Frühherbstliche Fototour im Mühlviertel

Das Mühlviertler Hügelland – ein schöner Landstrich in Oberösterreich! Sanfte Hügel, viel Wald, Landwirtschaft mit glücklichen Kühen auf der Weide, ehrliche, fleißige Menschen – mich zieht es immer wieder mit meiner Kamera hinaus in diesen schönen Flecken Erde. Vor allem: Als „Randmühlviertler“ aus dem Donaumarkt Ottensheim liegen viele Motive beinahe vor meiner Haustür.

Diesmal „reiste“ ich allerdings einige Kilometer Richtung Norden. Reichenau, Langzwettl mit seinen Bio-Ziegenbauern, Bad Leonfelden mit weidenden Kühen auf immer noch grünen Wiesen. Mir gefällt das Mühlviertel. Nichts Spektakuläres, aber das gewisse etwas….

Für den Naturfreund gibt es unzählige sagenhafte Wandermöglichkeiten. Und viele Möglichkeiten für Fotobegeisterte, ihre Kamera auszupacken. Besonders jetzt im Herbst. Darum zeige ich hier einige Bilder meiner kleinen, frühherbstlichen Fototour durch das Mühlviertel. Vielleicht kann ich damit ein wenig inspirieren und animieren, die Kamera in die frische Luft mitzunehmen. Tipps für einen Mühlviertel-Ausflug findet man auf    http://www.muehlviertel.at

Alle Fotos dieses Beitrag: Rudi Brandstätter  —   http://www.rubrafoto.co.at

 

 

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Rundblicke vom Col Rodella

Der Herbst naht und damit eine der schönsten Jahreszeiten für Fotografen. Da möchte ich auf einen Berg in den Dolomiten hinweisen, wo man gemütlich übernachten kann und von tollen Fotomotiven umgeben ist: Entweder zu Fuß vom Sellapass aufsteigen – oder bequem von Campitello im Fassatal mit der Gondel fast bis zur Haustür des Rifugio des Alpes (http://www.rifugiodesalpes.it/)auf knapp 2.500 Meter Seehöhe: Der Col Rodella!

Ich war kürzlich dort oben, wo sich im Sommer Wanderer und Mountainbiker tummeln und im Winter Skifahrer ihre Schwünge ziehen. Die Aussicht rundherum sagenhaft: Das Gletschergebiet der Marmolata zum Greifen nahe, Sass Pordoi, Sellastock, die Langkofelgruppe in voller Pracht. Steigt man vom Rifugio des Alpes noch etwa 70 Höhenmeter hinauf zum Gipfel des Col Rodellas, erlebt man den Blick hinüber zum Schlern und auf die Rosszähne am Rande von König Laurins Rosengarten.

Am Morgen der Sonnenaufgang über Sellastock und Sass Pordoi, am Abend im tollen Gegenlicht Schlern und Rosszähne. Mit Objektiven von 24 bis 200 Millimeter Brennweite hat man die wunderschöne Dolomiten-Landschaft „im Griff“. Aber wieso erzähle ich das? Macht euch selbst ein Bild davon. Die kommenden Wochen wollen genützt werden.

Alle Fotos dieses Beitrag: Rudi Brandstätter  —   http://www.rubrafoto.co.at

 

Auf der Seceda: Murmeltiere pfiffen mir was…..

Im Kamerarucksack – extra für die Murmeltiere – ein schweres Canon-Teleobjektiv mit 300 Millimeter Brennweite. Aber? Oben beim Gipfelkreuz jede Menge Wanderer – aber kein Murmeltier zu sehen!

Die Seceda, „the sunny side of Val Gardena“ – im Winter ein toller, weitläufiger Skihang, im Sommer beliebt bei Wanderern und Bergfreunden. Und beliebt bei Fotografen! Die Seceda (http://www.seceda.it) ein sonniges, südseitiges Almgebiet hoch über dem Grödner Tal am Rande des Naturparks Puez-Geisler. Mit einigen netten Hütten mit freundlichem Personal sowie traditionellen Südtiroler Schmankerln für die Gaumenfreuden. Und: Ein Murmeltier-Paradies!

So kam ich über Col Raiser-Gondelbahn, Seceda-Sessellift und kurzem Fußweg auf knapp über 2500 Meter Höhe an. Im Kamerarucksack – extra für die Murmeltiere – ein schweres Canon-Teleobjektiv mit 300 Millimeter Brennweite. Um den Murmel nicht zu nahe kommen und sie trotzdem formatfüllend zu fotografieren. Tierfotos aus der freien Natur sind immer gefragt.

Aber? Oben beim Gipfelkreuz jede Menge Wanderer – aber kein Murmeltier zu sehen! Es war den putzigen Tierchen einfach zu laut, zu hektisch rund um ihre „Wohnhöhlen“. Pfeifen hörte ich sie immer wieder. Aus verschiedenen Richtungen. Das waren die Warnsignale der Wächter, wenn sie eventuelle Gefahr spüren. Ein Pfiff und Familie Murmeltier ist nicht mehr zu sehen.

Ich bin mittlerweile ja ein recht geduldiger Mensch geworden – war ja nicht immer so. Aber an diesem Tag verging mir irgendwann die Lust und ich tröstete mich mit ein paar Landschaftsfotos. Statt Teleobjektiv  kam ein mittleres  (24 – 70 mm) Weitwinkel zum Einsatz. Die Blumenwiesen auf der Seceda und die Geisler Spitzen sind ja auch nicht ohne! Die Murmeltiere, die mir diesmal im wahrsten Sinne des Wortes etwas gepfiffen haben, werde ich wieder besuchen. An einem Tag im Frühsommer, wenn der Berg noch nicht überrannt von Wanderern ist. Aber dann werde ich wohl einen längeren Fußmarsch in Kauf nehmen müssen, denn zu dieser Zeit ist der bequeme Sessellift noch ausser Betrieb.

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter – http://www.rubrafoto.co.at

Die zwei Gesichter von König Laurins Rosengarten

 

Landschaftsfotografen müssen ausdauernde Wanderer sein. Stimmt nicht ganz, behaupte ich. Als „fauler Landschaftsfotograf“ war ich kürzlich im Trentino und in Südtirol unterwegs: Die verschiedenen „Gesichter“ von König Laurins Rosengarten haben es mir angetan. Am frühen Vormittag von Vigo di Fassa mittels Gondelbahn recht flott hinauf auf 2000 Meter Seehöhe, auf den Ciampedei. Grüne Wiesen, Wälder und das tolle Panorama des Rosengartens. Den Titel UNESCO-Weltnaturerbe trägt der Rosengarten zurecht. Steile Felshänge für waghalsige Kletterer, oder schöne Wanderwege am Fuße der Vajolet-Türme oder der Rosengartenspitze Cima Catinaccio. Der Rosengarten bietet beides.

Die Gipfel des Rosengartens zeigen sich am Vormittag im Sonnenlicht. Gut ausgeleuchtet, aber fotografisch nicht wirklich spektakulär. Aber doch schön: Im Vodergrund grüne Almwiesen und Zirbenwälder, oberhalb der Bergspitzen tiefblauer Himmel. Hat schon seine Reize.

Die Klassiker der Rosengarten-Fotos sind allerdings jene am frühen Abend von der gegenüber liegenden Seite: Von Tiers bzw. Sankt Zyprian! Da muss man einfach hin. Ist ja nicht weit. Von meinem Quartier dem Hotel des Alps in Soraga (http://www.hdesalps.it) über den Karerpass und Nigerpass ist man in etwa 35 Minuten bei dem kleinen Kirchlein aus dem 15. Jahrhundert zwischen Sankt Zyprian und Tiers. Für mich „der Standplatz“ für die abendlichen Rosengarten-Bilder. Zu empfehlen für diesen Fotopoint: Objektive zwischen 70 und 300 Millimeter Brennweite. Und natürlich ein gutes Stativ.

Mit etwas Glück, wenn die Luftfeuchtigkeit passt, tauchen Vajolet-Türme, Cima Catinaccio und Co. kurz vor Sonnenuntergang in wunderschönes Rot. Der Traum eines Landschaftsfotografen. Ohne viel Filter-Zauberei schöne Bilder. Bilder, die sich Bergfreunde gerne an ihre Wohnzimmerwände hängen, Bilder die Tourismusmanager erfreuen, Bilder für Medien, Bilder wie Gemälde!

 

Ich kann eine Fototour zum Rosengarten in den Dolomiten nur empfehlen. So wie für mich die Dolomiten insgesamt ein Paradies für Fotografen sind.

Fotos in diesem Beitrag: Rudi Brandstätter    http://www.rubrafoto.co.at

 

Wenn es Nacht wird rund um den Dreisesselberg

Der Dreisesselberg, mit 1333 Meter Seehöhe einer der „hohen Berge“ im Bayrischen Wald bietet einen tollen Rundblick. Im Westen Richtung Arber, nach Osten Richtung Dreiländerecke Österreich/Tschechien, Deutschland, im Norden sind es nur wenige Meter zur tschechischen Grenze und im Süden blickt man über bayrisches Hügelland in Richtung Passau.

Ich stieg vor Sonnenuntergang mit Kamerarucksack und Stativ die 36 Stufen der Steintreppe hinauf auf den Gipfelfels des Dreisesselbergs. Und man ist immer wieder beeindruckt – und berührt: Die Waldschäden, die der Orkan Kyrill im Jahre 2007 im Böhmerwald und auch im Bayrischen Wald abgerichtet hat, sind noch immer allgegenwärtig. Die Borkenkäfer haben den Rest erledigt. Auf der deutschen Seite der Grenze wurde das Schadholz großteils beseitigt. Abgesehen von Bäumen, die immer wieder von diversen Stürmen entwurzelt werden.

Auf tschechischem Staatsgebiet – im Nationalpark Sumava – ragen tausende dürre Baumreste in den Himmel. Völlig der Natur überlassen. Kein Eingriff durch den Menschen. So, wie es das tschechische Nationalparkgesetz eben vorsieht. Gespenstisch – vor allem im Abendlicht!

Aber! Zwischen den toten Bäumen erwacht wieder das Leben der Natur. Es grünt! Ganz von alleine streben schon wieder Bäume – viele Fichten – in Richtung Himmel. Deutlich zu sehen auch am Grünen Band Europas, dem Streifen des ehemaligen Eisernen Vorhangs zwischen Ost und West. Zwischen abgestorbenen Bäumen windet sich das Grüne Band klar ersichtlich über die Höhen des Böhmerwalds. In der ehemaligen Todeszone zwischen Tschechien, BRD und Österreich – mit Stacheldrahtzäunen und Minen – grünt es heute wunderschön. Die Botanik ist längst wieder zum Leben erwacht.

Mittlerweile hatte ich einige Motive auf die Speicherkarte meinen Canon EOS5 Mark III gebannt. Das Licht kurz vor Sonnenuntergang ist beeindruckend, der Bergrücken des Böhmerwaldes färbt sich rötlich. Ich bin beeindruckt von der Aussicht, der Natur – und schließlich vom gewaltigen Sonnenuntergang im Westen über dem Bayrischen Wald. Wie gesagt: Dreisesselberg, Bayrischer Wald und Böhmerwald sind für mich empfehlenswerte Ausflugsgebiete. Egal ob mit oder ohne Kamera……

Nähere Infos zum Dreisesselberg und Böhmerwald: http://www.berggasthof-dreisessel.de

http://www.boehmerwald.at/oesterreich/poi/430001244/dreisesselberg.html

Alle Fotos: http://www.rubrafoto.co.at

Bilder aus den Dolomiten

Die Dolomiten und Südtirol zählen zweifelsfrei zu den beeindruckendsten Regionen Mitteleuropas. Bizarre Berggiganten, feine Almen, Gemütlichkeit, herrliche Wanderwege und vor allem für Fotografen und Filmer eine unerschöpfliche Fundgrube. Egal ob Sextener Dolomiten, der Sellastock, Langkofel, Seiser Alm oder Rosengarten – sie bieten Bilder, Bilder, Bilder!

Auch mich zieht es immer wieder nach Südtirol, im Winter zum Skilauf, aber besonders im Frühsommer und Herbst mit der Kamera. Aufnahmen für Medien, Werbung, Tourismus, Reiseveranstalter oder Kalenderverlage – die Dolomiten bieten gefragte Motive.

Auf dem rubrafoto-youtube-Kanal habe ich eine Bilder-Show eingespielt, die einen Teil meines Fotoangebots zeigt. Zu sehen auf:

Bildbestellungen nehme ich gerne entgegen auf http://www.rubrafoto.co.at bzw. rubra@rubrafoto.co.at

Bis zum nächste mal…..

 

 

 

Bunter Herbst im Böhmerwald

Rot, gelb, grün – der Herbst im Böhmerwald an der Grenze des oberösterreichischen Mühlviertels zu Tschechien zieht alle Register! Der Mischwald aus Fichte, Eichen, Ahorn, Buchen und Birken bietet zur Zeit unwahrscheinliche Anblicke. Da muss man die Kamera zücken. Egal ob mit dem Mobiltelefon, den Kompaktkameras oder mit der Spiegelreflexkamera – die bunte Landschaft mit tiefblauen Himmel ist derzeit ein beliebtes „Fotomodel“.

Auch ich konnte dieser Tage nicht an der Buntheit der Landschaft rund um Klaffer, Schwarzenberg, Ulrichsberg oder Aigen im Mühlkreis vorbei, ohne den traumhaften Stimmungen des „Altweibersommers“ einige Fotos abzuringen. Und ich durfte wieder einmal feststellen, dass das Mühlviertel mit seinen landschaftlichen Reizen touristisch unterschätzt wird.

Vielleicht ist es aber auch gut so, dass sich keine großen Touristenscharen hierher „verirren“. Man kann stundenlang durch die Wälder entlang des tschechisch-deutsch-österreichischen Grenzgebietes wandern – oder mit dem Mountainbike die für Radfahrer geöffneten Wege befahren – ohne sich dabei in „Kolonnen“ zu bewegen. Für Bewegungsfreudige ein beschauliches Paradies. Und Fotoliebhaber kommen dabei voll auf ihre Rechnung. Besonders jetzt im Herbst.

Am besten sich selbst überzeugen, ehe der Winter hereinbricht. Infos dazu bieten die Websites http://www.muehlviertel.at oder http://www.boehmerwald.at. Ich wünsche noch schöne Herbsttage und viele beeindruckende Fotoerlebnisse.

Fotos in diesem Blog-Beitrag von http://www.rubrafoto.co.at