom hielt sich in Grenzen. Ich schlenderte über die gut begehbaren Wege – auch für Rollstuhl oder Kinderwagen bestens geeignet – durch das weitläufige Gelände. Nur mit meiner Kamera und einem einzigen Objektiv, dem Zoom mit 70 bis 200 Millimeter Brennweite, dabei. Und die Tiere zeigte sich Großteils sehr „kamerafreundlich“.

Als erste „Models“ zeigten sich die Braunbären. Wie auf Kommando begannen sie sich für mich zu bewegen. Heraus aus dem Wald, Blicke nach links, nach rechts, wie bestellt. Spätestens da dachte ich: Das 300er-Teleobjektiv wäre für Bären-Porträts ganz gut gewesen. Aber ich wollte es mir ja leicht machen an diesem Herbsttag. So ganz ohne großes Gepäck.

Vorbei an den Graugänsen schlenderte ich weiter: Die putzigen Waschbären, Schneeeulen, ein ganz „gesprächiger“, eitler Uhu, Wildkatzen und toll posierende Luchse. Das Luchs-Gehege ist weitläufig und bietet den Tieren schöne Routen für ihre „Wanderungen“ sowie eine Aussichtsplattform – ganz nahe an den Besucherhütten! Prächtige, fotogene Tiere, die sich da im herbstlichen Laubwald für tolle Aufnahmen präsentierten. Ein toller Tag, ich war zufrieden. Obwohl mich die Steinböcke völlig ignorierten: Sie genossen in ihrem Felsgarten die Sonnenstrahlen – und ich sah nur die Hörner.

Tierfreunden und Familien darf ich einen Ausflug in den Cumberland Wildpark Grünau (http://wildparkgruenau.at/)empfehlen. Für Freunde der Fotografie ein MUSS, den Weg ins schöne Almtal anzutreten. Übrigens: Der Wildpark ist ganzjährig geöffnet…..

Alle Fotos zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter  —   http://www.rubrafoto.co.at/

 

Rundblicke vom Col Rodella

Der Herbst naht und damit eine der schönsten Jahreszeiten für Fotografen. Da möchte ich auf einen Berg in den Dolomiten hinweisen, wo man gemütlich übernachten kann und von tollen Fotomotiven umgeben ist: Entweder zu Fuß vom Sellapass aufsteigen – oder bequem von Campitello im Fassatal mit der Gondel fast bis zur Haustür des Rifugio des Alpes (http://www.rifugiodesalpes.it/)auf knapp 2.500 Meter Seehöhe: Der Col Rodella!

Ich war kürzlich dort oben, wo sich im Sommer Wanderer und Mountainbiker tummeln und im Winter Skifahrer ihre Schwünge ziehen. Die Aussicht rundherum sagenhaft: Das Gletschergebiet der Marmolata zum Greifen nahe, Sass Pordoi, Sellastock, die Langkofelgruppe in voller Pracht. Steigt man vom Rifugio des Alpes noch etwa 70 Höhenmeter hinauf zum Gipfel des Col Rodellas, erlebt man den Blick hinüber zum Schlern und auf die Rosszähne am Rande von König Laurins Rosengarten.

 

 

Am Morgen der Sonnenaufgang über Sellastock und Sass Pordoi, am Abend im tollen Gegenlicht Schlern und Rosszähne. Mit Objektiven von 24 bis 200 Millimeter Brennweite hat man die wunderschöne Dolomiten-Landschaft „im Griff“. Aber wieso erzähle ich das? Macht euch selbst ein Bild davon. Die kommenden Wochen wollen genützt werden.

Alle Fotos dieses Beitrag: Rudi Brandstätter  —  http://www.rubrafoto.co.at