Oberösterreich – schön, nicht nur für Fotografen!

Österreich ist ein schönes Land! Als Fotograf aus dem Bundesland Oberösterreich biete ich heute einige Ratschläge für Fotobegeisterte. Denn Fotopoints gibt es in unserem schönen Land viele. Ich beginne mit dem südlichen Landesteil mit dem Dachsteinmassiv, Hallstatt – oder überhaupt – mit dem Salzkammergut.

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Österreich ist ein schönes Land! Als Fotograf aus dem Bundesland Oberösterreich biete ich heute einige Ratschläge für Fotobegeisterte. Denn Fotopoints gibt es in unserem schönen Land viele. Ich beginne mit dem südlichen Landesteil mit dem Dachsteinmassiv, Hallstatt – oder überhaupt – mit dem Salzkammergut. Dieses so genannte „10. Bundesland Österreichs“ ist ein wahres Schmuckkasterl mit viel Tradition und Sehenswertem.

An schönen Wochenenden sind viele Plätze und Orte dort allerdings oft voll mit Touristen, also empfehle ich – wenn es zeitlich geht – Wochentage für einen Fotoausflug zu nützen. Man braucht als ambitionierter Hobbyfotograf auch nicht all zu viel Gerätschaften mit zu schleppen. Kamera und Objektive von einem Weitwinkel bis zu einem kleinen Teleobjektiv reichen völlig. Schließlich will man ja nicht wie ein Lastesel durch die wunderschöne Gegend laufen. Ein Fototag soll ja Spass machen.

Im ersten Bildblock präsentiert sich das Dachsteinmassiv mit dem Gosausee im Vordergrund. Eine Wanderung rund um den Gosausee ist leicht zu schaffen und bietet dazu schöne Einblicke in die Gegend des Inneren Salzkammergutes. Ebenfalls sehenswert in der Umgebung von Dosau ist das Hochmoor Löckermoos, wo sich in dem kleinen Moorteich vor allem am Vormittag die Spitzen des Gosaukamms spiegeln. Um dorthin zu gelangen, muss man jedoch einen längeren Fussweg auf sich nehmen oder man benützt den Bummelzug von Gosau zur Berghütte nahe des Löckermoos. Abfahrtzeiten erfährt man im Tourismusbüro Gosau.

Hallstatt ist ja allseits bekannt und stöhnt zur Zeit schon unter zu vielen Tagestouristen, die schnell für ein paar Fotos vorbei kommen. Beeindruckend ist auf alle Fälle der Blick vom Rudolfsturm hinunter auf den Ort und den Hallstättersee. Immer einen Besuch wert ist natürlich die historische Kaiserstadt Bad Ischl. Nicht nur wegen der ausgezeichneten Zauner-Mehlspeisen!

Immer wieder einige schöne Bilder ist Gmunden am Traunsee und sein Schloss Ort wert. Historische Altstadt, der Stadtplatz mit dem prächtigen Rathaus und der Startort für gemütliche, sehenswerte Schiffsrundfahrten.Wie gesagt: Schönes Salzkammergut!

Zum erweiterten Salzkammergut zählt man auch noch das Almtal mit dem Naturjuwel Almsee, dem Großen und Kleinen Ödsee und der gewaltigen Bergkulisse des Toten Gebirges mit Priel, Schermberg und so weiter. Prachtvoll! Trotz der landschaftlichen Eindrücke sollte man bei einem Ausflug nach Grünau im Almtal eines nicht vergessen: Ein Besuch im Wildpark Cumberland! Bären, Wölfe, Luchse, Waschbären und, und. und…Die Akkus in der Kamera sollen gut geladen sein – vor allem rate ich zu einer großen Speicherkarte für viele schöne Tierbilder.

Das war es für heute, weitere Tipps für interessante Fotoplätze in Oberösterreich folgen demnächst.

Ein paar Links zu den heutigen Themen: http://www.oberoesterreich.at http://www.salzkammergut.at http://www.wildparkgruenau.at

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at

s’Innviertel – sehr fotogen!

Der Herbst hat schon was Schönes. Das durfte ich wieder einmal erleben, als ich mit der Kamera ein paar schöne Flecken des Innviertels im Westen Oberösterreichs besuchte. Mehr kleine Seen als man glauben würde tauchen da auf: Ibmer See, Höllerersee, der Holzöstersee und, und, und…. Interessant auch das herbstlich in gelb-rot-braun getauchte Ibmer Moor. Beeindruckend die Skyline der Innviertler Grenzstadt Schärding, gesehen vom bayrischen Neuhaus.

Wer jetzt noch einige Herbstfotos machen will, soll gleich aufbrechen. Am Morgen leichte Nebelschwaden, ab Mittag strahlend blauer Himmel. Das hat schon was!

Mehr Infos zu schönen Tagen im Innviertel – die Einheimischen sagen s’Innviertel – erfährt man auf    http://www.innviertel-tourismus.at

Fotos dieses Beitrag von Rudi Brandstätter,   http://www.rubrafoto.co.at

Frühherbstliche Fototour im Mühlviertel

Das Mühlviertler Hügelland – ein schöner Landstrich in Oberösterreich! Sanfte Hügel, viel Wald, Landwirtschaft mit glücklichen Kühen auf der Weide, ehrliche, fleißige Menschen – mich zieht es immer wieder mit meiner Kamera hinaus in diesen schönen Flecken Erde. Vor allem: Als „Randmühlviertler“ aus dem Donaumarkt Ottensheim liegen viele Motive beinahe vor meiner Haustür.

Diesmal „reiste“ ich allerdings einige Kilometer Richtung Norden. Reichenau, Langzwettl mit seinen Bio-Ziegenbauern, Bad Leonfelden mit weidenden Kühen auf immer noch grünen Wiesen. Mir gefällt das Mühlviertel. Nichts Spektakuläres, aber das gewisse etwas….

Für den Naturfreund gibt es unzählige sagenhafte Wandermöglichkeiten. Und viele Möglichkeiten für Fotobegeisterte, ihre Kamera auszupacken. Besonders jetzt im Herbst. Darum zeige ich hier einige Bilder meiner kleinen, frühherbstlichen Fototour durch das Mühlviertel. Vielleicht kann ich damit ein wenig inspirieren und animieren, die Kamera in die frische Luft mitzunehmen. Tipps für einen Mühlviertel-Ausflug findet man auf    http://www.muehlviertel.at

Alle Fotos dieses Beitrag: Rudi Brandstätter  —   http://www.rubrafoto.co.at

 

 

Rundblicke vom Col Rodella

Der Herbst naht und damit eine der schönsten Jahreszeiten für Fotografen. Da möchte ich auf einen Berg in den Dolomiten hinweisen, wo man gemütlich übernachten kann und von tollen Fotomotiven umgeben ist: Entweder zu Fuß vom Sellapass aufsteigen – oder bequem von Campitello im Fassatal mit der Gondel fast bis zur Haustür des Rifugio des Alpes (http://www.rifugiodesalpes.it/)auf knapp 2.500 Meter Seehöhe: Der Col Rodella!

Ich war kürzlich dort oben, wo sich im Sommer Wanderer und Mountainbiker tummeln und im Winter Skifahrer ihre Schwünge ziehen. Die Aussicht rundherum sagenhaft: Das Gletschergebiet der Marmolata zum Greifen nahe, Sass Pordoi, Sellastock, die Langkofelgruppe in voller Pracht. Steigt man vom Rifugio des Alpes noch etwa 70 Höhenmeter hinauf zum Gipfel des Col Rodellas, erlebt man den Blick hinüber zum Schlern und auf die Rosszähne am Rande von König Laurins Rosengarten.

 

 

Am Morgen der Sonnenaufgang über Sellastock und Sass Pordoi, am Abend im tollen Gegenlicht Schlern und Rosszähne. Mit Objektiven von 24 bis 200 Millimeter Brennweite hat man die wunderschöne Dolomiten-Landschaft „im Griff“. Aber wieso erzähle ich das? Macht euch selbst ein Bild davon. Die kommenden Wochen wollen genützt werden.

Alle Fotos dieses Beitrag: Rudi Brandstätter  —  http://www.rubrafoto.co.at

 

Auf der Seceda: Murmeltiere pfiffen mir was…..

Im Kamerarucksack – extra für die Murmeltiere – ein schweres Canon-Teleobjektiv mit 300 Millimeter Brennweite. Aber? Oben beim Gipfelkreuz jede Menge Wanderer – aber kein Murmeltier zu sehen!

Die Seceda, „the sunny side of Val Gardena“ – im Winter ein toller, weitläufiger Skihang, im Sommer beliebt bei Wanderern und Bergfreunden. Und beliebt bei Fotografen! Die Seceda (http://www.seceda.it) ein sonniges, südseitiges Almgebiet hoch über dem Grödner Tal am Rande des Naturparks Puez-Geisler. Mit einigen netten Hütten mit freundlichem Personal sowie traditionellen Südtiroler Schmankerln für die Gaumenfreuden. Und: Ein Murmeltier-Paradies!

So kam ich über Col Raiser-Gondelbahn, Seceda-Sessellift und kurzem Fußweg auf knapp über 2500 Meter Höhe an. Im Kamerarucksack – extra für die Murmeltiere – ein schweres Canon-Teleobjektiv mit 300 Millimeter Brennweite. Um den Murmel nicht zu nahe kommen und sie trotzdem formatfüllend zu fotografieren. Tierfotos aus der freien Natur sind immer gefragt.

Aber? Oben beim Gipfelkreuz jede Menge Wanderer – aber kein Murmeltier zu sehen! Es war den putzigen Tierchen einfach zu laut, zu hektisch rund um ihre „Wohnhöhlen“. Pfeifen hörte ich sie immer wieder. Aus verschiedenen Richtungen. Das waren die Warnsignale der Wächter, wenn sie eventuelle Gefahr spüren. Ein Pfiff und Familie Murmeltier ist nicht mehr zu sehen.

Ich bin mittlerweile ja ein recht geduldiger Mensch geworden – war ja nicht immer so. Aber an diesem Tag verging mir irgendwann die Lust und ich tröstete mich mit ein paar Landschaftsfotos. Statt Teleobjektiv  kam ein mittleres  (24 – 70 mm) Weitwinkel zum Einsatz. Die Blumenwiesen auf der Seceda und die Geisler Spitzen sind ja auch nicht ohne! Die Murmeltiere, die mir diesmal im wahrsten Sinne des Wortes etwas gepfiffen haben, werde ich wieder besuchen. An einem Tag im Frühsommer, wenn der Berg noch nicht überrannt von Wanderern ist. Aber dann werde ich wohl einen längeren Fußmarsch in Kauf nehmen müssen, denn zu dieser Zeit ist der bequeme Sessellift noch ausser Betrieb.

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter – http://www.rubrafoto.co.at