Bringe Farbe in dein Leben

Das Leben ist schön, aber schöner wird es mit Bildern an deinen vier Wänden. Bringe Farbe in dein Leben, Gemütlichkeit und Atmosphäre in deine Wohnung. Meine Landschaftsfotos sorgen dafür. Ich fotografiere mit Freude, aber nicht nur deshalb. Fotografie begleitet mich fast mein ganzes langes Leben, es ist Berufung, aber auch Beruf. Seit vielen Jahren blicke ich durch den Sucher meiner Kameras, drücke mit dem rechten Zeigefinger auf den Auslöser und verdiene damit meinen Lebensunterhalt.

Waren es in früheren Jahren Spitzensportler, Wirtschaftsbosse oder Politiker, die ich als Pressefotograf begleiten durfte, begeistern mich seit einigen Jahren feine Landschaften. Wobei die Dolomiten meine Lieblingsmotive bieten. Egal ob Seiser Alm, Langkofel, König Laurins Rosengarten oder der Naturpark Puez-Geisler – man findet immer wieder neue Motive, neue Blickwinkel und Stimmungen. Es hört nie auf.

Meine Fotos sind aber nicht nur hier in diesem Blog oder auf Facebook zu sehen. Zahlreiche Fotos gibt es natürlich auch als Wandbilder für Wohnung, Büros oder Hotels im Onlineshop von Ohmyprints zu erwerben. Schau einfach rein auf: https://www.ohmyprints.com/de/kuenstler/Rudolf-Brandstaetter/42240

Dies sind nur einige Eindrücke der Bildauswahl bei Ohmayprints. Meine Bilder gibt es auf Künstlerleinwand (ab € 33,–), auf Alu Dibond (ab € 46,–), Acrylglas (ab € 60,–) als Fotoposter (ab € 18,–) und in diversen Größen ab 20 x 30 Zentimeter bis hin zu Großfotos. Am besten einen Blick in den oben genannten Onlineshop werfen. Anfragen wegen spezieller Bildwünsche nehme ich natürlich auch gerne persönlich entgegen: Meine Mail-Adresse lautet: rubra@rubrafoto.co.at

Noch etwas: Willst du einige meiner Bilder auf T-Shirts drucken lassen, dann gibt es dieses Angebot im Onlineshop auf https://shop.spreadshirt.at/naturliebhaberei/

Wie schon erwähnt: Bringe Farbe in dein Leben!

Sehr fotogen – die Geisler Spitzen

Natur und Berge – beides lockt nicht nur begeisterte Wanderer und Naturfreunde, sondern auf Fotografen und Filmer. In Zeiten wo Mobiltelefone nicht mehr nur zur Kommunikation verwendet werden, sondern mit ausgezeichneten Kameras bestückt sind, schleppen allerdings immer wenige Wanderer „echte“ Kameras mit. Ich verwende mittlerweile auf meinen Foto-Touren beides. So auch, als ich kürzlich vom Raschötz oberhalb des Grödnertals hinüber ins Villnösstal unterwegs war. Vom Raschötz über Brogles Alm am Fuße der Geislerspitzen (Naturpark Puez-Geisler) über die Geisler Alm hinunter nach St. Magdalena mit der wunderbaren Johanneskirche. Dabei machte ich mit meinem Handy (Iphone 11) einige Video-Impressionen.

Als Naturfotograf hatte ich selbstverständlich meine Canon EOS 5D Mark III im Rucksack. Schließlich „quälte“ ich mich ja nicht stundenlang nur des wanderns wegen durch die wunderschöne Dolomiten-Landschaft. Ich wollte schließlich auch einige schöne Fotos für meine diversen Produktionen (Poster, T-Hirts, Medien) mit nach Hause bringen. Und die bizarren Bergspitzen von Sas Rigais, Furchetta und Co. sind tolle Motive.

Als kleiner Tipp für Fotofreunde: Man kann mit „kleinem Gepäck“ die Gegend erkunden. Weitwinkel und ein Objektiv mit einer Brennweite bis 135 Millimeter reichen völlig. Man hat ja die Motive fast zum Greifen nahe.

Ja, diese Tour vom Grödner- ins Villnösstal bietet tolle Eindrücke. Man muss sie als Tagestour anlegen. Von Sankt Ulrich im Grödnertal per Schrägseilbahn hinauf zum Raschötz, gute Geher schaffen es in etwa 5 Stunden reine Gehzeit bis nach Sankt Magdalena im Villnösstal. Will man sich allerdings zwischendurch den Fotomotiven widmen und auch die Almhütten und ihr Angebot nützen, ist man gleich einmal 8 bis 9 Stunden unterwegs. Und von Sankt Magdalena geht es stündlich per Linienbus über Klausen zum Ausgangspunkt Sankt Ulrich zurück. Eine Wanderung, die allen was bietet….

Text und Fotos des Beitrags: Rudi Brandstätter, http://www.rubrafoto.co.at

Infos: https://www.dolomiten.net/urlaubsregionen/groeden/ https://www.suedtirol.com/ https://www.villnoess.com/de/

Seiser Alm – wunderbar wanderbar

Weite, hügelige Almwiesen, Lärchenwälder, Almhütten, Pferde, Kühe – und bewegungsfreudige Touristen. Die Seiser Alm, eine 56 Quadratkilometer große Hochalm in der Region Südtirol und Trentino, umrahmt von bizarren Dolomitengipfel, ist von Mai bis Oktober ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Und im Winter ein beliebtes Skigebiet.

Der solide Wanderer ist hier genauso richtig wie der hochmotivierte Bergfex, den die Panoramen von Schlern, Rosengarten, Plattfofel oder Langkofel reizen und fordern. Hunderte Kilometer Wanderwege von leicht bis schwer bieten sich an. Ebenso wie unzählige Kilometer für Mountainbiker. Wobei hier mittlerweile die E-Bikes dominieren.

Aber mir geht es bei meinen Besuchen auf der Seiser Alm nicht um zurück gelegte Kilometer. Mich als Naturfotograf faszinieren die unzähligen Fotomotive. Man kann sich mit der Kamera hier so richtig schön austoben. Von Weitwinkel-Aufnahmen bis zu Shots mit dem Teleobjektiv bietet sich alles an.

Bilder, Bilder, Bilder! Ich liebe die Seiser Alm wie überhaupt Südtirol und Trentino mit seinen unzähligen fantastischen Fotospots. Man findet immer wieder Neues. Auch wenn man meint, schon alles fotografiert zu haben. Einmal das Morgenlicht nützen, dann wieder den späteren Nachmittag – und zwischendurch relaxen auf einer der unzähligen gemütlichen Almhütten. Egal ob Tuene Hütte, Radauer oder Sattler Schwaige, Edelweißhütte oder Williamshütte neben der Bergstation des Florian-Sessellifts, um nur einige zu nennen – überall freundliches Personals, gepflegte Speiseangebote und guter Südtiroler Wein. Die Seiser Alm hat was. Darum weiß ich schon heute: Ich komme immer wieder. Vielleicht im nahenden Herbst, wenn sich die unzähligen Lärchen gelb-rötlich einfärben. Eine Pracht für Auge, Gemüt und natürlich für den Fotograf!

Erreichbar ist die Seiser Alm per Auto von Seis aus, oder per Gondelbahn aus Seis oder aus Sankt Ulrich im Grödnertal. Das Gebiet der Seiser Alm selbst ist fast verkehrsfrei – nur Linienbusse verkehren permanent zwischen Compatsch und Saltria, man kann aber auch die herrliche Landschaft während einer Pferdekutschen-Fahrt genießen.

Mehr infos zur Seiser Alm findet man auf: http://www.seiseralm.it oder http://www.seiser-alm.it https://www.dieseiseralm.com/de/ https://www.suedtirolerland.it/de/suedtirol/seiser-alm/

Text und Fotos: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Fototouren durch Südtirol – bitte warten!

Auch wir Landschaftsfotografen leiden unter den Folgen der Corona-Krise. Noch warte ich voll Sehnsucht, meine nächste Fototour in die Dolomiten starten zu dürfen.

Wehmütig betrachte ich meine fotografischen Schätze aus vergangenen Fototouren durch Südtirol. Auch in diesem Sommer hätte ich einiges geplant. Dann kam das Corona-Viris, brachte viel Leid für Italiens Bevölkerung. Auch Südtirol hat es schwer getroffen. Alles steht bzw. stand still. Mittlerweile bemühen sich unsere südlichen Nachbarn, Land, Wirtschaft, Tourismus und Co. wieder in Schwung zu bringen. Als Österreicher muss ich leider auf die Einreise in mein Lieblingsland Südtirol mit seinen wunderschönen Landschaften noch warten und hoffen. Hoffen, in den kommenden Wochen über den Brenner oder das Pustatal einreisen zu dürfen. Und vor allem wieder zurück nach Österreich, ohne danach 2 Wochen in Isolation verbringen zu müssen. Landschaftsfotografen haben es momentan nicht leicht. Aber ich bin Optimist und zeige vorab einige Bilder aus vergangenen Fotoreisen in den Dolomiten.

Also üben wir uns ein wenig in Geduld, sind wir optimistisch. Südtirol – bis bald!

Alle Fotos: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Goldener Herbst auf der Seiser Alm

Ein langer, schöner Sommer neigt sich auch auf der Seiser Alm in Südtirol seinem Ende zu. Es ist Spätherbst. Aber keineswegs grau und feucht. Ich durfte vor einigen Tagen auf Europas größter zusammenhängender Hochalm den Goldenen Herbst erleben. Die Seiser Alm liegt in unmittelbarer Umgebung der beliebten Südtiroler Tourismusorte wie Seis, Völs am Schlern, Kastelruth oder Sankt Ulrich und ist über die Bergstraße , aber auch mit den Seilbahnen von Kastelruth und Sankt Ulrich im Grödnertal einfach erreichbar. Dank der Lärchen, die sich hier auf einer Höhe zwischen 1700 und knapp 2000 Meter Seehöhe recht wohl fühlen. Und deren Nadeln – bevor sie vor dem Wintereinbruch abfallen – sich rot und schließlich gelb verfärben. Bunter geht Herbst nicht!

Bunte Almenlandschaft, umgeben von den mächtigen Berggipfel der Dolomiten. Langkofel, Plattkofel, Rosszähne, Schlern mit den Santner Spitzen. Ein prachtvoller Anblick – vor allem wenn man mit der Kamera unterwegs ist!

In diesen Tagen kehrt auf der Seiser Alm eine kurze Ruhe ein, ehe sie im Dezember von den Skifahrern, Skilangläufern und Schneeschuh-Wanderern wieder belebt wird. Aber wie gesagt, Fototouren auf der Südtiroler Hochalm lohnen sich zu jeder Jahreszeit. Nähere Infos bieten die Websites https://www.seiser-alm.it https://www.seiseralm.it https://www.suedtirol.com und https://www.idm-suedtirol.com

Alle Fotos zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter, http://www.rubrafoto.co.at

Mein Fototipp: Der Oswald von Wolkenstein Ritt

Wiehernde Pferde, flotte Ritte, Pferde und Menschen die einander verstehen. Der alljährliche Oswald von Wolkenstein Ritt – in diesem Jahr am 2. Juni in den Dolomitenorten Kastelruth, Seis, Völs am Schlern und vor Schloss Prösels – ist ein spektakuläres Reiterfest und touristisches Highlight in Südtirol. Ländliche Reiterinnen und Reiter zeigen einen Tag lang zusammen mit ihren Pferden ihr Können. Geschicklichkeit ist dabei ebenso gefragt wie Ausdauer und Schnelligkeit. Gilt es doch nach dem morgendlichen Start auf der Trostburg oberhalb von Waidbruck im Wanderritt am Fuße des Schlerns von einer Station zur anderen in oben genannten Südtiroler Orten zu reiten. Und in jedem Ort ist eine reitsportliche Prüfung zu absolvieren. Das große Finale ist dann am Nachmittag der Slalomritt vor Schloss Prösels.

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Im Bild Reiterinnen mit Kastelruth im Hintergrund. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlern in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra

Für mich als Fotograf muss ich sagen: Sehenswert, tolle Bilder, einmalig! Verständlich, dass alljährlich tausende Zuschauer dieses toll organisierte Reiterfest verfolgen. Man muss es einmal gesehen haben. Einige meiner Bilder aus dem Vorjahr können vielleicht dazu beitragen, dass du deine Kameratasche nimmst und die Darbietungen besuchst und fotografierst.

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra
Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Foto: rubra

Noch was: Es sind keine gut bezahlten Reitprofis am Start! Nein, es zeigen Vierer-Teams ihr Können, denen der Reitsport einfach am Herzen liegt. Viele von ihnen kommen aus der Landwirtschaft und beschäftigen sich täglich mit Pferden, aber auch Akademiker, Kaufleute, eben Menschen mit Liebe zum Pferd zeigen ihr beachtliches Können. Und: Immer mehr Frauen sind dabei!

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Können werden beim 37. Oswald von Wolkensteinritt am Fuße des Schlerns in Südtirol von Mensch und Pferd verlangt. Im Bild das Siegerteam von 2018 aus Ritten. Foto: rubra

Zur Information: Auf der Website des Oswald von Wolkenstein Ritt, https://www.ovwritt.com findet man alle Infos.

Foto zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at

Rundblicke vom Col Rodella

Der Herbst naht und damit eine der schönsten Jahreszeiten für Fotografen. Da möchte ich auf einen Berg in den Dolomiten hinweisen, wo man gemütlich übernachten kann und von tollen Fotomotiven umgeben ist: Entweder zu Fuß vom Sellapass aufsteigen – oder bequem von Campitello im Fassatal mit der Gondel fast bis zur Haustür des Rifugio des Alpes (http://www.rifugiodesalpes.it/)auf knapp 2.500 Meter Seehöhe: Der Col Rodella!

Ich war kürzlich dort oben, wo sich im Sommer Wanderer und Mountainbiker tummeln und im Winter Skifahrer ihre Schwünge ziehen. Die Aussicht rundherum sagenhaft: Das Gletschergebiet der Marmolata zum Greifen nahe, Sass Pordoi, Sellastock, die Langkofelgruppe in voller Pracht. Steigt man vom Rifugio des Alpes noch etwa 70 Höhenmeter hinauf zum Gipfel des Col Rodellas, erlebt man den Blick hinüber zum Schlern und auf die Rosszähne am Rande von König Laurins Rosengarten.

 

 

Am Morgen der Sonnenaufgang über Sellastock und Sass Pordoi, am Abend im tollen Gegenlicht Schlern und Rosszähne. Mit Objektiven von 24 bis 200 Millimeter Brennweite hat man die wunderschöne Dolomiten-Landschaft „im Griff“. Aber wieso erzähle ich das? Macht euch selbst ein Bild davon. Die kommenden Wochen wollen genützt werden.

Alle Fotos dieses Beitrag: Rudi Brandstätter  —  http://www.rubrafoto.co.at

 

Auf der Seceda: Murmeltiere pfiffen mir was…..

Im Kamerarucksack – extra für die Murmeltiere – ein schweres Canon-Teleobjektiv mit 300 Millimeter Brennweite. Aber? Oben beim Gipfelkreuz jede Menge Wanderer – aber kein Murmeltier zu sehen!

Die Seceda, „the sunny side of Val Gardena“ – im Winter ein toller, weitläufiger Skihang, im Sommer beliebt bei Wanderern und Bergfreunden. Und beliebt bei Fotografen! Die Seceda (http://www.seceda.it) ein sonniges, südseitiges Almgebiet hoch über dem Grödner Tal am Rande des Naturparks Puez-Geisler. Mit einigen netten Hütten mit freundlichem Personal sowie traditionellen Südtiroler Schmankerln für die Gaumenfreuden. Und: Ein Murmeltier-Paradies!

So kam ich über Col Raiser-Gondelbahn, Seceda-Sessellift und kurzem Fußweg auf knapp über 2500 Meter Höhe an. Im Kamerarucksack – extra für die Murmeltiere – ein schweres Canon-Teleobjektiv mit 300 Millimeter Brennweite. Um den Murmel nicht zu nahe kommen und sie trotzdem formatfüllend zu fotografieren. Tierfotos aus der freien Natur sind immer gefragt.

Aber? Oben beim Gipfelkreuz jede Menge Wanderer – aber kein Murmeltier zu sehen! Es war den putzigen Tierchen einfach zu laut, zu hektisch rund um ihre „Wohnhöhlen“. Pfeifen hörte ich sie immer wieder. Aus verschiedenen Richtungen. Das waren die Warnsignale der Wächter, wenn sie eventuelle Gefahr spüren. Ein Pfiff und Familie Murmeltier ist nicht mehr zu sehen.

Ich bin mittlerweile ja ein recht geduldiger Mensch geworden – war ja nicht immer so. Aber an diesem Tag verging mir irgendwann die Lust und ich tröstete mich mit ein paar Landschaftsfotos. Statt Teleobjektiv  kam ein mittleres  (24 – 70 mm) Weitwinkel zum Einsatz. Die Blumenwiesen auf der Seceda und die Geisler Spitzen sind ja auch nicht ohne! Die Murmeltiere, die mir diesmal im wahrsten Sinne des Wortes etwas gepfiffen haben, werde ich wieder besuchen. An einem Tag im Frühsommer, wenn der Berg noch nicht überrannt von Wanderern ist. Aber dann werde ich wohl einen längeren Fußmarsch in Kauf nehmen müssen, denn zu dieser Zeit ist der bequeme Sessellift noch ausser Betrieb.

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter – http://www.rubrafoto.co.at

Die zwei Gesichter von König Laurins Rosengarten

 

Landschaftsfotografen müssen ausdauernde Wanderer sein. Stimmt nicht ganz, behaupte ich. Als „fauler Landschaftsfotograf“ war ich kürzlich im Trentino und in Südtirol unterwegs: Die verschiedenen „Gesichter“ von König Laurins Rosengarten haben es mir angetan. Am frühen Vormittag von Vigo di Fassa mittels Gondelbahn recht flott hinauf auf 2000 Meter Seehöhe, auf den Ciampedei. Grüne Wiesen, Wälder und das tolle Panorama des Rosengartens. Den Titel UNESCO-Weltnaturerbe trägt der Rosengarten zurecht. Steile Felshänge für waghalsige Kletterer, oder schöne Wanderwege am Fuße der Vajolet-Türme oder der Rosengartenspitze Cima Catinaccio. Der Rosengarten bietet beides.

Die Gipfel des Rosengartens zeigen sich am Vormittag im Sonnenlicht. Gut ausgeleuchtet, aber fotografisch nicht wirklich spektakulär. Aber doch schön: Im Vodergrund grüne Almwiesen und Zirbenwälder, oberhalb der Bergspitzen tiefblauer Himmel. Hat schon seine Reize.

Die Klassiker der Rosengarten-Fotos sind allerdings jene am frühen Abend von der gegenüber liegenden Seite: Von Tiers bzw. Sankt Zyprian! Da muss man einfach hin. Ist ja nicht weit. Von meinem Quartier dem Hotel des Alps in Soraga (http://www.hdesalps.it) über den Karerpass und Nigerpass ist man in etwa 35 Minuten bei dem kleinen Kirchlein aus dem 15. Jahrhundert zwischen Sankt Zyprian und Tiers. Für mich „der Standplatz“ für die abendlichen Rosengarten-Bilder. Zu empfehlen für diesen Fotopoint: Objektive zwischen 70 und 300 Millimeter Brennweite. Und natürlich ein gutes Stativ.

Mit etwas Glück, wenn die Luftfeuchtigkeit passt, tauchen Vajolet-Türme, Cima Catinaccio und Co. kurz vor Sonnenuntergang in wunderschönes Rot. Der Traum eines Landschaftsfotografen. Ohne viel Filter-Zauberei schöne Bilder. Bilder, die sich Bergfreunde gerne an ihre Wohnzimmerwände hängen, Bilder die Tourismusmanager erfreuen, Bilder für Medien, Bilder wie Gemälde!

 

Ich kann eine Fototour zum Rosengarten in den Dolomiten nur empfehlen. So wie für mich die Dolomiten insgesamt ein Paradies für Fotografen sind.

Fotos in diesem Beitrag: Rudi Brandstätter    http://www.rubrafoto.co.at

 

Der Latemar

Vor einige Tagen in den Südtiroler Dolomiten, das Wetter pendelte zwischen Sonnenschein, weissen Sommerwolken über den Bergen und Gewitterneigung. Keine gute Gelegenheit für lange Fußwege zu irgendwelchen Fotopoints. Also am späten Nachmittag von Völs am Schlern hinüber nach Tiers und rauf auf den Nigerpass. In voller Breite präsentierte sich vor mir der Latemar – mit hellen Wolken über seinen bizarren Spitzen. Aber mit einer saftigen Almwiese im Vordergrund gar nicht schlecht.

Vor einige Tagen in den Südtiroler Dolomiten, das Wetter pendelte zwischen Sonnenschein, weissen Sommerwolken über den Bergen und Gewitterneigung. Keine gute Gelegenheit für lange Fußwege zu irgendwelchen Fotopoints. Also am späten Nachmittag von Völs am Schlern hinüber nach Tiers und rauf auf den Nigerpass. In voller Breite präsentierte sich vor mir der Latemar – mit hellen Wolken über seinen bizarren Spitzen. Aber mit einer saftigen Almwiese im Vordergrund gar nicht schlecht.

Viel besser sah es nach 10 Autominuten am Karersee aus. Ein Pflichtstopp für jeden Fotointeressierten. Allerdings erst Nachmittags, am besten gegen Abend – wegen des Lichteinfalls. Wenige Schritte vom Parkplatz hinunter zum Seeufer. Ideal für mich als „faulen“ Landschaftsfotograf! Und was bot sich meinen Augen? Tiefblauer See – gespeist aus klaren Quellen des Latemar-Gebirgszugs, in dem sich der noch in heller Sonne stehende Latemar spiegelte – herrlich!

Weitwinkel, braucht kein extremes sein, 21 bis 24 Millimeter Brennweite reichen – und schon ist man mittendrin im wahren Fotoleben. Da können sie entstehen, die Fotos für Kalender, Poster oder anderen Illustrationen.  Freilich wird man an diesem Fotopoint im Eggental nie alleine sein. Aber wenn man so gegen 19 Uhr – im Hochsommer noch später – an den Karersee nahe Welschnofen kommt, sind die Bustouristen schon längst weg. Da trifft man nur noch auf ein paar Enthusiasten. Und dafür ist Platz genug.

Also: Wenn du irgendwann in den Dolomiten unterwegs bist: Karersee mit Latemar sind ein Pflichtstopp! Mehr Infos findest du auf http://www.suedtirolerland.it/de/highlights/natur-und-landschaft/seen-in-suedtirol/karersee/