Ein wenig Nostalgie

Es hat geschneit – auch bei mir im oberösterreichischen Mühlviertel. Es ist richtig winterlich geworden. Um allerdings hinaus zu gehen und schöne Schneefotos zu machen, ist es mir noch zu grau. Da überfiel mich eine Idee! Ich holte aus meinem digitalen Bildarchiv einige winterliche Motorsportfotos. Die Jänner-Rallye, über Jahrzehnte eine legendäre PS-Veranstaltung im Unteren Mühlviertel. Ursprünglich mit dem Zentrum in Königswiesen, dann in Pregarten und zuletzt mit Start und Ziel in Freistadt. Und meist recht gut beschickt mit spannenden Rallye-Autos und flotten Piloten.

In diesem Jahr fiel die „Jänner“ allerdings Corona zum Opfer. Keine Drifts zum Jahresbeginn im Mühlviertel, keine zigtausende Rallye-Fans unterwegs von Sprintprüfung zu Sprintprüfung. Keine verbeulten Autos und keine strahlenden Sieger. Nichts, gar nichts!

Deshalb präsentiere ich hier einige „nostalgische“ Jänner-Rallye-Bilder. Von der Rallye-Premiere des legendären Audi Quattros im Jahre 1983 in schwarzweiss mit Österreichs Rekordmeister Franz Wittmann am Lenkrad über spektakuläre Drifts von Kris Rosenberger oder Peppo Harrach bis hin zu Meister Raimund Baumschlager im pfeilschnellen Skoda. Ein wenig Nostalgie als Erinnerung an schöne Winter im Mühlviertel – und an meine vielen Jahren als Sportfotograf…..

Text und Fotos in diesem Beitrag: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Natur an den vier Wänden

Das Jahr 2020 hat es nicht besonders gut mit uns gemeint. Coronabedingte Ausgangsbeschränkungen, gesperrte Gasthäuser und Geschäfte, und, und, und. Und unser Leben wird wohl nicht so schnell wieder werden, wie es vor dem März 2020 war. Locker, lässig, fröhlich!

Aber lassen wir uns nicht unterkriegen. Nehmen wir das Virus ernst, bleiben wir mehr in den eigenen vier Wänden. Spaziergänge und Sport in freier Natur sind jedoch wichtig. Um Geist und Körper fit zu halten. Mit Abstand eben! Wir können unsere Gemüter aber auch in guter Stimmung halten, indem wir die Natur in unsere Wohnzimmer holen. Die Natur in Form von schönen, großflächigen Bildern an den Wohnungswänden. Hier ist mein Vorschlag bzw. mein Angebot dazu: https://www.ohmyprints.com/de/bild/Sonnenuntergang-im-Muehlviertel/487528/93?mediumId=4&size=75×50

Bunte Bilder heben deine Stimmung! Sie schaffen gute Laune im trüben Alltag!

Diese und viele andere Bilder sind bei meinem Poster-Partner Ohmyprints in vielen Größen und Materialien abrufbar. Du kannst aber auch direkt auf meine Website http://www.rubrafoto.co.at gehen und in der Galerie stöbern. Dort stehen verschiedenste Fotos und Themen zur Ansicht bereit. Preise bzw. Angebote findest du unter http://www.rubrafoto.co.at/#preisenutzung

Bestellungen werden unter rubra@rubrafoto.co.at gerne entgegen genommen. Bis dahin: G’sund b

Fotospot Nationalpark Sumava – der Böhmerwald

Noch ist es Herbst, aber der Winter steht schon fast vor der Tür im Böhmerwald – im Dreiländereck Österreich, Deutschland, Tschechien in einer Seehöhe zwischen 900 und 1330 Metern. Ein beliebtes Wandergebiet im Sommer und Herbst, im Winter rund um den Hochficht bei Klaffer im oberösterreichischen Mühlviertel ein familienfreundliches Skiressort, auf bayrischer Seite mit dem Dreisesselberg beliebt bei Skitouren-Gehern und Schneeschuhwanderern.

Bevor aber der Winter sich breit macht, noch einige Tipps für herbstliche Fototouren im Böhmerwald. In Tschechien ist es der Nationalpark Sumava. Dieser Nationalpark Sumava ist ein Naturschutzgebiet mit tausenden toten Bäumen. Der Wald starb vor Jahren nach schweren Sturmschäden und anschließendem „Überfall“ durch den Borkenkäfer. Denn entsprechend dem tschechischem Naturschutz durften damals die Sturmschäden im Nationalpark nicht aufgearbeitet werden. Die Natur darf sich selbst reparieren.

Für manche Naturliebhaber brutal anzusehen, diese kahlen Baumstämme. Für Fotografen allerdings recht interessant! Entwurzelte Baumriesen, von Borkenkäfer-Schwärmen zerfressene Fichten. Tote Bäume entlang der einstigen Todeszone, dem Eisernen Vorhang zwischen Ost und West. Man muss das gesehen haben.

Von wo aus starte ich eine Böhmerwald-Fototour? Mit dem Auto bis zum Parkplatz unterhalb des Dreisesselbergs in Bayern – und man ist schon fast mittendrin in der atemberaubenden Urlandschaft des Nationalparks Sumava. Vom Gipfel des Dreisesselbergs hat man einen fantastischen Ausblick im Westen über den Bayrischen Wald, über Nordost bis Osten hat man den tschechischen Teil des Böhmerwaldes vor sich und in Richtung Ost-Südost streift der Blick Richtung Österreich. Interessant für detailreiche Bilder ist der Weg entlang der bayrisch-tschechischen Grenze Richtung Osten, als Richtung der Dreiländermark Deutschland-Österreich-Tschechien.

Oder man parkt das Auto im oberösterreichischen Oberschwarzenberg und wandert von dort Richtung Steinernes Meer und Dreiländermark. Eine weitere Möglichkeit ist eine Wanderung vom Skigebiet Hochficht in Richtung Dreisesselberg. Die Routen sind gut markiert. Ein Tipp für Fotofreunde: Beim Gewicht des Fotorucksacks kann gespart werden. Kamera und kürzere Objektive – Weitwinkel und ein kleines Tele oder Zoom bis 135 Millimeter Brennweite reichen. Vor allem sollte man sich aber Zeit nehmen. Am besten eine Tagestour einplanen. Allerdings: Verpflegung und Getränke nicht vergessen. Man ist in der „Wildnis“! Auch das Berggasthaus Dreisesselberg hat Urlaubssperre. Auf österreischer Seite sind die Gasthäuser derzeit Corona-bedingt ohnedies geschlossen. Aber: Es gäbe in dem von mir empfohlenen Gebiet ohnedies keine „Labestationen“!

Also auf in den Böhmerwald, in den Nationalpark Sumava. Ich wünsche noch nebelfreie Sonnentage. Und noch etwas: Reisepass nicht vergessen, man bewegt sich als Grenzgänger!

Infos: https://www.boemerwald.at. http://www.dreisessel.com. http://bergwelten.com

Text und Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter. http://www.rubrafoto.co.at

Was macht ein Fotograf im „Unruhestand“? – Er fotografiert!

Hochwasserkatastrophen, Eisenbahnunglück, Israels Ministerpräsident Netanyahu im ehemaligen KZ Mauthausen, Antiatom-Demos, fotografische Wahlkampfbegleitungen, Olympische Winterspiele, Skiweltcup, oder ganz einfach österreichische Fußball-Bundesliga. Jahrzehnte lang war das mein täglich Brot, mein fotografisch täglich Brot. Spannend, aufreibend – und doch befriedigend!

Ja, ich habe viel erlebt in meiner beruflichen Laufbahn. Was in den 1970er-Jahren ganz bescheiden begann, reifte schließlich zu einer richtigen Firma heran. Zwei Angestellte, gute, treue Kunden. Tageszeitungen, Magazine und Agenturen wie APA, AP oder REUTERS, politische Parteien und PR-Agenturen. Und ich durfte viele interessante Leute kennen lernen. Den späteren Bundespräsident Heinz Fischer, einige Bundeskanzler, Landshauptleute sowieso. Und Sportgrößen wie Hermann Maier, Stephan Eberharter (ein ausgesprochen sympathischer Mensch!!!), Skispringer Andreas Goldberger hatte ich schon als 14-jährigen vor der Kamera und für den späteren Slalom-Olypiasieger Thomas Stangassinger schoss ich eine seiner ersten Autogrammkarten. Stammkundinnen waren auch die „Golden Girls“ im Skizirkus: Renate Götschl, Alexandra Meissnitzer und Michaela Dorfmeister, für deren Kopfsponsor-Fotos ich lange Zeit zuständig war. Eine tolle Zeit! In der nicht immer der Stress das Sagen hatte, sondern auch Zeit für Plaudereien blieben. Das ist heute im Spitzensport ganz anders.

40 Jahre Pressefotografie sind genug. Ich war dabei, habe viel erlebt, viel dokumentiert, viele Bildreportagen abgeliefert. Schon vor meinem Pensionsantritt habe ich Neues entdeckt. Die Natur ist nun in meinem „Unruhestand“ mein neuer „Schauplatz“.

Meine Gewerbeberechtigung habe ich ja vor einiger Zeit zurückgelegt. Jetzt bin ich „Fotokünstler“. Weil ich als langgedienter Fotograf nicht einfach die Kamera in einem Eck verstauen kann. Nichts mehr machen, jeden Vormittag bei irgendwelchen Stammtischen sitzen? Das schaffe ich nicht. Obwohl ich nichts gegen Stammtisch-Runden und gesellige Plaudereien an der Bar habe. Was derzeit ja leider Corona-bedingt alles nicht möglich ist.

Ich wurde zum Schönwetter-Fotograf. In meinem Heimatland Oberösterreich, aber immer wieder gerne in den Südtiroler Bergen. Auch wenn ich kein Bergfex bin. Aber es gibt ja auch Seilbahnen, die mich zumindest in die Nähe schöner Fotopoints bringen! Ich liebe die Farben der Natur, was euch ein kleiner Auszug aus meiner „neuen Arbeit“ zeigen soll.

Nach Jahrzehnten stressiger, aber doch sehr schönen fotografischer Tätigkeit kann ich euch nur sagen: Nehmt eure Kamera, geht hinaus und fotografiert! Ich mache es und freue mich, wenn meine Partneragenturen einige meiner Landschaftsbilder in ihrem Portfolio haben. Für Wandfotos, Kalender, Poster oder T-Shirt-Prints. Und natürlich gebe ich hier auf meinem Blog gerne Ratschläge zur Fotografie oder beeindruckenden Fotoplätzen. Ich bleibe in Bewegung. Vielleicht trifft man sich einmal irgendwo: Auf der Seiser Alm in Südtirol, auf der Seceda oder bei den 3 Zinnen. Oder bei mir daheim im wunderschönen Oberösterreich.

Hier noch ein Hinweis auf meine Partneragenturen und ihre Online-Shops:

https://www.ohmyprints.com/de/kuenstler/Rudolf-Brandstaetter/42240

Text und Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter. http://www.rubrafoto.co.at

Sehr fotogen – die Geisler Spitzen

Natur und Berge – beides lockt nicht nur begeisterte Wanderer und Naturfreunde, sondern auf Fotografen und Filmer. In Zeiten wo Mobiltelefone nicht mehr nur zur Kommunikation verwendet werden, sondern mit ausgezeichneten Kameras bestückt sind, schleppen allerdings immer wenige Wanderer „echte“ Kameras mit. Ich verwende mittlerweile auf meinen Foto-Touren beides. So auch, als ich kürzlich vom Raschötz oberhalb des Grödnertals hinüber ins Villnösstal unterwegs war. Vom Raschötz über Brogles Alm am Fuße der Geislerspitzen (Naturpark Puez-Geisler) über die Geisler Alm hinunter nach St. Magdalena mit der wunderbaren Johanneskirche. Dabei machte ich mit meinem Handy (Iphone 11) einige Video-Impressionen.

Als Naturfotograf hatte ich selbstverständlich meine Canon EOS 5D Mark III im Rucksack. Schließlich „quälte“ ich mich ja nicht stundenlang nur des wanderns wegen durch die wunderschöne Dolomiten-Landschaft. Ich wollte schließlich auch einige schöne Fotos für meine diversen Produktionen (Poster, T-Hirts, Medien) mit nach Hause bringen. Und die bizarren Bergspitzen von Sas Rigais, Furchetta und Co. sind tolle Motive.

Als kleiner Tipp für Fotofreunde: Man kann mit „kleinem Gepäck“ die Gegend erkunden. Weitwinkel und ein Objektiv mit einer Brennweite bis 135 Millimeter reichen völlig. Man hat ja die Motive fast zum Greifen nahe.

Ja, diese Tour vom Grödner- ins Villnösstal bietet tolle Eindrücke. Man muss sie als Tagestour anlegen. Von Sankt Ulrich im Grödnertal per Schrägseilbahn hinauf zum Raschötz, gute Geher schaffen es in etwa 5 Stunden reine Gehzeit bis nach Sankt Magdalena im Villnösstal. Will man sich allerdings zwischendurch den Fotomotiven widmen und auch die Almhütten und ihr Angebot nützen, ist man gleich einmal 8 bis 9 Stunden unterwegs. Und von Sankt Magdalena geht es stündlich per Linienbus über Klausen zum Ausgangspunkt Sankt Ulrich zurück. Eine Wanderung, die allen was bietet….

Text und Fotos des Beitrags: Rudi Brandstätter, http://www.rubrafoto.co.at

Infos: https://www.dolomiten.net/urlaubsregionen/groeden/ https://www.suedtirol.com/ https://www.villnoess.com/de/

Fototouren durch Südtirol – bitte warten!

Auch wir Landschaftsfotografen leiden unter den Folgen der Corona-Krise. Noch warte ich voll Sehnsucht, meine nächste Fototour in die Dolomiten starten zu dürfen.

Wehmütig betrachte ich meine fotografischen Schätze aus vergangenen Fototouren durch Südtirol. Auch in diesem Sommer hätte ich einiges geplant. Dann kam das Corona-Viris, brachte viel Leid für Italiens Bevölkerung. Auch Südtirol hat es schwer getroffen. Alles steht bzw. stand still. Mittlerweile bemühen sich unsere südlichen Nachbarn, Land, Wirtschaft, Tourismus und Co. wieder in Schwung zu bringen. Als Österreicher muss ich leider auf die Einreise in mein Lieblingsland Südtirol mit seinen wunderschönen Landschaften noch warten und hoffen. Hoffen, in den kommenden Wochen über den Brenner oder das Pustatal einreisen zu dürfen. Und vor allem wieder zurück nach Österreich, ohne danach 2 Wochen in Isolation verbringen zu müssen. Landschaftsfotografen haben es momentan nicht leicht. Aber ich bin Optimist und zeige vorab einige Bilder aus vergangenen Fotoreisen in den Dolomiten.

Also üben wir uns ein wenig in Geduld, sind wir optimistisch. Südtirol – bis bald!

Alle Fotos: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Meine Fotos sind käuflich!

Nach dem Rückzug von dem stressigen, aktuellen Tagesgeschäft widme ich mich seit geraumer Zeit der wesentlich ruhigeren Fotografie von Natur und Brauchtum. Fast zeitlose Fotos für Illustrationen in Tourismus, Medien und Werbung. Mit Freude kann ich nun verkünden, dass eine Serie meiner Fotos (Landschaften, Natur, Brauchtum) nun im Postershop des renommierten Anbieters „Oh my Prints“ gelistet sind. Fotoprints auf Materialien wie Glas, Metall, Leinwand, Holz usw.. Hier ein kleiner Auszug meiner „käuflichen“ Fotos auf http://www.ohmyprints.com/de/kuenstler/Rudolf-Brandstaetter/42240

Bilder bringen Farbe in Räumlichkeiten: In Wohnungen, Büros, Ordinationen! Bilder bereiten Freude! Also reinschauen über meinen beigefügten Link – und bestellen!

http://www.ohmyprints.com/de/kuenstler/Rudolf-Brandstaetter/42240 http://www.rubrafoto.co.at

Oberösterreich – schön, nicht nur für Fotografen!

Österreich ist ein schönes Land! Als Fotograf aus dem Bundesland Oberösterreich biete ich heute einige Ratschläge für Fotobegeisterte. Denn Fotopoints gibt es in unserem schönen Land viele. Ich beginne mit dem südlichen Landesteil mit dem Dachsteinmassiv, Hallstatt – oder überhaupt – mit dem Salzkammergut.

Österreich ist ein schönes Land! Als Fotograf aus dem Bundesland Oberösterreich biete ich heute einige Ratschläge für Fotobegeisterte. Denn Fotopoints gibt es in unserem schönen Land viele. Ich beginne mit dem südlichen Landesteil mit dem Dachsteinmassiv, Hallstatt – oder überhaupt – mit dem Salzkammergut. Dieses so genannte „10. Bundesland Österreichs“ ist ein wahres Schmuckkasterl mit viel Tradition und Sehenswertem.

An schönen Wochenenden sind viele Plätze und Orte dort allerdings oft voll mit Touristen, also empfehle ich – wenn es zeitlich geht – Wochentage für einen Fotoausflug zu nützen. Man braucht als ambitionierter Hobbyfotograf auch nicht all zu viel Gerätschaften mit zu schleppen. Kamera und Objektive von einem Weitwinkel bis zu einem kleinen Teleobjektiv reichen völlig. Schließlich will man ja nicht wie ein Lastesel durch die wunderschöne Gegend laufen. Ein Fototag soll ja Spass machen.

Im ersten Bildblock präsentiert sich das Dachsteinmassiv mit dem Gosausee im Vordergrund. Eine Wanderung rund um den Gosausee ist leicht zu schaffen und bietet dazu schöne Einblicke in die Gegend des Inneren Salzkammergutes. Ebenfalls sehenswert in der Umgebung von Dosau ist das Hochmoor Löckermoos, wo sich in dem kleinen Moorteich vor allem am Vormittag die Spitzen des Gosaukamms spiegeln. Um dorthin zu gelangen, muss man jedoch einen längeren Fussweg auf sich nehmen oder man benützt den Bummelzug von Gosau zur Berghütte nahe des Löckermoos. Abfahrtzeiten erfährt man im Tourismusbüro Gosau.

Hallstatt ist ja allseits bekannt und stöhnt zur Zeit schon unter zu vielen Tagestouristen, die schnell für ein paar Fotos vorbei kommen. Beeindruckend ist auf alle Fälle der Blick vom Rudolfsturm hinunter auf den Ort und den Hallstättersee. Immer einen Besuch wert ist natürlich die historische Kaiserstadt Bad Ischl. Nicht nur wegen der ausgezeichneten Zauner-Mehlspeisen!

Immer wieder einige schöne Bilder ist Gmunden am Traunsee und sein Schloss Ort wert. Historische Altstadt, der Stadtplatz mit dem prächtigen Rathaus und der Startort für gemütliche, sehenswerte Schiffsrundfahrten.Wie gesagt: Schönes Salzkammergut!

Zum erweiterten Salzkammergut zählt man auch noch das Almtal mit dem Naturjuwel Almsee, dem Großen und Kleinen Ödsee und der gewaltigen Bergkulisse des Toten Gebirges mit Priel, Schermberg und so weiter. Prachtvoll! Trotz der landschaftlichen Eindrücke sollte man bei einem Ausflug nach Grünau im Almtal eines nicht vergessen: Ein Besuch im Wildpark Cumberland! Bären, Wölfe, Luchse, Waschbären und, und. und…Die Akkus in der Kamera sollen gut geladen sein – vor allem rate ich zu einer großen Speicherkarte für viele schöne Tierbilder.

Das war es für heute, weitere Tipps für interessante Fotoplätze in Oberösterreich folgen demnächst.

Ein paar Links zu den heutigen Themen: http://www.oberoesterreich.at http://www.salzkammergut.at http://www.wildparkgruenau.at

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at

Fotografischer Spaziergang im Cumberland Wildpark Grünau

Ein traumhaft schöner Herbsttag im oberösterreichischen Almtal! Die Mischwälder entlang des Almsees wetteiferten mit ihrer herbstlichen Farbenpracht und spiegelten sich wie auch die Sonne im glasklaren Seewasser. Ein Tag zum genießen! Mich zog es aber diesmal in den Cumberland Wildpark nahe Grünau im Almtal. Erstmals besuchte ich diesen seit den 1970er-Jahren bestehenden Tierpark. Etwa 60 Hektar Gesamtfläche, ca. 500 Tiere inklusive der vielen Graugänse aus dem Konrad Lorenz  Forschungszentrums.

Es war ein Wochentag, der Besucherstrom hielt sich in Grenzen. Ich schlenderte über die gut begehbaren Wege – auch für Rollstuhl oder Kinderwagen bestens geeignet – durch das weitläufige Gelände. Nur mit meiner Kamera und einem einzigen Objektiv, dem Zoom mit 70 bis 200 Millimeter Brennweite, dabei. Und die Tiere zeigte sich Großteils sehr „kamerafreundlich“.

Als erste „Models“ zeigten sich die Braunbären. Wie auf Kommando begannen sie sich für mich zu bewegen. Heraus aus dem Wald, Blicke nach links, nach rechts, wie bestellt. Spätestens da dachte ich: Das 300er-Teleobjektiv wäre für Bären-Porträts ganz gut gewesen. Aber ich wollte es mir ja leicht machen an diesem Herbsttag. So ganz ohne großes Gepäck.

Vorbei an den Graugänsen schlenderte ich weiter: Die putzigen Waschbären, Schneeeulen, ein ganz „gesprächiger“, eitler Uhu, Wildkatzen und toll posierende Luchse. Das Luchs-Gehege ist weitläufig und bietet den Tieren schöne Routen für ihre „Wanderungen“ sowie eine Aussichtsplattform – ganz nahe an den Besucherhütten! Prächtige, fotogene Tiere, die sich da im herbstlichen Laubwald für tolle Aufnahmen präsentierten. Ein toller Tag, ich war zufrieden. Obwohl mich die Steinböcke völlig ignorierten: Sie genossen in ihrem Felsgarten die Sonnenstrahlen – und ich sah nur die Hörner.

Tierfreunden und Familien darf ich einen Ausflug in den Cumberland Wildpark Grünau (http://wildparkgruenau.at/)empfehlen. Für Freunde der Fotografie ein MUSS, den Weg ins schöne Almtal anzutreten. Übrigens: Der Wildpark ist ganzjährig geöffnet…..

Alle Fotos zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter  —   http://www.rubrafoto.co.at/

 

s’Innviertel – sehr fotogen!

Der Herbst hat schon was Schönes. Das durfte ich wieder einmal erleben, als ich mit der Kamera ein paar schöne Flecken des Innviertels im Westen Oberösterreichs besuchte. Mehr kleine Seen als man glauben würde tauchen da auf: Ibmer See, Höllerersee, der Holzöstersee und, und, und…. Interessant auch das herbstlich in gelb-rot-braun getauchte Ibmer Moor. Beeindruckend die Skyline der Innviertler Grenzstadt Schärding, gesehen vom bayrischen Neuhaus.

Wer jetzt noch einige Herbstfotos machen will, soll gleich aufbrechen. Am Morgen leichte Nebelschwaden, ab Mittag strahlend blauer Himmel. Das hat schon was!

Mehr Infos zu schönen Tagen im Innviertel – die Einheimischen sagen s’Innviertel – erfährt man auf    http://www.innviertel-tourismus.at

Fotos dieses Beitrag von Rudi Brandstätter,   http://www.rubrafoto.co.at