Bunter Herbst im Böhmerwald

Rot, gelb, grün – der Herbst im Böhmerwald an der Grenze des oberösterreichischen Mühlviertels zu Tschechien zieht alle Register! Der Mischwald aus Fichte, Eichen, Ahorn, Buchen und Birken bietet zur Zeit unwahrscheinliche Anblicke. Da muss man die Kamera zücken. Egal ob mit dem Mobiltelefon, den Kompaktkameras oder mit der Spiegelreflexkamera – die bunte Landschaft mit tiefblauen Himmel ist derzeit ein beliebtes „Fotomodel“.

Auch ich konnte dieser Tage nicht an der Buntheit der Landschaft rund um Klaffer, Schwarzenberg, Ulrichsberg oder Aigen im Mühlkreis vorbei, ohne den traumhaften Stimmungen des „Altweibersommers“ einige Fotos abzuringen. Und ich durfte wieder einmal feststellen, dass das Mühlviertel mit seinen landschaftlichen Reizen touristisch unterschätzt wird.

Vielleicht ist es aber auch gut so, dass sich keine großen Touristenscharen hierher „verirren“. Man kann stundenlang durch die Wälder entlang des tschechisch-deutsch-österreichischen Grenzgebietes wandern – oder mit dem Mountainbike die für Radfahrer geöffneten Wege befahren – ohne sich dabei in „Kolonnen“ zu bewegen. Für Bewegungsfreudige ein beschauliches Paradies. Und Fotoliebhaber kommen dabei voll auf ihre Rechnung. Besonders jetzt im Herbst.

Am besten sich selbst überzeugen, ehe der Winter hereinbricht. Infos dazu bieten die Websites http://www.muehlviertel.at oder http://www.boehmerwald.at. Ich wünsche noch schöne Herbsttage und viele beeindruckende Fotoerlebnisse.

Fotos in diesem Blog-Beitrag von http://www.rubrafoto.co.at

 

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Herbstliche Fotorunde

Herbst ist gleich Fotozeit! Gestern zog es mich mit meiner Kamera hinaus ins Mühlviertel: Neusserling, Waxenberg, Helfenberg – keine weltberühmten Ortsnamen, aber schöne Gegend und schon recht herbstlich. Buntgefärbte Laubbäume, ein knallgelbes Ackersenf-Feld mit bunten Schmetterlingen, weidende Kühe. Ein bunter Reigen für Naturfotos!

Auch wenn sich immer wieder Wolkentürme vor die Sonne schoben, es gab interessante Anblicke auf dem Weg in den Norden von Oberösterreich. Am Rande eines knallgelben Ackersenf-Feldes entdeckte ich etwa einen bunten Schmetterling, einen ADMIRAL, der von Blüte zu Blüte schwebend, meine Nerven strapazierte, ehe er mich endlich heranließ und er für ein nettes Bild „posierte“.

Bei Neusserling zog es mich an einen kleinen, gepflegten Weiher mit herbstlich rot gefärbten Weinlaub am Gartenzaun. Davor hat der Besitzer des Grundstücks direkt an der Straße nach St. Veit einen alten Pflug als Dekoration aufgestellt. Sehenswert. Mit kurzer Brennweite erhält man dort Bilder mit Herbststimmung und landschaftlicher Umgebung. Natürlich durften Nahaufnahmen der roten Weinblätter nicht fehlen.Die Obstbäume sind kurz vor der Ernte noch voll mit vitamspendenden Früchten.

Weiter oben im Norden – bei Waxenberg und Helfenberg  – dann buntes Treiben des Mischwaldes: ein Augenschmaus. Jeder leidenschaftliche Fotograf muß jetzt hinaus in die Natur. Ohne großen Aufwand entstehen zu dieser Jahreszeit herrliche Fotos. Und nebenbei kann man ja auch noch Köstlichkeiten der Mühlviertler Gastwirte geniessen. Als Ideenlieferant empfehle ich da http://www.Muehlviertel.at.

Alle Fotos dieses Beitrags: http://www.rubrafoto.co.at

 

 

Das Mühlviertel – immer ein paar Bilder wert!

Sanftes Hügelland, nette Leute, manchmal ein wenig raues Klima, dann wieder sommerlich sonnig – aber immer eine Fototour wert. Das Mühlviertel! Diesmal „verirrte“ ich mich an die tschechisch-oberösterreichische Grenze an der Nord-Süd-Wasserscheide. Wullowitz, Leopoldschlag, Liebenau mit dem Naturschutzgebiet Tannermoor, Oberrauchenödt mit der Wallfahrtskirche Sankt Michael und schließlich die Bezirkshauptstadt Freistadt – mit historischem Stadtkern.

Ein sonniger Tag, flauschige Quellwolken am blauen Himmel. Alles sehr fotogen! Zwischen Wullowitz und Leopoldschlag ließen mich goldgelbe Getreidefelder und grüne Wiesen die Kamera auspacken – wogende Halme und hügelige Landschaft! Vielmehr erstaunte mich kurz danach eine Rinderkoppel am Wegesrand: Rabenschwarze, zottelige Rinder genossen ihr dasein auf der Weide – eine Herde WASSERBÜFFEL im Mühlviertel!

Wieso Wasserbüffel in den Mühlviertler Maltsch-Auen? Sie wurden vor einigen Jahren vom Projekt Natura 2000 als „Landschaftspfleger“ in den schwer zu bearbeitenden Feuchtwiesen eingesetzt – und sie bewähren sich bestens.

Ein weiteres Highlight bei meiner Mühlviertler Fototour: Der Rubener Teich im Naturschutzgebiet Tannermoor bei Liebenau, hart an der Grenze zu Niederösterreich. Ein dunkler Moorsee, in dem sich besonders vormittags die hellen Quellwolken spiegeln!

Auf meinem Weg zurück über Sandl in die Bezirkshauptstadt Freistadt kam ich in Oberrauchenödt an der kleinen Wallfahrtskirche St. Michael vorbei. Alleinstehend auf freiem Feld, daneben das kleine Pfarrhaus mit Steinblossmauern.

Freistadt mit seinem historischen Stadtkern ist immer wieder sehenswert und beliebt bei Fotografen. Egal ob der Stadtplatz mit der Stadtpfarrkirche, die engen Gassen oder die Stadtmauern mit den Stadttürmen. Mir hat es vor allem der Südturm angetan. Ich weiss nicht, warum. Mir gefällt die Stadt sowie das ganze Mühlviertel! Aber da bin ich ja nicht der einzige…

Wer mehr über das Mühlviertel erfahren will:  http://www.muehlviertel.at

Alle Fotos: Rudi Brandstätter   http://www.rubrafoto.co.at