Wenn es Nacht wird rund um den Dreisesselberg

Der Dreisesselberg, mit 1333 Meter Seehöhe einer der „hohen Berge“ im Bayrischen Wald bietet einen tollen Rundblick. Im Westen Richtung Arber, nach Osten Richtung Dreiländerecke Österreich/Tschechien, Deutschland, im Norden sind es nur wenige Meter zur tschechischen Grenze und im Süden blickt man über bayrisches Hügelland in Richtung Passau.

Ich stieg vor Sonnenuntergang mit Kamerarucksack und Stativ die 36 Stufen der Steintreppe hinauf auf den Gipfelfels des Dreisesselbergs. Und man ist immer wieder beeindruckt – und berührt: Die Waldschäden, die der Orkan Kyrill im Jahre 2007 im Böhmerwald und auch im Bayrischen Wald abgerichtet hat, sind noch immer allgegenwärtig. Die Borkenkäfer haben den Rest erledigt. Auf der deutschen Seite der Grenze wurde das Schadholz großteils beseitigt. Abgesehen von Bäumen, die immer wieder von diversen Stürmen entwurzelt werden.

Auf tschechischem Staatsgebiet – im Nationalpark Sumava – ragen tausende dürre Baumreste in den Himmel. Völlig der Natur überlassen. Kein Eingriff durch den Menschen. So, wie es das tschechische Nationalparkgesetz eben vorsieht. Gespenstisch – vor allem im Abendlicht!

Aber! Zwischen den toten Bäumen erwacht wieder das Leben der Natur. Es grünt! Ganz von alleine streben schon wieder Bäume – viele Fichten – in Richtung Himmel. Deutlich zu sehen auch am Grünen Band Europas, dem Streifen des ehemaligen Eisernen Vorhangs zwischen Ost und West. Zwischen abgestorbenen Bäumen windet sich das Grüne Band klar ersichtlich über die Höhen des Böhmerwalds. In der ehemaligen Todeszone zwischen Tschechien, BRD und Österreich – mit Stacheldrahtzäunen und Minen – grünt es heute wunderschön. Die Botanik ist längst wieder zum Leben erwacht.

Mittlerweile hatte ich einige Motive auf die Speicherkarte meinen Canon EOS5 Mark III gebannt. Das Licht kurz vor Sonnenuntergang ist beeindruckend, der Bergrücken des Böhmerwaldes färbt sich rötlich. Ich bin beeindruckt von der Aussicht, der Natur – und schließlich vom gewaltigen Sonnenuntergang im Westen über dem Bayrischen Wald. Wie gesagt: Dreisesselberg, Bayrischer Wald und Böhmerwald sind für mich empfehlenswerte Ausflugsgebiete. Egal ob mit oder ohne Kamera……

Nähere Infos zum Dreisesselberg und Böhmerwald: http://www.berggasthof-dreisessel.de

http://www.boehmerwald.at/oesterreich/poi/430001244/dreisesselberg.html

Alle Fotos: http://www.rubrafoto.co.at

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Frühling – Start in die Fotosaison

Endlich wieder angenehme Temperaturen, Sonne, keine kalten Finger beim Griff nach der Kamera. Es ist Frühling. Zeit für den Start in die neue Fotosaison. Natürlich bietet der Winter reizvolle Bildmotive, ich liebe aber bei meinen Fototouren die Wärme. Im Winter gehe ich lieber auf die Skipisten – ohne Kamera. Mehr als 20 Jahre lang habe ich den schweren Kamerarucksack auf alle möglichen Skipisten geschleppt. Um dort Skirennfahrer und Skirennfahrerinnen bei ihren atemberaubenden Aktionen abzulichten. Sieger und Besiegte. Es hat Spass gemacht, auch wenn ich oft die Steigeisen an meinen Füßen und die vor Kälte klammen Finger verflucht habe.  Den Job habe ich mir ja selbst ausgesucht….

Heute ist alles eine andere Geschichte. Heute suche ich die Fototouren nach dem Wetterbericht aus. Und nicht mehr nach dem Terminkalender vom Skiweltcup. Heute liebe ich die Natur aber genau so wie vor Jahren. Nur in wärmeren Gefilden!

Zu Beginn meiner Frühjahrs-Fotosaison ein paar ganz gewöhnliche Blumenfotos. Und Haushund Rocky. Nichts atemberaubendes. Doch Blumenfotos sind für mich immer schön. Ich wollte nur wieder einmal durch den Sucher meiner Canon EOS 5D Mark III blicken und den Auslöser drücken.

Schon bald sollte es wieder andere Motive geben: Braunbären in Slowenien (http://www.slovenianbears.com), außerdem habe ich Wildtiere im Bayrischen Wald im Auge und selbstverständlich Landschaftsbilder in Österreich und in den italienischen Dolomiten (http://www.suedtirol.info).

Wünsche bis dahin eine schöne Zeit – und geht hinaus in die Natur: Mit der Kamera in der Hand und Ideen im Kopf!

Alle Bilder zu dieser Story: http://www.rubrafoto.co.at

Und täglich grüßt der Langkofel

Der Langkofel – oder italienisch Sassolungo – ist nicht zu übersehen, wenn man im Grödnertal oder im Fassatal unterwegs ist. Der Langkofel läßt grüßen! So geschehen auch vor einigen Tagen, als ich wieder einmal die traumhaften, stets bestens gepflegten, Südtiroler Skipisten (http://www.dolomitisuperski.com) unsicher machte. Wie schon oft machte ich Quartier im Hotel Überbacher in St. Peter/Lajen (http://www.ueberbacher.com). 

Und wie fast immer, wenn ich bei den Überbachers absteige: Zimmer mit Balkonblick auf den die Gegen prägenden Langkofel! Verständlich, Fotos vom „Kofel“ zu verschiedenen Zeiten zu schießen: Einmal morgens, dann abends, aber einmal auch bei nichts so schönem Wetter, der Langkofel steigt aus dem Morgennebel. Wie gesagt: Täglich grüßt der Langkofel. Was sagt uns das? Man kann als „fauler“ Landschaftsfotograf (http://www.rubrafoto.co.at) auch vom Hotelbalkon aus Bildgeschichten fotografieren. Was aber nicht heißt, dass ihr euch nicht hinaus in die freie Natur begeben solltet, um schöne Bilder zu komponieren.

Allerdings durfte der „Gegenschuss“ nicht fehlen: Der Sassolungo – oder wie die Ladiner sagen, der Saslonch – gesehen vom Belvedere, dem beliebten Skiberg oberhalb des Fassatals (http://www.fassa.com). 

 

Frohe Weihnachten, Prosit 2018!

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Es war für mich ein schönes Jahr….

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Es war für mich ein schönes Jahr, in dem ich mich noch mehr mit Landschafts- und Naturfotografie befasste. In aller Ruhe, ohne Stress. Ich war in Südtirol, besuchte so manches schöne Fleckerl in meiner Heimat Oberösterreich:  Mühlviertel, Almtal, Stodertal, Ausseer Land und einiges mehr – das Land kann sich sehen lassen, es gibt viele fotogene Platzerl.  Zahlreiche Fotos fanden Eingang in die Vertriebsnetze internationaler Bildagenturen oder wurden von heimischen Medien veröffentlicht. 2018 werde ich diese Art der Fotografie noch intensivieren.

Vorerst lasse ich aber das Jahr 2017 ausklingen, ein wenig Ski fahren, wenn das Wetter passt. Denn ich bin ein Schönwetter-Skifahrer – so wie auch ein Schönwetter-Fotograf. Weshalb ich mich schon sehr auf die nächsten Schönwetter-Winter-Fototouren freue.

Vorerst aber: Frohe Weihnachten, Prosit 2018 und viel Freude, Spass und Erfolg im neuen Jahr!

http://www.rubrafoto.co.at

Bilder aus den Dolomiten

Die Dolomiten und Südtirol zählen zweifelsfrei zu den beeindruckendsten Regionen Mitteleuropas. Bizarre Berggiganten, feine Almen, Gemütlichkeit, herrliche Wanderwege und vor allem für Fotografen und Filmer eine unerschöpfliche Fundgrube. Egal ob Sextener Dolomiten, der Sellastock, Langkofel, Seiser Alm oder Rosengarten – sie bieten Bilder, Bilder, Bilder!

Auch mich zieht es immer wieder nach Südtirol, im Winter zum Skilauf, aber besonders im Frühsommer und Herbst mit der Kamera. Aufnahmen für Medien, Werbung, Tourismus, Reiseveranstalter oder Kalenderverlage – die Dolomiten bieten gefragte Motive.

Auf dem rubrafoto-youtube-Kanal habe ich eine Bilder-Show eingespielt, die einen Teil meines Fotoangebots zeigt. Zu sehen auf:

Bildbestellungen nehme ich gerne entgegen auf http://www.rubrafoto.co.at bzw. rubra@rubrafoto.co.at

Bis zum nächste mal…..

 

 

 

70 Jahre Syndikat Foto Film in Österreich

Seit mehr 70 Jahren gibt es in Österreich die Vereinigung Syndikat Foto Film, die Interessensvertretung der heimischen Pressefotografen, Bildagenturen und Kameraleuten. Gegründet nach den Wirren des 2. Weltkriegs in Wien, als der einst blühende österreichische Bildjournalismus noch in Trümmern lag. Nach einigen Anläufen und Streitigkeiten mit der Bundesinnung der Photographen erfolgte schließlich am 23. Dezember 1947 die offizielle Gründung des Syndikats. Heute zählen fast alle namhaften Pressefotografen und Bildreporter aus ganz Österreich zu den Mitgliedern dieser wichtigen Berufsvereinigung.

Dieser Tage trat man mit einer großen Bilderschau im „Westlicht“ in Wien an die Öffentlichkeit. Altes wie auch jüngeres Bildmaterial kam vor den Vorhang. Syndikats-Präsident Gerhard Sokol durfte berechtigt stolz auf diese Leistungsschau sein.

Auch ich durfte mit einem Bild aus dem Jahre 1989  zur Ausstellung beitragen: Fall des Eisernen Vorhangs zwischen Oberösterreich und Südböhmen – ein tschechoslowakischer Soldat räumt den Stacheldrahtzaun beiseite!

Alles ausgestellten bzw. eingereichten Fotos sind in einer Online-Galerie zu sehen: http://syndikat.cyberlab.at/galerie

Bunter Herbst im Böhmerwald

Rot, gelb, grün – der Herbst im Böhmerwald an der Grenze des oberösterreichischen Mühlviertels zu Tschechien zieht alle Register! Der Mischwald aus Fichte, Eichen, Ahorn, Buchen und Birken bietet zur Zeit unwahrscheinliche Anblicke. Da muss man die Kamera zücken. Egal ob mit dem Mobiltelefon, den Kompaktkameras oder mit der Spiegelreflexkamera – die bunte Landschaft mit tiefblauen Himmel ist derzeit ein beliebtes „Fotomodel“.

Auch ich konnte dieser Tage nicht an der Buntheit der Landschaft rund um Klaffer, Schwarzenberg, Ulrichsberg oder Aigen im Mühlkreis vorbei, ohne den traumhaften Stimmungen des „Altweibersommers“ einige Fotos abzuringen. Und ich durfte wieder einmal feststellen, dass das Mühlviertel mit seinen landschaftlichen Reizen touristisch unterschätzt wird.

Vielleicht ist es aber auch gut so, dass sich keine großen Touristenscharen hierher „verirren“. Man kann stundenlang durch die Wälder entlang des tschechisch-deutsch-österreichischen Grenzgebietes wandern – oder mit dem Mountainbike die für Radfahrer geöffneten Wege befahren – ohne sich dabei in „Kolonnen“ zu bewegen. Für Bewegungsfreudige ein beschauliches Paradies. Und Fotoliebhaber kommen dabei voll auf ihre Rechnung. Besonders jetzt im Herbst.

Am besten sich selbst überzeugen, ehe der Winter hereinbricht. Infos dazu bieten die Websites http://www.muehlviertel.at oder http://www.boehmerwald.at. Ich wünsche noch schöne Herbsttage und viele beeindruckende Fotoerlebnisse.

Fotos in diesem Blog-Beitrag von http://www.rubrafoto.co.at