Meine Fotopoints in den Dolomiten

Hohe Berge, wunderbar wanderbare Almen, freundliche Menschen – die Dolomiten und ihre bizarren Schönheiten sind seit Jahren ein Magnet für Naturliebhaber. Zu jeder Jahreszeit bieten sie Spannendes: Gewagte Routen für Kletterer, ausgedehnte Touren für Wanderer, Köstlichkeiten für Genießer – und wunderschöne Fotopoints für die Liebhaber der Fotografie! Zu dieser Spezies zähle auch ich: Fotos für Medien, für Posterverlage – in den Dolomiten findet man tausende Motive. Und immer wieder Neues.

Was mich dabei besonders fasziniert? Als „fauler“ Landschaftsfotograf muss ich nicht stundenlang meinen Kamerarucksack durch die Gegend schleppen, um zu guten Spots zu kommen. Viele Passstraßen führen relativ nahe an Fotopoints heran, dazu ein Netz von Bergbahnen. Fotografenherz was willst du mehr. Vor allem wenn man so wie ich nicht mehr zu den Jungen zählt. In diesem Beitrag zeige ich eine kleine Auswahl meiner bisher bevorzugten Motive. Und vor allem wie man dorthin kommt!

Das Bild zeigt das im 1. Weltkrieg hart umkämpfte Gebiet der Chinque Torris in den Dolomiten. Zu den 5 Türmen kommt man mit einem Sessellift direkt von der Falzarego-Passstraße von Cortina d’Ampezzo kommend kurz vor der Passhöhe.
Das Bild zeigt das im 1. Weltkrieg hart umkämpfte Gebiet der Chinque Torri in den Dolomiten mit Blick zur Tofana di Rozes..
Das Bild zeigt den Dolomitengipfel Averau in der Morgensonne. Der Standplatz für dieses Bild befindet sich etwa 40 Minuten Gehzeit oberhalb der Cinque Torris.
Denkmal für Alpinist Paul Grohmann, Mitbegründer des ÖAV am Fuße der Südseite der Drei Zinnen in den Dolomiten. Diesen Platz erreicht man vom Parkplatz bei der Auronzo Hütte in etwa 20 Minuten.
Die drei Zinnen – im Bild die Ansicht aus Norden mit der 3 Zinnenhütte – gehören zu den imposanten Bergformationen der Dolomiten. Zu den 3 Zinnen – einem absoluten Wahrzeichen der Dolomiten kommt in ca. 1 1/2 Stunden Wanderung von der Auronzo Hütte an der Südseite der 3 Zinnen. Man kann diese Berggipfel problemlos umrunden.
Das Bild zeigt ein hölzernes Bergkreuz auf dem Grödnerjoch mit dem Sellastock im Hintergrund.
Die Berggruppe Plattkofel (links), Fünffingerspitze und Langkofel (rechts) – hier vom herbstlichen Morgennebel umgarnt – zählt zu den eindrucksvollsten Felsformationen im Grödnertal. Entstanden ist dieses Bild am frühen Vormittag von einem Standplatz 5 Gehminuten von der Sellajoch-Straße entfernt.
Mystische Abendstimmung in den Südtiroler Dolomiten beim Blick vom Col Rodella über Almwiesen zum Schlern. Den Col Rodella erreicht man in ca. 1 1/4 Stunde Gehzeit vom Parkplatz unterhalb des Sella Jochs. Oder man „erklimmt“ den Berg mittel Seilbahn von Campitello aus und geht dann noch 10 bis 15 Minuten den steilen Weg zum Gipfel.
Die Bergspitzen der Latemar-Gruppe in den Südtiroler Dolomiten spiegeln sich im Karersee. Man parkt direkt neben dem Karersee, beste Fotozeit für die Spiegelung ist der späte Nachmittag und frühe Abend. In den vergangenen Jahren haben Stürme den Waldbestand rund um den See in Mitleidenschaft gezogen.
Der nahende Sonnenuntergang bringt mystische Stimmung in die Berge des Rosengartens – im Bild mit den Vajolet-Türmen. Diese Fotoposition befindet sich eine halbe Autostunde vom Karersee entfernt über den Nigrepass in Sankt Cyprian. Direkt am Straßenrand kann man auf die Abendstimmung warten.
Der Naturpark Puez-Geisler mit den mächtigen Berggipfel und dem Almgebiet der Seceda trennt in den Südtiroler Dolomiten das Grödnertal vom Vilnösstal. Ein Klassiker für Fotografen. Leicht erreichbar mit der Seilbahn von Sankt Ulrich auf die Seceda und dann noch wenige Minuten bis zum Seceda-Gipfelkreuz.
Der österreichische Landschaftsfotograf Rudi Brandstätter (rubrafoto) während einer Rast unterhalb des Sellastocks direkt an der Straße zum Grödnerjoch.
Ein Klassiker im Reigen der Dolomitenfotos: Der Seekogel spiegelt sich im Morgenlicht im Pragser Wildsee im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Unbedingt am frühen Morgen diesen Platz aufsuchen. Nicht nur des Lichtes wegen, schon am frühen Vormittag wird dieser Platz „überbevölkert“! Am frühen Morgen darf man noch selbst mit dem Auto anreisen, später nur noch in Shuttles.
Die Bergspitzen des Monte Cristallo in den Sextener Dolomiten im Morgenlicht. Links im Bild eine Befestigungsanlage aus der österreichisch-ungarischen Monarchie. Diesen Fotopoint findet man am Ende der Plätzwiese oberhalb von Prags. Bis 8 Uhr kann man noch selbst die Mautstraße hoch fahren, später nur in Bussen. Aber dieses Bild enstand ohnedies schon um 5, 20 Uhr nach einem halbstündigen Fußmarsch.
Frühsommer auf der Seiser Alm in Südtirol. Im Bild das Schlern-Bergmassiv mit der Santner Spitze. Ein Besuch der Seiser Alm ist Pflicht, es warten unzählige Motive.

Ich weiß natürlich, dass meine Tipps bezüglich Fotografie in den Südtiroler Berge bei weitem nicht vollständig sind. Es gibt so viel Sehenswertes in diesem Land. Ich werde demnächst wieder auf dem Weg sein. Und ich werde sicher wieder neue Plätze, neue Motive finden. Bis dann!

Infos zu Südtirol und die Dolomiten:

https://www.suedtirol.info/de/regionen/dolomiten

https://www.suedtirolerland.it/de/highlights/natur-und-landschaft/gebirge-in-suedtirol/dolomiten/

https://www.suedtirol.com/dolomiten

https://www.valgardena.it/de/

Text und Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter. — http://www.rubrafoto.co.at

Bin stolz: Meine Bilder nun auch bei Posterland.de !

Seit nunmehr knapp 6 Jahren beschäftige ich mich mit Natur- und Landschaftsfotografie. Fotos aus meiner Heimat Österreich und aus meiner „Lieblings-Fotodestination“ Südtirol. Motto: Mit meinen Fotos Menschen Freude bereiten. Fotos für Wohnraumgestaltung, aber auch für Illustrationen in Medien. Diese Arbeit, begonnen nach dem Ausstieg meiner jahrelangen Tätigkeit als Pressefotograf, macht mir Spass!

Nun bin ich ein wenig stolz: Der schwedische Posterverlag „Posterland“ hat eine Kollektion meiner Bilder in sein Programm aufgenommen! Posterland.se produziert und vertreibt hochwertige Fotoposter – auf feinstem Fotopapier und mit gediegenen Bilderrahmen. Nicht nur in Schweden. Nach Skandinavien wurde der Vertrieb mittlerweile auf mehrere europäische Länder ausgeweitet. Unter anderem auch mittels deutschsprachiger Website.

Zu finden sind meine Naturfotos auf https://posterland.de/poster-bilder/designer/rudi-brandstaetter/.

Man kann natürlich auch über die schwedische Posterland-Homepage einsteigen: https://posterland.se

Hier einige Bildbeispiele:

Dolomitenpanorama
Roggenähre
Mohnblüten
Gosausee mit Dachsteingletscher
Geisler Spitzen in den Dolomiten

Text und Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter – http://www.rubrafoto.co.at

Was macht ein Fotograf im „Unruhestand“? – Er fotografiert!

Hochwasserkatastrophen, Eisenbahnunglück, Israels Ministerpräsident Netanyahu im ehemaligen KZ Mauthausen, Antiatom-Demos, fotografische Wahlkampfbegleitungen, Olympische Winterspiele, Skiweltcup, oder ganz einfach österreichische Fußball-Bundesliga. Jahrzehnte lang war das mein täglich Brot, mein fotografisch täglich Brot. Spannend, aufreibend – und doch befriedigend!

Ja, ich habe viel erlebt in meiner beruflichen Laufbahn. Was in den 1970er-Jahren ganz bescheiden begann, reifte schließlich zu einer richtigen Firma heran. Zwei Angestellte, gute, treue Kunden. Tageszeitungen, Magazine und Agenturen wie APA, AP oder REUTERS, politische Parteien und PR-Agenturen. Und ich durfte viele interessante Leute kennen lernen. Den späteren Bundespräsident Heinz Fischer, einige Bundeskanzler, Landshauptleute sowieso. Und Sportgrößen wie Hermann Maier, Stephan Eberharter (ein ausgesprochen sympathischer Mensch!!!), Skispringer Andreas Goldberger hatte ich schon als 14-jährigen vor der Kamera und für den späteren Slalom-Olypiasieger Thomas Stangassinger schoss ich eine seiner ersten Autogrammkarten. Stammkundinnen waren auch die „Golden Girls“ im Skizirkus: Renate Götschl, Alexandra Meissnitzer und Michaela Dorfmeister, für deren Kopfsponsor-Fotos ich lange Zeit zuständig war. Eine tolle Zeit! In der nicht immer der Stress das Sagen hatte, sondern auch Zeit für Plaudereien blieben. Das ist heute im Spitzensport ganz anders.

40 Jahre Pressefotografie sind genug. Ich war dabei, habe viel erlebt, viel dokumentiert, viele Bildreportagen abgeliefert. Schon vor meinem Pensionsantritt habe ich Neues entdeckt. Die Natur ist nun in meinem „Unruhestand“ mein neuer „Schauplatz“.

Meine Gewerbeberechtigung habe ich ja vor einiger Zeit zurückgelegt. Jetzt bin ich „Fotokünstler“. Weil ich als langgedienter Fotograf nicht einfach die Kamera in einem Eck verstauen kann. Nichts mehr machen, jeden Vormittag bei irgendwelchen Stammtischen sitzen? Das schaffe ich nicht. Obwohl ich nichts gegen Stammtisch-Runden und gesellige Plaudereien an der Bar habe. Was derzeit ja leider Corona-bedingt alles nicht möglich ist.

Ich wurde zum Schönwetter-Fotograf. In meinem Heimatland Oberösterreich, aber immer wieder gerne in den Südtiroler Bergen. Auch wenn ich kein Bergfex bin. Aber es gibt ja auch Seilbahnen, die mich zumindest in die Nähe schöner Fotopoints bringen! Ich liebe die Farben der Natur, was euch ein kleiner Auszug aus meiner „neuen Arbeit“ zeigen soll.

Nach Jahrzehnten stressiger, aber doch sehr schönen fotografischer Tätigkeit kann ich euch nur sagen: Nehmt eure Kamera, geht hinaus und fotografiert! Ich mache es und freue mich, wenn meine Partneragenturen einige meiner Landschaftsbilder in ihrem Portfolio haben. Für Wandfotos, Kalender, Poster oder T-Shirt-Prints. Und natürlich gebe ich hier auf meinem Blog gerne Ratschläge zur Fotografie oder beeindruckenden Fotoplätzen. Ich bleibe in Bewegung. Vielleicht trifft man sich einmal irgendwo: Auf der Seiser Alm in Südtirol, auf der Seceda oder bei den 3 Zinnen. Oder bei mir daheim im wunderschönen Oberösterreich.

Hier noch ein Hinweis auf meine Partneragenturen und ihre Online-Shops:

https://www.ohmyprints.com/de/kuenstler/Rudolf-Brandstaetter/42240

Text und Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter. http://www.rubrafoto.co.at

Herbstliche Farbenspiele

Auch wenn sich der Herbst momentan nicht golden zeigt, schon bald sollten wieder die Tage kommen, an denen man mit der Kamera in die Natur hinaus geht. Für mich zählt der goldene Herbst zu den Tagen, wo ich meinen Fotorucksack packe und ausschwärme. Buntes Laub fasziniert mich! Egal ob in meiner Heimat Oberösterreich mit seinen fotogenen Landschaften oder in Südtirol, wo es zur Zeit in den Bergen schon winterlich weiß ist, aber schon in wenigen Tagen die Lärchen auf der Seiser Alm wieder in knalligem gelb-rot erstrahlen können. Der Herbst ist überall fotogen!

Was macht den Herbst für Fotobegeisterte so interessant? Es sind die Farben, die Stimmungen und das Licht. Die Tag werden schon recht kurz. Man muss also nicht mehr um 5 Uhr früh ausschwärmen, um schönes Morgenlicht zu genießen. Und ein traumhafter Sonnenuntergang kann schon um 18 Uhr recht kräftig ausfallen, wenn die Luft schon ein wenig feucht ist. Von sonnigen Fotos tagsüber bei blauem Himmel gar nicht zu reden. In der folgenden Galerie habe ich einige Bilder aus dem Vorjahr als Anregung zusammen gestellt.

Also: Kamera nehmen, hinaus in die Natur. Es lohnt sich. Bunte Bilder bringen Farbe in dein Leben. Egal ob in der digitalen Bilderschau, im Fotobuch oder als Dekoration an deinen Wohnungswänden. Die nächsten schönen Tage wollen genutzt werden.

Text und Fotos: Rudi Brandstätter —- http://www.rubrafoto.co.at

Bringe Farbe in dein Leben

Das Leben ist schön, aber schöner wird es mit Bildern an deinen vier Wänden. Bringe Farbe in dein Leben, Gemütlichkeit und Atmosphäre in deine Wohnung. Meine Landschaftsfotos sorgen dafür. Ich fotografiere mit Freude, aber nicht nur deshalb. Fotografie begleitet mich fast mein ganzes langes Leben, es ist Berufung, aber auch Beruf. Seit vielen Jahren blicke ich durch den Sucher meiner Kameras, drücke mit dem rechten Zeigefinger auf den Auslöser und verdiene damit meinen Lebensunterhalt.

Waren es in früheren Jahren Spitzensportler, Wirtschaftsbosse oder Politiker, die ich als Pressefotograf begleiten durfte, begeistern mich seit einigen Jahren feine Landschaften. Wobei die Dolomiten meine Lieblingsmotive bieten. Egal ob Seiser Alm, Langkofel, König Laurins Rosengarten oder der Naturpark Puez-Geisler – man findet immer wieder neue Motive, neue Blickwinkel und Stimmungen. Es hört nie auf.

Meine Fotos sind aber nicht nur hier in diesem Blog oder auf Facebook zu sehen. Zahlreiche Fotos gibt es natürlich auch als Wandbilder für Wohnung, Büros oder Hotels im Onlineshop von Ohmyprints zu erwerben. Schau einfach rein auf: https://www.ohmyprints.com/de/kuenstler/Rudolf-Brandstaetter/42240

Dies sind nur einige Eindrücke der Bildauswahl bei Ohmayprints. Meine Bilder gibt es auf Künstlerleinwand (ab € 33,–), auf Alu Dibond (ab € 46,–), Acrylglas (ab € 60,–) als Fotoposter (ab € 18,–) und in diversen Größen ab 20 x 30 Zentimeter bis hin zu Großfotos. Am besten einen Blick in den oben genannten Onlineshop werfen. Anfragen wegen spezieller Bildwünsche nehme ich natürlich auch gerne persönlich entgegen: Meine Mail-Adresse lautet: rubra@rubrafoto.co.at

Noch etwas: Willst du einige meiner Bilder auf T-Shirts drucken lassen, dann gibt es dieses Angebot im Onlineshop auf https://shop.spreadshirt.at/naturliebhaberei/

Wie schon erwähnt: Bringe Farbe in dein Leben!

Sehr fotogen – die Geisler Spitzen

Natur und Berge – beides lockt nicht nur begeisterte Wanderer und Naturfreunde, sondern auf Fotografen und Filmer. In Zeiten wo Mobiltelefone nicht mehr nur zur Kommunikation verwendet werden, sondern mit ausgezeichneten Kameras bestückt sind, schleppen allerdings immer wenige Wanderer „echte“ Kameras mit. Ich verwende mittlerweile auf meinen Foto-Touren beides. So auch, als ich kürzlich vom Raschötz oberhalb des Grödnertals hinüber ins Villnösstal unterwegs war. Vom Raschötz über Brogles Alm am Fuße der Geislerspitzen (Naturpark Puez-Geisler) über die Geisler Alm hinunter nach St. Magdalena mit der wunderbaren Johanneskirche. Dabei machte ich mit meinem Handy (Iphone 11) einige Video-Impressionen.

Als Naturfotograf hatte ich selbstverständlich meine Canon EOS 5D Mark III im Rucksack. Schließlich „quälte“ ich mich ja nicht stundenlang nur des wanderns wegen durch die wunderschöne Dolomiten-Landschaft. Ich wollte schließlich auch einige schöne Fotos für meine diversen Produktionen (Poster, T-Hirts, Medien) mit nach Hause bringen. Und die bizarren Bergspitzen von Sas Rigais, Furchetta und Co. sind tolle Motive.

Als kleiner Tipp für Fotofreunde: Man kann mit „kleinem Gepäck“ die Gegend erkunden. Weitwinkel und ein Objektiv mit einer Brennweite bis 135 Millimeter reichen völlig. Man hat ja die Motive fast zum Greifen nahe.

Ja, diese Tour vom Grödner- ins Villnösstal bietet tolle Eindrücke. Man muss sie als Tagestour anlegen. Von Sankt Ulrich im Grödnertal per Schrägseilbahn hinauf zum Raschötz, gute Geher schaffen es in etwa 5 Stunden reine Gehzeit bis nach Sankt Magdalena im Villnösstal. Will man sich allerdings zwischendurch den Fotomotiven widmen und auch die Almhütten und ihr Angebot nützen, ist man gleich einmal 8 bis 9 Stunden unterwegs. Und von Sankt Magdalena geht es stündlich per Linienbus über Klausen zum Ausgangspunkt Sankt Ulrich zurück. Eine Wanderung, die allen was bietet….

Text und Fotos des Beitrags: Rudi Brandstätter, http://www.rubrafoto.co.at

Infos: https://www.dolomiten.net/urlaubsregionen/groeden/ https://www.suedtirol.com/ https://www.villnoess.com/de/

Seiser Alm – wunderbar wanderbar

Weite, hügelige Almwiesen, Lärchenwälder, Almhütten, Pferde, Kühe – und bewegungsfreudige Touristen. Die Seiser Alm, eine 56 Quadratkilometer große Hochalm in der Region Südtirol und Trentino, umrahmt von bizarren Dolomitengipfel, ist von Mai bis Oktober ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Und im Winter ein beliebtes Skigebiet.

Der solide Wanderer ist hier genauso richtig wie der hochmotivierte Bergfex, den die Panoramen von Schlern, Rosengarten, Plattfofel oder Langkofel reizen und fordern. Hunderte Kilometer Wanderwege von leicht bis schwer bieten sich an. Ebenso wie unzählige Kilometer für Mountainbiker. Wobei hier mittlerweile die E-Bikes dominieren.

Aber mir geht es bei meinen Besuchen auf der Seiser Alm nicht um zurück gelegte Kilometer. Mich als Naturfotograf faszinieren die unzähligen Fotomotive. Man kann sich mit der Kamera hier so richtig schön austoben. Von Weitwinkel-Aufnahmen bis zu Shots mit dem Teleobjektiv bietet sich alles an.

Bilder, Bilder, Bilder! Ich liebe die Seiser Alm wie überhaupt Südtirol und Trentino mit seinen unzähligen fantastischen Fotospots. Man findet immer wieder Neues. Auch wenn man meint, schon alles fotografiert zu haben. Einmal das Morgenlicht nützen, dann wieder den späteren Nachmittag – und zwischendurch relaxen auf einer der unzähligen gemütlichen Almhütten. Egal ob Tuene Hütte, Radauer oder Sattler Schwaige, Edelweißhütte oder Williamshütte neben der Bergstation des Florian-Sessellifts, um nur einige zu nennen – überall freundliches Personals, gepflegte Speiseangebote und guter Südtiroler Wein. Die Seiser Alm hat was. Darum weiß ich schon heute: Ich komme immer wieder. Vielleicht im nahenden Herbst, wenn sich die unzähligen Lärchen gelb-rötlich einfärben. Eine Pracht für Auge, Gemüt und natürlich für den Fotograf!

Erreichbar ist die Seiser Alm per Auto von Seis aus, oder per Gondelbahn aus Seis oder aus Sankt Ulrich im Grödnertal. Das Gebiet der Seiser Alm selbst ist fast verkehrsfrei – nur Linienbusse verkehren permanent zwischen Compatsch und Saltria, man kann aber auch die herrliche Landschaft während einer Pferdekutschen-Fahrt genießen.

Mehr infos zur Seiser Alm findet man auf: http://www.seiseralm.it oder http://www.seiser-alm.it https://www.dieseiseralm.com/de/ https://www.suedtirolerland.it/de/suedtirol/seiser-alm/

Text und Fotos: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Fototouren durch Südtirol – bitte warten!

Auch wir Landschaftsfotografen leiden unter den Folgen der Corona-Krise. Noch warte ich voll Sehnsucht, meine nächste Fototour in die Dolomiten starten zu dürfen.

Wehmütig betrachte ich meine fotografischen Schätze aus vergangenen Fototouren durch Südtirol. Auch in diesem Sommer hätte ich einiges geplant. Dann kam das Corona-Viris, brachte viel Leid für Italiens Bevölkerung. Auch Südtirol hat es schwer getroffen. Alles steht bzw. stand still. Mittlerweile bemühen sich unsere südlichen Nachbarn, Land, Wirtschaft, Tourismus und Co. wieder in Schwung zu bringen. Als Österreicher muss ich leider auf die Einreise in mein Lieblingsland Südtirol mit seinen wunderschönen Landschaften noch warten und hoffen. Hoffen, in den kommenden Wochen über den Brenner oder das Pustatal einreisen zu dürfen. Und vor allem wieder zurück nach Österreich, ohne danach 2 Wochen in Isolation verbringen zu müssen. Landschaftsfotografen haben es momentan nicht leicht. Aber ich bin Optimist und zeige vorab einige Bilder aus vergangenen Fotoreisen in den Dolomiten.

Also üben wir uns ein wenig in Geduld, sind wir optimistisch. Südtirol – bis bald!

Alle Fotos: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Goldener Herbst auf der Seiser Alm

Ein langer, schöner Sommer neigt sich auch auf der Seiser Alm in Südtirol seinem Ende zu. Es ist Spätherbst. Aber keineswegs grau und feucht. Ich durfte vor einigen Tagen auf Europas größter zusammenhängender Hochalm den Goldenen Herbst erleben. Die Seiser Alm liegt in unmittelbarer Umgebung der beliebten Südtiroler Tourismusorte wie Seis, Völs am Schlern, Kastelruth oder Sankt Ulrich und ist über die Bergstraße , aber auch mit den Seilbahnen von Kastelruth und Sankt Ulrich im Grödnertal einfach erreichbar. Dank der Lärchen, die sich hier auf einer Höhe zwischen 1700 und knapp 2000 Meter Seehöhe recht wohl fühlen. Und deren Nadeln – bevor sie vor dem Wintereinbruch abfallen – sich rot und schließlich gelb verfärben. Bunter geht Herbst nicht!

Bunte Almenlandschaft, umgeben von den mächtigen Berggipfel der Dolomiten. Langkofel, Plattkofel, Rosszähne, Schlern mit den Santner Spitzen. Ein prachtvoller Anblick – vor allem wenn man mit der Kamera unterwegs ist!

In diesen Tagen kehrt auf der Seiser Alm eine kurze Ruhe ein, ehe sie im Dezember von den Skifahrern, Skilangläufern und Schneeschuh-Wanderern wieder belebt wird. Aber wie gesagt, Fototouren auf der Südtiroler Hochalm lohnen sich zu jeder Jahreszeit. Nähere Infos bieten die Websites https://www.seiser-alm.it https://www.seiseralm.it https://www.suedtirol.com und https://www.idm-suedtirol.com

Alle Fotos zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter, http://www.rubrafoto.co.at

Mein Fototipp: Der Oswald von Wolkenstein Ritt

Wiehernde Pferde, flotte Ritte, Pferde und Menschen die einander verstehen. Der alljährliche Oswald von Wolkenstein Ritt – in diesem Jahr am 2. Juni in den Dolomitenorten Kastelruth, Seis, Völs am Schlern und vor Schloss Prösels – ist ein spektakuläres Reiterfest und touristisches Highlight in Südtirol. Ländliche Reiterinnen und Reiter zeigen einen Tag lang zusammen mit ihren Pferden ihr Können. Geschicklichkeit ist dabei ebenso gefragt wie Ausdauer und Schnelligkeit. Gilt es doch nach dem morgendlichen Start auf der Trostburg oberhalb von Waidbruck im Wanderritt am Fuße des Schlerns von einer Station zur anderen in oben genannten Südtiroler Orten zu reiten. Und in jedem Ort ist eine reitsportliche Prüfung zu absolvieren. Das große Finale ist dann am Nachmittag der Slalomritt vor Schloss Prösels.

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Im Bild Reiterinnen mit Kastelruth im Hintergrund. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra

Für mich als Fotograf muss ich sagen: Sehenswert, tolle Bilder, einmalig! Verständlich, dass alljährlich tausende Zuschauer dieses toll organisierte Reiterfest verfolgen. Man muss es einmal gesehen haben. Einige meiner Bilder aus dem Vorjahr können vielleicht dazu beitragen, dass du deine Kameratasche nimmst und die Darbietungen besuchst und fotografierst.

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra

Noch was: Es sind keine gut bezahlten Reitprofis am Start! Nein, es zeigen Vierer-Teams ihr Können, denen der Reitsport einfach am Herzen liegt. Viele von ihnen kommen aus der Landwirtschaft und beschäftigen sich täglich mit Pferden, aber auch Akademiker, Kaufleute, eben Menschen mit Liebe zum Pferd zeigen ihr beachtliches Können. Und: Immer mehr Frauen sind dabei!

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Im Bild das Siegerteam von 2018 aus Ritten. Foto: rubra

Zur Information: Auf der Website des Oswald von Wolkenstein Ritt, https://www.ovwritt.com findet man alle Infos.

Foto zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at