Und täglich grüßt der Langkofel

Der Langkofel – oder italienisch Sassolungo – ist nicht zu übersehen, wenn man im Grödnertal oder im Fassatal unterwegs ist. Der Langkofel läßt grüßen! So geschehen auch vor einigen Tagen, als ich wieder einmal die traumhaften, stets bestens gepflegten, Südtiroler Skipisten (http://www.dolomitisuperski.com) unsicher machte. Wie schon oft machte ich Quartier im Hotel Überbacher in St. Peter/Lajen (http://www.ueberbacher.com). 

Und wie fast immer, wenn ich bei den Überbachers absteige: Zimmer mit Balkonblick auf den die Gegen prägenden Langkofel! Verständlich, Fotos vom „Kofel“ zu verschiedenen Zeiten zu schießen: Einmal morgens, dann abends, aber einmal auch bei nichts so schönem Wetter, der Langkofel steigt aus dem Morgennebel. Wie gesagt: Täglich grüßt der Langkofel. Was sagt uns das? Man kann als „fauler“ Landschaftsfotograf (http://www.rubrafoto.co.at) auch vom Hotelbalkon aus Bildgeschichten fotografieren. Was aber nicht heißt, dass ihr euch nicht hinaus in die freie Natur begeben solltet, um schöne Bilder zu komponieren.

Allerdings durfte der „Gegenschuss“ nicht fehlen: Der Sassolungo – oder wie die Ladiner sagen, der Saslonch – gesehen vom Belvedere, dem beliebten Skiberg oberhalb des Fassatals (http://www.fassa.com). 

 

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Mit dem Handy unterwegs

Eigentlich habe ich lieber meine Canon EOS 5D Mark III in der Hand, wenn ich auf den Auslöser drücke. In den vergangenen Tagen war ich als Ski fahrender Tourist in den Südtiroler Bergen unterwegs – ohne Kamerarucksack, aber mit dem Handy. Und dabei sind einige Bilder entstanden: In der hervorragenden Dolomiten-Skiregion rund um den Passo San Pellegrino, wo es nicht nur toll gepflegte Skipisten gibt, sondern auch ein gewaltiges Panorama. Oder auf dem Pordoijoch, auf der sonnigen Seceda, sowie dem Col Rodella mit dem alles überragenden Langkofel oder dem Sellastock.

Wir sind Ski gefahren bis die Oberschenkel schmerzten. Aber einige male mußte ich auch auf den Auslöser der Handy-Kamera drücken. Hier die Ergebnisse – aber mehr Spass macht mir persönlich die Fotografie mit einer „echten“ Kamera!

Mehr Informationen zur Region: http://www.suedtirol.info/de  oder  http://www.valgardena.it

Lautes, buntes Ende der Raunächte im Salzkammergut

Die Raunächte – oder auch Rauhnächte – bilden die Zeit vom 24. Dezember bis zum 6. Jänner, also die dunkle Zeit des Jahres. Und sie bieten einige Bräuche: Zum Beispiel hört man in diesen Nächten möglicher weise die Tiere miteinander sprechen. Na ja, ich habe das noch nie erlebt. Und es geht um die bösen Dämonen der Finsternis, die den Dämonen des Lichts weichen sollen. Bräuche, die ins Keltentum zurück reichen. Gelebte Volkskultur….

In dieser Zeit – und schon in den Wochen davor gibt es vielerorts Perchtenläufe, oder Krampusgruppen sorgen für Schauer. Mittlerweile hängen diese Veranstaltungen viel mit dem Tourismus zusammen. Den Abschluss der Raunachts-Bräuche bilden im Salzkammergut die zahlreichen Glöcklerläufe am Vorabend des Dreikänigstags. Männer, Frauen und mittlerweile auch Kinder in weißen Gewändern tragen verschieden geformte Kappen, oft bunt bemalt mit Themen der Region und von einer Kerze im Inneren beleuchtet auf ihren Köpfen. Eine solche Gruppe nennt man eine Pass. Bis vor wenigen Jahren war die Teilnahme an solchen Glöcklerläufen noch unverheirateten Männern vorbehalten. Aber die Zeiten ändern sich.

 

Ausgang dieser Spektakel am Abend vor dem Dreikönigs-Tag war Ebensee, wo der traditionelle Glöcklerlauf sogar schon zum Weltkulturerbe zählt. Mittlerweile ziehen die Glöckler auch in Traunkirchen, Gmunden und anderen Orten des oberösterreichischen Salzkammerguts durch die Straßen, um am Abend den Zuschauern, die auch von findigen Reiseunternehmen herbeigebracht werden, auf den Ortsplätzen ein Schaulaufen zu bieten.

Ich besuchte und fotografierte Freitagabend Gmunden am Traunsee, wo 4000 Besucher die 400 Glöckler erwarteten. Ein schöner Anblick auf dem großen Rathausplatz.Und auch mit der Bildausbeute war ich zufrieden. Einfache Spitzkappen, aber auch große Kappen mit wunderschönen Motiven aus der Traunseeregion. Einfach sehenswert, dieses laute, bunte Ende der Raunächte am Traunsee!

Frohe Weihnachten, Prosit 2018!

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Es war für mich ein schönes Jahr….

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Es war für mich ein schönes Jahr, in dem ich mich noch mehr mit Landschafts- und Naturfotografie befasste. In aller Ruhe, ohne Stress. Ich war in Südtirol, besuchte so manches schöne Fleckerl in meiner Heimat Oberösterreich:  Mühlviertel, Almtal, Stodertal, Ausseer Land und einiges mehr – das Land kann sich sehen lassen, es gibt viele fotogene Platzerl.  Zahlreiche Fotos fanden Eingang in die Vertriebsnetze internationaler Bildagenturen oder wurden von heimischen Medien veröffentlicht. 2018 werde ich diese Art der Fotografie noch intensivieren.

Vorerst lasse ich aber das Jahr 2017 ausklingen, ein wenig Ski fahren, wenn das Wetter passt. Denn ich bin ein Schönwetter-Skifahrer – so wie auch ein Schönwetter-Fotograf. Weshalb ich mich schon sehr auf die nächsten Schönwetter-Winter-Fototouren freue.

Vorerst aber: Frohe Weihnachten, Prosit 2018 und viel Freude, Spass und Erfolg im neuen Jahr!

http://www.rubrafoto.co.at

Bilder aus den Dolomiten

Die Dolomiten und Südtirol zählen zweifelsfrei zu den beeindruckendsten Regionen Mitteleuropas. Bizarre Berggiganten, feine Almen, Gemütlichkeit, herrliche Wanderwege und vor allem für Fotografen und Filmer eine unerschöpfliche Fundgrube. Egal ob Sextener Dolomiten, der Sellastock, Langkofel, Seiser Alm oder Rosengarten – sie bieten Bilder, Bilder, Bilder!

Auch mich zieht es immer wieder nach Südtirol, im Winter zum Skilauf, aber besonders im Frühsommer und Herbst mit der Kamera. Aufnahmen für Medien, Werbung, Tourismus, Reiseveranstalter oder Kalenderverlage – die Dolomiten bieten gefragte Motive.

Auf dem rubrafoto-youtube-Kanal habe ich eine Bilder-Show eingespielt, die einen Teil meines Fotoangebots zeigt. Zu sehen auf:

Bildbestellungen nehme ich gerne entgegen auf http://www.rubrafoto.co.at bzw. rubra@rubrafoto.co.at

Bis zum nächste mal…..

 

 

 

70 Jahre Syndikat Foto Film in Österreich

Seit mehr 70 Jahren gibt es in Österreich die Vereinigung Syndikat Foto Film, die Interessensvertretung der heimischen Pressefotografen, Bildagenturen und Kameraleuten. Gegründet nach den Wirren des 2. Weltkriegs in Wien, als der einst blühende österreichische Bildjournalismus noch in Trümmern lag. Nach einigen Anläufen und Streitigkeiten mit der Bundesinnung der Photographen erfolgte schließlich am 23. Dezember 1947 die offizielle Gründung des Syndikats. Heute zählen fast alle namhaften Pressefotografen und Bildreporter aus ganz Österreich zu den Mitgliedern dieser wichtigen Berufsvereinigung.

Dieser Tage trat man mit einer großen Bilderschau im „Westlicht“ in Wien an die Öffentlichkeit. Altes wie auch jüngeres Bildmaterial kam vor den Vorhang. Syndikats-Präsident Gerhard Sokol durfte berechtigt stolz auf diese Leistungsschau sein.

Auch ich durfte mit einem Bild aus dem Jahre 1989  zur Ausstellung beitragen: Fall des Eisernen Vorhangs zwischen Oberösterreich und Südböhmen – ein tschechoslowakischer Soldat räumt den Stacheldrahtzaun beiseite!

Alles ausgestellten bzw. eingereichten Fotos sind in einer Online-Galerie zu sehen: http://syndikat.cyberlab.at/galerie

Bunter Herbst im Böhmerwald

Rot, gelb, grün – der Herbst im Böhmerwald an der Grenze des oberösterreichischen Mühlviertels zu Tschechien zieht alle Register! Der Mischwald aus Fichte, Eichen, Ahorn, Buchen und Birken bietet zur Zeit unwahrscheinliche Anblicke. Da muss man die Kamera zücken. Egal ob mit dem Mobiltelefon, den Kompaktkameras oder mit der Spiegelreflexkamera – die bunte Landschaft mit tiefblauen Himmel ist derzeit ein beliebtes „Fotomodel“.

Auch ich konnte dieser Tage nicht an der Buntheit der Landschaft rund um Klaffer, Schwarzenberg, Ulrichsberg oder Aigen im Mühlkreis vorbei, ohne den traumhaften Stimmungen des „Altweibersommers“ einige Fotos abzuringen. Und ich durfte wieder einmal feststellen, dass das Mühlviertel mit seinen landschaftlichen Reizen touristisch unterschätzt wird.

Vielleicht ist es aber auch gut so, dass sich keine großen Touristenscharen hierher „verirren“. Man kann stundenlang durch die Wälder entlang des tschechisch-deutsch-österreichischen Grenzgebietes wandern – oder mit dem Mountainbike die für Radfahrer geöffneten Wege befahren – ohne sich dabei in „Kolonnen“ zu bewegen. Für Bewegungsfreudige ein beschauliches Paradies. Und Fotoliebhaber kommen dabei voll auf ihre Rechnung. Besonders jetzt im Herbst.

Am besten sich selbst überzeugen, ehe der Winter hereinbricht. Infos dazu bieten die Websites http://www.muehlviertel.at oder http://www.boehmerwald.at. Ich wünsche noch schöne Herbsttage und viele beeindruckende Fotoerlebnisse.

Fotos in diesem Blog-Beitrag von http://www.rubrafoto.co.at