Der Krippenstein – Fernblicke und Panoramafotos

Du liebst weite Ausblicke und Panoramafotos? Auf dem Krippenstein, dem 2108 Meter hohen Aussichtsberg im Süden Oberösterreichs bist du richtig. In zwei Etappen mit der modernen Gondelbahn von Obertraun (täglich ab 08,30 Uhr) aus bist du in wenigen Minuten in luftiger Höhe. Tolle Ausblicke auf einen Teil der Dachsteingletscher,  über die zerklüftete Karst-Landschaft oder von der Aussichtsplattform Five Fingers der schwindelerregende Blick in die Tiefe, auf Hallstättersee und den lieblichen Weltkulturerbeort Hallstatt. Der Krippenstein zählt zu den Tourismus-Highlights im Salzkammergut (http://www.salzkammergut.at)

Wer das Innere des Dachsteinmassivs erforschen will, verläßt schon bei der Mittelstation die Seilbahngondel und steigt einige Minuten lang hinauf zu den Dachstein-Rieseneishöhlen, wo es den ganzen Tag über interessante Führungen gibt. Nicht vergessen: Warm anziehen, Eis macht kalt! Ebenfalls von der Schönbergalm, der Mittelstation, erreichbar: Die Mammuthöhlen. Sie tragen den Namen nicht, weil darin Mammuts zu sehen sind sondern wegen ihrer beeindruckenden Dimensionen.

Für Fotointeressierte: In den Höhlen gibt es zwar tolle Lichtinstallationen, dennoch wird mit Licht sparsam umgegangen. Das heißt, ISO-Empfindlichkeit bei der Kamera hochdrehen nicht vergessen! Lichtstarke Objektive sind natürlich von Vorteil.

Keine Lichtprobleme bereiten die Freiluft-Aufnahmen am und rund um den Krippenstein-Gipfel. Man fährt am besten nur bei Schönwetter auf den Berg. Denn Wolken und Nebel bei Schlechtwetter sind in 2100 Meter Höhe stets arge Spielverderber. Bei Schönwetter kann man sich mit der Kamera austoben: Startende Paraglider, die sich hinunter an den Hallstättersee nach Obertraun tragen lassen, der atemberaubende Blick auf Hallstatt mit dem See, Krippenstein-Bergkirche, der weite Blick zu leider jeden Sommer dahinschmelzende Gletscher. Motive über Motive.  Erfreulich: Die Wanderwege rund um den Gipfel sind sehr „gehfreundlich“, großteils sogar kinderwagentauglich angelegt.

Noch etwas: Die Krippenstein-Seilbahn (http://www.dachstein-salzkammergut.com) beendet in dieser Saison am 29.Oktober den Sommerbetrieb. Bis dahin Viel Spass auf dem Berg und viele tolle Fotoerlebnisse!

Alle Fotos dieses Blog-Eintrags: http://www.rubrafoto.co.at

 

 

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Das Mühlviertel – immer ein paar Bilder wert!

Sanftes Hügelland, nette Leute, manchmal ein wenig raues Klima, dann wieder sommerlich sonnig – aber immer eine Fototour wert. Das Mühlviertel! Diesmal „verirrte“ ich mich an die tschechisch-oberösterreichische Grenze an der Nord-Süd-Wasserscheide. Wullowitz, Leopoldschlag, Liebenau mit dem Naturschutzgebiet Tannermoor, Oberrauchenödt mit der Wallfahrtskirche Sankt Michael und schließlich die Bezirkshauptstadt Freistadt – mit historischem Stadtkern.

Ein sonniger Tag, flauschige Quellwolken am blauen Himmel. Alles sehr fotogen! Zwischen Wullowitz und Leopoldschlag ließen mich goldgelbe Getreidefelder und grüne Wiesen die Kamera auspacken – wogende Halme und hügelige Landschaft! Vielmehr erstaunte mich kurz danach eine Rinderkoppel am Wegesrand: Rabenschwarze, zottelige Rinder genossen ihr dasein auf der Weide – eine Herde WASSERBÜFFEL im Mühlviertel!

Wieso Wasserbüffel in den Mühlviertler Maltsch-Auen? Sie wurden vor einigen Jahren vom Projekt Natura 2000 als „Landschaftspfleger“ in den schwer zu bearbeitenden Feuchtwiesen eingesetzt – und sie bewähren sich bestens.

Ein weiteres Highlight bei meiner Mühlviertler Fototour: Der Rubener Teich im Naturschutzgebiet Tannermoor bei Liebenau, hart an der Grenze zu Niederösterreich. Ein dunkler Moorsee, in dem sich besonders vormittags die hellen Quellwolken spiegeln!

Auf meinem Weg zurück über Sandl in die Bezirkshauptstadt Freistadt kam ich in Oberrauchenödt an der kleinen Wallfahrtskirche St. Michael vorbei. Alleinstehend auf freiem Feld, daneben das kleine Pfarrhaus mit Steinblossmauern.

Freistadt mit seinem historischen Stadtkern ist immer wieder sehenswert und beliebt bei Fotografen. Egal ob der Stadtplatz mit der Stadtpfarrkirche, die engen Gassen oder die Stadtmauern mit den Stadttürmen. Mir hat es vor allem der Südturm angetan. Ich weiss nicht, warum. Mir gefällt die Stadt sowie das ganze Mühlviertel! Aber da bin ich ja nicht der einzige…

Wer mehr über das Mühlviertel erfahren will:  http://www.muehlviertel.at

Alle Fotos: Rudi Brandstätter   http://www.rubrafoto.co.at

 

Meine Naturfotos

Jahrzehntelang war ich im tagesaktuellen Geschäft der Pressefotografie unterwegs – Sport, Politik, Wirtschaft, Katastrophen! Und ich träumte oft davon, wie schön es doch wäre, ohne Stress mit der Kamera in die Natur hinaus zu gehen, um zeitlose Bilder zu produzieren. Ein schwerer Skiunfall ist schuld daran, dass ich nun meine Träume umsetze: Ein zertrümmerter, linker Oberarm riss mich aus der tagtäglichen Tretmühle. Eigentlich sollte ich dem Skirowdy, der mich zu Sturz brachte, dankbar sein. Bin ich aber nicht, weil sich der Feigling aus dem Staub machte und mich liegen ließ. Fast ein Jahr dauerte meine REHA, jetzt genieße ich meine neue Tätigkeit.

Hinaus in die freie Natur, Berge, Gewässer – Naturfotografie ist einfach schön. Wenn man dabei auch oft früh aus dem Bett muss. Naturfotografie ist reizvoll. Und es stellen sich auch schon die ersten Verkaufserfolge ein: Bilder für Tourismusbroschüren, Poster, Kalender und für Websites!

Heute präsentiere ich ein paar meiner jüngsten Fotos aus den Dolomiten. Mehr davon gibt es auf meiner Website http://www.rubrafoto.co.at im „Best-of-Bildarchiv“ oder auf http://www.flickr.com/photos/rubrafoto zu sehen.

Bis zum nächsten mal!

Sehenswert – das Stodertal

Oberösterreichs Touristiker und Politiker preisen ihr Land stets als einen der schönsten Teile Österreichs. Verständlich! Wenn man sich ein wenig umsieht im Land  „Ob der Enns“, muß man ihnen tatsächlich recht geben. Ein gutes Beispiel ist das Stodertal und seine nähere Umgebung im Pyhrn-Priel-Gebiet. Im Winter ein feines Skigebiet mit Weltcup-Rennstrecke, benannt nach dem seit Geburt wenige Kilometer von hier lebenden Hannes Trinkl, dem Abfahrtsweltmeister von 2001. Und im Sommer, beschauliche Gegend, viel Natur und Landschaft und nicht „gequält“ vom Massentourismus.

Ich habe mich schon mehrmals in der Umgebung von Hinterstoder umgesehen: Sehenswert! Da ist der Schiederweiher, ein vor vielen Jahrzehnten künstlich angelegter kleiner See mit Spitzmauer und Großer Priel als Blickfang und Kulisse im Hintergrund. Grandios und in einer kurzen Wanderung leicht erreichbar.

Als „fauler Landschaftsfotograf“ lasse ich mich mit Seilbahn und Sessellift vom Ortszentrum Hinterstoder auf die Höss (1850 Meter Seehöhe) bringen. Im Winter der Treffpunkt der Skifahrer, im Sommer ein beliebtes Wandergebiet mit herrlichem Bergpanorama des Toten Gebirges. Und einigen Speicherseen für die Kunstschnee-Erzeugung im Winter. Als Fotograf begeistert mich der Wasserspeicher knapp neben dem Höss-Berggasthaus, der am frühen Vormittag bei Windstille und blauem Himmel die auf der westlichen Talseite liegenden Gipfel der 2000er im Spiegel zeigt.

Nur wenige Kilometer von Hinterstoder entfernt liegt das Sensenwerk Rossleithen. Der Pießlingbach gibt hier nach dem Pießlingursprung mit der alten Sensenschmiede eine tolle Fotokulisse. Rauschender Bach mit Wasserwehren und alten Gemäuern der Schmiede. Und viel Natur rundherum….

Auch die bei Hinterstoder noch recht „junge“ Steyr hat  einiges zu bieten: Stromschnellen, Wasserfälle. Wer mit oder ohne Kamera noch nie in dieser schönen Gegend war, hat vieles versäumt….

Blumen – Sommer auf der Seiser Alm

Pflichtbesuch für Südtirol-Besucher ist die Fahrt auf Europas höchstgelegenes Almgebiet, auf die Seiser Alm – oder Alpe di Siusi – oberhalb von Kastelruth, Seis am Schlern und St. Ulrich im Grödnertal. Oder fast ein Pflichttermin! Auf jeden Fall ein lohnendes Ziel – erreichbar von 17 Uhr bis 9 Uhr morgens mit dem Privatauto über die Bergstraße und ansonsten mit Linienbussen oder mit den Gondelbahnen von St. Ulrich bzw. Seis. Besonders jetzt in Frühling und Frühsommer, wenn auch die Kunstschneereste der zahlreichen Skipisten dahin geschmolzen sind, bietet das ganze Almgebiet einen prachtvollen Anblick.

Blumen, Blumen, Blumen! Wunderschöne naturbelassenen Blumenwiesen soweit das Auge reicht. Und jede Menge Wanderwege und Biketrails mit Blick auf den Langkofel im Osten, die Geisler Spitzen im Nordosten und das mächtige Schlern-Massiv mit den markanten Santner Spitzen im Westen. Herrlich, inmitten

der Dolomiten. Dazu Einkehrmöglichkeiten in gepflegten Berghütten.

Besonders Fotofreunde kommen dabei auf ihre Rechnung: Vormittags weitläufige, bunte Blumenwiesen mit dem Schlern im Sonnenlicht, nachmittags und abends sind  Langkofel und Plattkofel bereit für die Objektive. Für volle Speicherkarten ist da schnell gesorgt.

Ich war jedenfalls sehr zufrieden mit meinem „fotografischen Spaziergang“ zuletzt auf der Seiser Alm. Die Fotos für Posters und Publikationen liegen auf http://www.rubrafoto.co.at bereit. Und ich bin mir ganz sicher: Es war nicht meine letzte Fototour in die Dolomiten und auf die Seiser Alm.

Noch ein Tipp für euren Fotoausflug auf die Seiser Alm: Weitwinkelobjektiv nicht vergessen. Von 20 – 200 Millimeter Brennweite kann man alles bestens ausnützen. Viel Spass!!!