Wenn der Winter nicht will…..

Weihnachtsferien, Skilauf, Wintersport, Winterwunderland! So stellt man sich bei mir im oberösterreichischen Mühlviertel den Winter vor. Üblicherweise! Es geht aber auch ganz anders: Skipisten, die nicht mehr befahrbar sind, keine verschneiten Wiesen oder Wälder, stillstehende Skilifte. Ja, wenn der Winter nicht will, sieht es traurig aus….

Gestern war ich mit der Kamera im Skigebiet rund um den Hochficht im Mühlviertel unterwegs. Im Dreiländereck Österreich, Deutschland, Tschechien. Einst ein Schneeloch, ein Wintermärchenland. Aber seht euch die Bilder vom 2. Jänner 2023 an: TRAURIG!!!

Der schneearme Winter macht in der Saison 2022/23 besonders Skigebieten bis 1500 Meter Seehöhe zu schaffen. Im Bild eine ramponierte Skipiste in frühlingshafter Umgebung im Skigebiet Hochficht im oberösterreichischen Mühlviertel.
Wenn der Winter nicht will! Im Bild eine ramponierte Skipiste in fast frühlingshafter Umgebung im Skigebiet Hochficht im oberösterreichischen Mühlviertel.
Arge Probleme bereitet der Schneemangel infolge zu hoher Temperaturen den Skigebieten, vor allem jenen in Höhenlagen unter 1500 Meter Seehöhe. Im Bild ein unentwegter Skifahrer auf den Pistenresten im Skigebiet Hochficht im oberösterreichischen Mühlviertel.
Arge Probleme bereitet der Schneemangel infolge zu hoher Temperaturen den Skigebieten, vor allem jenen in Höhenlagen unter 1500 Meter Seehöhe. Im Bild die Situation im Skigebiet Hochficht im oberösterreichischen Mühlviertel am Montag, 02. Jänner 2023. Die Schneekanone ist auf Grund hoher Plusgrade „arbeitsunfähig“.
Wiesen und Restschnee auf den Skispisten im Skigebiet Hochficht im oberösterreichischen Mühlviertel.
Im Bild die ramponierten Skipisten in schneeloser Umgebung im Skigebiet Hochficht im oberösterreichischen Mühlviertel.

Wintertraum im Böhmerwald ! So sieht es auf dem Gipfel des Hochfichts aus, wenn der Winter „gut gelaunt“ ist!

Ich wünsche mir, dass der Winter wieder Winter sein will! Schließlich habe ich eine Saisonkarte für Oberösterreichs Skigebiete gekauft. Aber das war lange bevor der Winter begann, verrückt zu spielen…..

Alle Fotos: http://www.rubrafoto.co.at

Es weihnachtet….

Sagenhaft, schon wieder geht ein Jahr zu Ende, Weihnachten 2022 steht vor der Tür – ein paar Tage später begrüßen wir das Jahr 2023! Ich will sagen, 2022 war für mich ein gutes Jahr: Schöne Foto- und Filmtage in Südtirol, Erlebnisse in meiner näheren Umgebung, in Oberösterreich. Auf facebook habe ich die Gruppe „Südtirol im Bild“ (https://www.facebook.com/groups/455840256509248) gegründet. Und mein Youtube-Kanal https://www.youtube.com/user/rubrafoto3817 wächst auch weiter. Ich selbst werde zwar nicht mehr jünger, bin aber weiterhin voller Datendrang. So soll es auch sein!

Auf diesem Weg wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines BLOGS ebenso wie allen Fotobegeisterten und Naturliebhabern ein frohes, friedliches Weihnachtsfest und ein Prosit 2023!

Mühlviertler Winterimpressionen

Der Winter hat sich eingestellt. Schnee, Kälte – da mußte ich hinaus ins Mühlviertel. Das Mühlviertel im Norden Oberösterreichs, ein Hügelland mit Streusiedlungen, kleinen Städtchen, viel Wald und einigen Burgen und Schlösser – ein Land zum Leben. Vor allem liegt es in unmittelbaren Nähe fast vor meiner Haustür. So fuhr ich an den beiden schönen Tagen zu Beginn dieser Woche hinaus. Mit meinem neuen „Spielzeug, der Drohne DJI Mini 3 PRO! Filmen und fotografieren – Mühlviertler Winterimpressionen aus der Vogelperspektive!

Es war kalt, teilweise windig, ein echter Test für meine Drohne – und für mich als „Pilot“. Beide haben wir den Test bestanden. Das Fluggerät streikte auch bei -8 Grad Celsius nicht. Nur meine Finger an den Steuer-Sticks hatten mit der Kälte keine besondere Freude. Aber was macht man nicht alles für ein paar schöne Bilder.

Die Burgruinen Waxenberg und Piberstein, der Sternwald und einiges mehrholte ich vor die Optik. Bilder aus der Vogelperspektive – ein sich immer stärker durchsetzender Trend. Für meinen Youtube-Kanal produzierte ich ein knapp 3 Minuten langes Video, das man hier sehen kann.

Natürlich schoss ich auch einige Fotos für mein Archiv. Wenn ich schon mit der Drohne unterwegs bin…..

Die Burgruine Waxenberg.
Blick auf den verschneiten Fichtenwald.
Burg Piberstein, gesehen aus luftiger Höhe.
Nochmals die viele hundert Jahre alte Burg Piberstein nahe Helfenberg.
Ein weiter Blick über das verschneite Mühlviertler Hügelland.

Soviel zu meinem „erfrischenden“ Winterausflug ins kalte Mühlviertel. Sobald die heute herein ziehende Schlechtwetterfront wieder abgerauscht ist, wird es den nächsten Foto- und Videoausflug geben. An Motiven sollte es nicht mangeln.

Text und Fotos: Rudi Brandstätter —- http://www.rubrafoto.co.at

Herbstflug über dem Mühlviertel

Der November wird in meiner Wohngegend am Rande des Mühlviertels seinem Ruf als grauer Monat gerecht. Allein schon die Donau am südlichen Rand des Mühlviertler Hügellands sorgt dafür, dass wir uns mit dem Nebel abfinden müssen. Gut, es ist eben Spätherbst!

Seit einigen Wochen beschäftige ich mich nun schon mit meinem neuen „Spielzeug“, der Minidrohne DJI Mini 3 PRO! Ein federleichtes Fluggerät mit eingebauter Kamera – mich überrascht immer wieder die Bildqualität – für Foto- und Videoaufnahmen.

Bei guten Lichtverhältnissen habe ich Kleine (249 Gramm leicht) ja schon ausgetestet. Gestern wollte ich es wissen: Wie verhält sich die Kamera bei Nebelschwaden im Hügelland? Ich war überrascht! Und ich will die Ergebnisse meiner gestrigen Flüge bei Nebel, Sonne und auch Wind mit euch teilen. Schaut rein in das kurze Youtube-Video „Herbstflug“ auf meinem Kanal.

Selbstverständlich würde es mich freuen, wenn ihr meinen Youtube-Kanal abonniert. Denn eines kann ich gerne verraten: Die kleine DJI Mini-Drohne trägt sich viel leichter als meine sonstige Fotoausrüstung, der ich aber sicher weiter treu bleibe.

Erlebnis Mühlviertel

Das Mühlviertel im nördlichen Oberösterreich – ein Hügelland mit viel Grünland und Wäldern, ein Land der Burgen und Schlösser, ursprünglich, ländlich, ein Land der Dörfer, Märkte und Kleinstädte. Ein lebenswertes Land – und liebenswert. Dieses Video zeigt in 5,45 Minuten einige Highlights, viel Natur und Landschaften. Gefilmt habe ich den Großteil mit einer DJI Mini3 Pro-Drohne, ergänzende Aufnahmen stammen aus der Canon EOS 5D Mark IV bzw. einer GoPro 9. Das Mühlviertel mit seinen gepflegten Landschaften gilt als beliebtes Erholungsgebiet mit vielen Wanderwegen, wie etwa den Granit-Pilgerweg rund um Helfenberg bzw. den Johannesweg im Unteren Mühlviertel.

Hier geht es zum Video auf meinem Youtube-Kanal, wobei ich mich über jedes ABO freue:

Mehr Infos zum Mühlviertel:

https://www.muehlviertel.at

Mein Südtirol-Sommer 2022

Der Sommer 2022 in Südtirol ist vorbei. Einige Stationen habe ich in diesem Sommer wieder mit Kameras (Foto und Video) absolviert. Im Westen des Landes südlich des Brenner im Passeiertal, Meran, in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, im ruhigen Ultental oder dem historischen Städtchen Glurns im Vinschgau. Aber auch in den Bergen rund um das Grödnertal habe ich einige Tage verbracht.

Mit meiner Bildausbeute bin ich zufrieden. Manchmal dachte ich aber schon, dass die Leute in den Tourismusgebieten immer mehr werden. Ja, auch ich bin natürlich dort unterwegs. Auch im kommenden Jahr habe ich schon wieder einiges geplant. Allerdings werde ich meine Fototouren noch mehr in die Vor- und Nachsaison verlegen. Aber: Es waren wieder durchwegs schöne Tage und schöne Bildergebnisse, wie man im folgenden zusammenfassenden Video in meinem Youtube-Kanal sehen kann:

Für mich ist Südtirol wie ein Bilderbuch, in dem man immer wieder „blättern“ will. Meine Bilder aus Südtirol und den Dolomiten findet man auch in den Galerien meiner Homepage auf http://www.rubrafoto.co.at/galerie-detail/suedtirol.html und http://www.rubrafoto.co.at/galerie-detail/dolomiten.html

Eine Auswahl der Bilder für Wand-Dekos gibt es auf verschiedenen Materialien bei https://www.artgalerie.de/kuenstler/rudis-bilderwerkstatt oder bei https://www.ohmyprints.com/de/album/Suedtirol-und-Dolomiten/42240/52232

Jetzt wünsche ich einen schönen Herbst und Winter, greift zur Kamera, auch zur Handycam, und haltet eure Eindrücke in der Natur fest. Bis bald!

Spaziergang in Cesky Krumlov

Schon lange habe ich mir vorgenommen, nach Jahren wieder einmal über die Grenze nach Südböhmen ins Städtchen Krumau – tschechisch Cesky Krumlov – zu fahren. Nun habe ich es getan. Mit Fotoausrüstung – Canon EOS 5D Mark IV mit den Objektiven 24 – 70 Millimeter Brennweite und das Telezoom 70 – 200 mm. Mit dabei die superkleine, aber feine GoPro 9 Videokamera. Die Kamera für die Hosentasche!

Cesky Krumlov ist eine historische Stadt in Südböhmen, nur knapp 70 Kilometer von meinem Wohnort Ottensheim bei Linz in Oberösterreich und 35 Kilometer von der Grenze zwischen Mühlviertel und Südböhmen, also Tschechien, entfernt. Eine Stadt mit Historie. Schon um 900 nach Christi wurde hier an der Moldau Siedlungen erwähnt. Ein Umschlagplatz beim Salztransport von Österreich nach Böhmen. Um das Jahr 1240 begannen die Witigonen den Bau von Schloss Krumau auf dem steilen Hügel links oberhalb der sich krümmenden Moldau. Bald wurde auch das rechte Moldauufer – die heutige Altstadt -besiedelt.Um 1309 begann der Bau der Sank Veit Kirche, bald darauf entstand das Sankt Jobst Spital und die Sankt Jobst Kirche der Minoriten. Auch die Schlossanlage wurde stets erweitert.

Vor Beginn des 1. Weltkriegs hatte Krumau bereits 8600 Einwohner, 7400 waren deutschsprachig, angesiedelt in Zeiten der deutsch-österreichischen Monarchie. Doch bald war es mit Deutschböhmen vorbei: Als im Herbst 1918 die CSSR gegründet wurde, wurde es für die deutschsprachige Bevölkerung ungemütlich. Deutschböhmen wurde 1919 der CSSR zugesprochen. Und der 2. Weltkrieg brachte auch nichts Gutes. 1945 wurden die Deutschsprachigen aus dem Land vertrieben. Tschechoslowaken übernahmen ihre Häuser!

Heute ist Krumau an den Krümmungen der Moldau ein gern besuchter Tourismusort. Der Großteil der 12.700 Einwohner lebt allerdings außerhalb der historischen Altstadt. Angeblich bevölkern nur noch knapp 800 Krumauer die Altstadt. Das Stadtzentrum ist seit 1992 UNESC-Welterbe, hinter den historischen Fassaden herrscht teils gähnende Leere. Restaurants, Cafes und Bars, Souvenier-Läden und auch KEBAB-Läden prägen das Stadtbild. Dazu kommen noch Museen wie das Schiele-Zentrum oder das Fotomuseum des legendären Fotografen Josef Seidel und Kunstgalerien. Für Touristen ein interessanter Ort.

Im Bild ein Blick auf die Moldau und die Altstadt von Krumau.
Ein Blick über die Moldau auf die Altstadt.
Blick über die Dächer der Altstadt zur Sankt Jobst Kirche und zum Schloss.
Blick auf einen Teil von Schloss Krumau in Südböhmen.
Die mehrgeschossige Mantelbrücke, ein Teil von Schloss Krumau in Südböhmen.
Historische Fassaden prägen die Altstadt.
Gepflasterte, enge Gassen im UNESCO Welterbe.
Die St. Veit-Kirche in der Altstadt.
Blick auf historische Fassaden.
Historische Fassaden, dahinter oft gähnende Leere in den historischen Gemäuern.
Es kann auch kitschig werden…..
Ein Firmenschild eine Geschäfts für Holzprudukte in der Altstadt.
Holzprodukte vor einem Souvenier-Laden in der Altstadt.
Reiseandenken vor einem Souvenier-Laden in der Altstadt.
Auch ein KEBAB-Laden darf nicht fehlen….
Stadt Krumau in Südböhmen. Im Bild das Josef Seidel-Fotomuseum in der Altstadt.
Noch ein letzter Blick von der Mantelbrücke auf die Moldau und Cesky Krumlov.

In meinen Augen ist ein Kurztripp nach Krumau in Südböhmen die Reise wert. Bummeln, durch die engen Gassen flanieren, die böhmische Küche ausprobieren. Und dabei gelegentlich die Kamera – auch wenn es nur die Handy-Kamera ist – zücken. Von meinem Spaziergang durch Krumau habe ich auch ein kleines Video produziert, zu sehen auf meinem Youtube-Kanal auf:

Mehr Infos zu Cesky Krumlov – oder einfach Krumau in Südböhmen – gibt es auf. https://www.ckrumlov.info/de/cesky-krumlov/

Text und Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter. — http://www.rubrafoto.co.at

Neu: Meine Südtirol-Bilder im Spreadshirt-Shop

Meine Fotos aus Südtirol finden Verwendung für Wandfotos und Illustrationen in Medien. Nun gibt es eine weitere Verwendung: T-Shirts, Pullis und andere Accessoires im Internetshop

https://suedtirolimbild.myspreadshop.at/

werden mit meinen Fotos aus Südtirol bedruckt. Mit Motiven vom Langkofel, den Geislerspitzen, von der Seiser Alm, König Laurins Rosengarten im Abendlicht, der Pragser Wildsee am frühen Morgen, ein neugieriges Murmeltier oder die Kirche von Sankt Gertraud im Ultental.

Hier eine kleine Auswahl meiner Bilder:

Der Seekogel spiegelt sich im Morgenlicht im Pragser Wildsee im Naturpark Fanes-Sennes-Prags.
Die Berggruppe Plattkofel (links), Fünffingerspitze und Langkofel (rechts) zählt zu den eindrucksvollsten Felsformationen im Grödnertal.
Die Abendsonne taucht einen Teil des Sellastockes in den Dolomiten in mystisches Rot.
Abendstimmung vor Sonnenuntergang, wenn sich die Felsen des Rosengartens – gesehen von Sankt Zyprian in Südtirol – rot verfärben.
Mystik in schwarzweiß: Die Geislerspitzen im Naturpark Puez-Geisler hoch über dem Grödnertal.
Mystische Wolkenstimmung über der Kirche in Sankt Gertraud im Ultental.
Die Santnerspitze des Schlernmassivs überragt die frühsommerlichen Wiesen der Seiser Alm.
Ein Murmeltier blickt in die Kamera.

Nun bin ich schon neugierig auf den Verkaufserfolg! Hier nochmals die Shopadresse im Internet:

https://suedtirolimbild.myspreadshop.at/

Text und Fotos dieses Beitrag: Rudi Brandstätter

http:/www.rubrafoto.co.at

Erinnerungen – die große Flut 2002!

Es war der 8. August 2002 und ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Genau heute vor 20 Jahren begannen Teile Ober- und Niederösterreichs in den Fluten zu versinken. Heute vor 20 Jahren, an besagtem 8. August 2002 – ich war noch als Pressefotograf im Tagesgeschäft tätig – kam frühmorgens der Anruf: „Die Aist hat Schwertberg überflutet!“ Die Aist, ein kleineres Gewässer im Unteren Mühlviertel, konnte die sich aus den Höhen des Bezirks Freistadt heranwälzenden Wassermassen nicht mehr in ihrem Flußbett halten. Zu sehr hatte es in den vergangenen Tagen heftig geregnet.

Die Flutkatastrophe von Schwertberg sollte aber nur der Anfang sein. In den nächsten Tagen öffnete der Himmel immer mehr seine Schleusen. Kleine Bäche wie Mühl, Rodl, Gusen oder die Naarn im hügeligen Mühlviertel wurden zu reissenden Flüssen. Auch im niederösterreichischen Waldviertel, besonders im Kamptal, kam es zu unvorstellbaren Flutkatastrophen. Auch die großen Flüsse wie Donau, Inn, Traun, Enns und Steyr traten aus den Ufern. Große Teile meiner Heimat versanken im Wasser. Und ich als Pressefotograf mittendrin, kam kaum mehr aus der durchnäßten Kleidung heraus.

Mein Einsatzgebiet beschränkte sich auf einen Radius von etwa 60 Kilometer von meinem Büro in Ottensheim aus. Für Flugaufnahmen aus dem Katastrophengebiet hatte ich Gelegenheit, bei einem Erkundungsflug in einem Hubschrauber des Innenministeriums mitzufliegen. Heute nochmals DANKE dafür! Die nächsten zwei Wochen sah ich nur noch Wasser, Schlamm, verzweifelte Flutopfer, schuftendende Feuerwehrmänner und Bundesheersoldaten bei den folgenden Aufräumarbeiten.

Hier zur Erinnerung eine kleine Auswahl meiner damaligen Bilder, die über Agenturnetzwerke von APA, AP und Reuters fast rund um die Welt gingen.

Ein Bild der Verwüstung durch das Hochwasser der Aist in Schwertberg
Schweren Schaden verursachte im August ein Jahrhundert-Hochwasser 2002 in Oberösterreich. Im Bild überflutete Straße in Schwertberg.
Schweren Schaden verursachte im August ein Jahrhundert-Hochwasser 2002 in Oberösterreich. Im Bild wurde in Perg von den Fluten der Naarn ein LKW von der Straße ins Flussbett gerissen.
Hochwasser führende Waldaist zerstörte Haus in Pregarten (Bezirk Freistadt/OÖ).
Land unter hieß es am Morgen des 8. August 2002 in Schwertberg, nachdem die Aist aus ihren Ufern getreten war.
Hochwasserkatastrophe 2002 in Oberösterreich. Im Bild die Rodl in Rottenegg (Bezirk Urfahr-Umgebung), die sich in einen reissenden Fluß verwandelte und binnen kurzer Zeit den Ort, Bahnhof und seine Umgebung zur Wasserhölle machte. Hier ein hängen gebliebenes Auto auf der überfluteten B 127.
Straßen wurden in kurzer Zeit zu Bächen im oberösterreichischen Machland.
Schweren Schaden verursachte im August ein Jahrhundert-Hochwasser 2002 in Oberösterreich. Im Bild großflächige Überflutung des Machland bei Arbing im Bezirk Perg.
Schweren Schaden verursachte im August ein Jahrhundert-Hochwasser 2002 in Oberösterreich. Im Bild großflächige Überflutung des Machland bei Arbing im Bezirk Perg.
Überschwemmung durch das Donau-Hochwasser im Raum Alkoven, Bezirk Eferding.
Schweren Schaden verursachte im August ein Jahrhundert-Hochwasser 2002 in Oberösterreich. Im Bild großflächige Überflutung in Grein an der Donau.
Überflutung der Mühlkreis-Austobahn bei Ansfelden mit hängen gebliebenen Fahrzeugen.
Aufräumen nach der Flut in Schwertberg.

Aufräumen am Tag nach der Flut in Schwertberg (Bezirk Perg/OÖ).
Schweren Schaden verursachte im August ein Jahrhundert-Hochwasser 2002 in Oberösterreich. Im Bild Einsatz von Bundesheer-Soldaten in Schwertberg.

Schweren Schaden verursachte im August ein Jahrhundert-Hochwasser 2002 in Oberösterreich. Im Bild Vermurungen entlang des Pesenbaches bei Bad Mühllacken im Mühlviertel.
Vom reissenden Eschlbach zerstörte Straße zwischen Rottenegg und Eschlberg.
Verwüstet vom Hochwasser der Aist: Eine Produktionshalle der Maschinenfabrik Engel in Schwertberg.
Im Bild Feuerwehrmann im Versorgungseinsatz in Alkoven im Eferdinger Becken.
Pferdekadaver nach großflächiger Überflutung des Machland bei Arbing im Bezirk Perg.

Ich könnte die Bildserie noch weiter fortsetzen, die Bilder von Leid und Tragödien würden sich aber nur wiederholen…….

Text und Fotos des Beitrags: Rudi Brandstätter. — http://www.rubrafoto.co.at

Bildschöne Seiser Alm

Die Seiser Alm in Südtirol, Europas höchstgelegenes Almgebiet, hat mich wieder einmal in ihren Bann gezogen. Ich finde die Seiser Alm nicht nur wunderbar wanderbar sondern auch schlicht und einfach bildschön. So wie ich denken offenbar auch tausende Urlauber, die alljährlich das weitläufige Almgebiet mit herrlichen Dolomitenbergen rundherum besuchen. Entweder von Seis aus per Seilbahn oder auf der Straße, oder per Seilbahn von Sankt Ulrich im Grödnertal kommend.

Schlern, Langkofel, Plattkofel, weidende Kühe, sommerliche Wiesenblumen – es gibt viele lohnende Fotomotive. Zwei Motive hatte ich diesmal besonders im Auge. Zwei Bergkreuze mit geschnitztem Herrgott und besonderem Hintergrund. Einmal direkt beim Berggasthof Spitzbühel – im Hintergrund ganz nah der Schlern. Das zweite Kreuz steht weiter östlich auf der Seiser Alm – mit der mächtigen Langkofelgruppe im Hintergrund.

Beides schöne Motive – Spitzbühel wegen des Lichts am Vormittag, dann hinüber gewandert zum Blick auf den Langkofel, des Lichtes wegen ein Nachmittags-Schuss! Und ich verstehe nun auch, warum Südtiroler Musikgruppen wie die Kastelruther Spatzen oder die Ladiner diese Motive für ihre Musikvideos auswählen.

Die Seiser Alm zählt zu den beliebten Tourismusregionen Südtirols. Im Bild frühsommerlich Wiesenblumen mit Schlern und Santner Spitze.

Die Seiser Alm zählt zu den beliebten Tourismusregionen Südtirols. Im Bild das Dach einer Almhütte mit Schlern und Santner Spitze, mit Hilfe des Teleobjektivs ganz nahe aneinander gebracht.

Die Seiser Alm zählt zu den beliebtenTourismusregionen Südtirols. Im Bild frühsommerlich Wiesenblumen mit Schlern und Santner Spitze.

Die Seiser Alm zählt zu den beliebten Tourismusregionen Südtirols. Im Bild die Felsformation Rosszähne.

Die Seiser Alm zählt zu den beliebtenTourismusregionen Südtirols. Im Bild frühsommerliche Wiesenblumen mit Langkofel (links) und Plattkofel.

Die Seiser Alm zählt zu den beliebten Tourismusregionen Südtirols. Im Bild Blumenschmuck bei einer der zahlreichen Almhütten, im Hintergrund Langkofel (links) und Plattkofel.
Im Bild weidende Kühe vor dem Bergpanorama mit Langkofel und Plattkofel auf der Südtiroler Seiseralm.
Prachtvolle Edelweiß als Blumenschmuck vor einer der zahlreichen Almhütten.

Auch der Holzvorrat vor der Almhütte kann schmuckvoll sein.
Die Seiser Alm zählt zu den beliebten Tourismusregionen Südtirols. Im Bild ein Wegkreuz mit Langkofel (links) und Plattkofel im Hintergrund. Die Kulisse für Videoproduktionen.
Die Seiser Alm zählt zu den beliebten Tourismusregionen Südtirols. Im Bild ein Wegkreuz am Spitzbühel vor Schlern und Santner Spitze.

Ja, Bildmotive bietet die Seiser Alm jede Menge. Und wie ich mich kenne, war ich mit meiner Kamera nicht das letzte mal in dieser bildschönen Gegend. Bewegte Bilder von meinem Besuch auf der Seiser Alm gibt es auf meinem Youtube-Kanal https://www.youtube.com/watch?v=1QccleWy65Q&t=40s zu sehen.

Ein Tipp – oder eine „Warnung“ : Auf der Seiser Alm muss man viel zu Fuß unterwegs sein. Oder mit E-Bikes. Denn es besteht für Besucher ein Fahrverbot im gesamten Gebiet. Allerdings durchqueren Pendelbusse tagsüber regelmäßig das Almgebiet von West nach Ost und umgekehrt.

Mehr Infos für einen Besuch auf der Südtiroler Hochalm gibt es auf: https://www.seiser-alm.it

Text und Fotos dieses Berichts: Rudi Brandstätter. — http://www.rubrafoto.co.at