Spitzenköchin Sarah Wiener begeisterte bei 10 Jahre Wesenufer – Hotel & Seminarkultur

Wesenufer – Hotel & Seminarkultur, ein Sozialprojekt von pro mente Oberösterreich,  feierte das zehnjährige Bestehen: Mit einem Galadiner am 8. Juni, zubereitet von der Spitzenköchin Sarah Wiener und mit einem „Fest der Begegnung“ am Tag darauf. Ich hatte die Ehre, Sarah Wiener bei ihren „Einsatz“ für das Galadiner fotografisch zu begleiten. Dabei staunte ich über ihren unkomplizierten, herzlichen Umgang mit dem Küchen- und Servicepersonal, das ja zum Teil aus Menschen mit psychosozialen Problemen besteht. 

Rund 180 geladene Gäste genossen den lauen Sommerabend und das gelungene Ambiente im direkt an der Donau gelegenen Seminarhotel. Nach einem Sektempfang wurde ein 4-gängiges Gala-Diner kredenzt, das Sarah Wiener gemeinsam mit Küchenchef Thomas Mühlberger & Team und KlientInnen in der Hotelküche zubereitet hatte. Die sympathische Spitzenköchin – mit Wohnsitz in Berlin – zeigte sich sehr beeindruckt vom Sozialprojekt Wesenufer, insbesondere dem hohen gastronomischen Niveau und dem wertschätzenden Umgang aller Beteiligten, von den ProfessionistInnen hin bis zu den KlientInnen.

Der Vorstandsvorsitzende von pro mente OÖ, Prof. Werner Schöny, betonte, dass Wirtschaftlichkeit und soziale Integration im Fall von Wesenufer keine Gegensätze sind. „Diesem Anspruch wird das Seminarhotel Wesenufer seit mehr als 10 Jahren gerecht. Rund 55 Menschen mit psychosozialen Problemen finden hier Arbeit und Ausbildung.“

Christian Rachbauer, Geschäftsführer von pro mente OÖ in Pension, Herbert Strasser, Bürgermeister von Waldkirchen a. d. Wesen und Friedrich Bernhofer, ehemaliger Landtagspräsident OÖ, schilderten auf der Bühne in launigen Worten ihre Erinnerungen zur Entstehungsgeschichte, von der eher holprigen Anfangszeit des Projektes bis hin zum nun mehrfach ausgezeichneten Erfolgsbetrieb.

Die langjährige Hotelleiterin Margarete Durstberger zeigte sich gemeinsam mit der Interessenvertreterin Silvia Greiner stolz und auch ein wenig überwältigt von der Wertschätzung und Anerkennung, die am Gala-Abend seitens der Gäste aus Politik und Wirtschaft und von den Kooperations- und GeschäftspartnerInnen entgegengebracht wurde.

Mehr über das Sozialprojekt Wesenufer: hotel-wesenufer.at und auch auf http://www.pmooe.at

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Der Latemar

Vor einige Tagen in den Südtiroler Dolomiten, das Wetter pendelte zwischen Sonnenschein, weissen Sommerwolken über den Bergen und Gewitterneigung. Keine gute Gelegenheit für lange Fußwege zu irgendwelchen Fotopoints. Also am späten Nachmittag von Völs am Schlern hinüber nach Tiers und rauf auf den Nigerpass. In voller Breite präsentierte sich vor mir der Latemar – mit hellen Wolken über seinen bizarren Spitzen. Aber mit einer saftigen Almwiese im Vordergrund gar nicht schlecht.

Vor einige Tagen in den Südtiroler Dolomiten, das Wetter pendelte zwischen Sonnenschein, weissen Sommerwolken über den Bergen und Gewitterneigung. Keine gute Gelegenheit für lange Fußwege zu irgendwelchen Fotopoints. Also am späten Nachmittag von Völs am Schlern hinüber nach Tiers und rauf auf den Nigerpass. In voller Breite präsentierte sich vor mir der Latemar – mit hellen Wolken über seinen bizarren Spitzen. Aber mit einer saftigen Almwiese im Vordergrund gar nicht schlecht.

Viel besser sah es nach 10 Autominuten am Karersee aus. Ein Pflichtstopp für jeden Fotointeressierten. Allerdings erst Nachmittags, am besten gegen Abend – wegen des Lichteinfalls. Wenige Schritte vom Parkplatz hinunter zum Seeufer. Ideal für mich als „faulen“ Landschaftsfotograf! Und was bot sich meinen Augen? Tiefblauer See – gespeist aus klaren Quellen des Latemar-Gebirgszugs, in dem sich der noch in heller Sonne stehende Latemar spiegelte – herrlich!

Weitwinkel, braucht kein extremes sein, 21 bis 24 Millimeter Brennweite reichen – und schon ist man mittendrin im wahren Fotoleben. Da können sie entstehen, die Fotos für Kalender, Poster oder anderen Illustrationen.  Freilich wird man an diesem Fotopoint im Eggental nie alleine sein. Aber wenn man so gegen 19 Uhr – im Hochsommer noch später – an den Karersee nahe Welschnofen kommt, sind die Bustouristen schon längst weg. Da trifft man nur noch auf ein paar Enthusiasten. Und dafür ist Platz genug.

Also: Wenn du irgendwann in den Dolomiten unterwegs bist: Karersee mit Latemar sind ein Pflichtstopp! Mehr Infos findest du auf http://www.suedtirolerland.it/de/highlights/natur-und-landschaft/seen-in-suedtirol/karersee/

 

 

Pferdesport unterm Schlern: Der Oswald von Wolkenstein Ritt

Pferde wiehern, Hufe klappern, Reiterinnen und Reiter schwitzen! Ein besonderes Ereignis hat mich diesmal mit der Kamera an den Fuße des mächtigen Schlerns in Südtirol gezogen: Der 36. Oswald von Wolkenstein Ritt!

Ein spektakuläres Ereignis, das 36 4er-Teams – viele bestehend aus Frauen und Männern sowie zwei „Frauschaften“ – und tausende Zuschauer beginnend um 7 Uhr früh den ganzen Tag in den Bann zieht. Start des ersten Teams um 7 Uhr bei der Trostburg oberhalb von Waidbruck mit einem Wanderritt nach Kastelruth zum ersten „Spiel“.

Ringstechen nennt sich dieses Spiel, bei dem auf einem Rundkurs in vollem Ritt eine Holzlatte durch Ringe gestochen werden muss. Reiterliches Können ist ebenso gefragt wie präzise Geschicklichkeit! Dieses Paarung bleibt den ganzen Tag über gefragt.

In Seis heißt es: Die Teams reiten nebeneinander – eine Stange festhaltend eine enge Strecke mit Kurve möglichst schnell und keiner darf dabei die Holzlatte los lassen. Dazu noch Einzelritte durch ein Labyrinth. Höchste Konzentration wird Pferd und Mensch abverlangt. Aber das bunt gemischte Reitervölkchen – von der Bäuerin über den Architekt zum Musiker – liebt ihren Sport und trainiert das ganze über dafür: Für die Teilnahme am Oswald von Wolkenstein Ritt!

Viel Geschick wird am Parcours entlang des Völser Weihers verlangt. Um schließlich im Finale auf Schloss Prösels einen Slalom zu reiten. Wieder ist Schnelligkeit gefragt – und jedes zu feste Berühren einer Torstange wird mit dem Klingeln einer Glocke, vor allem aber mit Strafsekunden geahndet.

Ein tolles Fest für die Freunde des etwas anderen Pferdesports. Die Teilnehmer legen in zirka 9 Stunden knapp 30 Kilometer zurück, weil sie ja die Verbindungsstrecken zwischen den vier Stationen als Wanderritte zurücklegen. Eine echte Herausforderung. Und es gab auch ein Sieger-Team: Das Team aus Ritten mit Paul Taferner, Hansjörg Tauferer, Claudia Putzer und Oliver Nocker strahlte nach vier Stationen als Sieger mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,44 Sekunden auf Kastelruth Dorf!

Ich begleitete den 36. Oswald von Wolkenstein Ritt mit der Kamera. Als ehemaliger Sportfotograf hatte ich viel Spass daran, nach einigen Jahren wieder einmal richtige Action vor die Optik zu kriegen. Kurze Belichtungszeiten, schneller Finger am Auslöser, es hat Spass gemacht. Als Fotograf kann ich diese Veranstaltung nur weiter empfehlen. Die Organisatoren bieten den Zuschauern reibungslose, kostenlose Bustransfers zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten. Allerdings darf man nicht unter Platzangst leiden, denn die Arenen sind stets knallvoll! Verständlich sage ich!!!

Der 37. Oswald von Wolkenstein Ritt am Fuße des Schlerns ist auch schon terminisiert: 31.05.2019 bis 02.06.2019. Mehr Infos auf  http://www.seiseralm.it/de oder http://ovwritt.com

Alle Fotos: Rudi Brandstätter, http://www.rubrafoto.co.at

 

Wenn es Nacht wird rund um den Dreisesselberg

Der Dreisesselberg, mit 1333 Meter Seehöhe einer der „hohen Berge“ im Bayrischen Wald bietet einen tollen Rundblick. Im Westen Richtung Arber, nach Osten Richtung Dreiländerecke Österreich/Tschechien, Deutschland, im Norden sind es nur wenige Meter zur tschechischen Grenze und im Süden blickt man über bayrisches Hügelland in Richtung Passau.

Ich stieg vor Sonnenuntergang mit Kamerarucksack und Stativ die 36 Stufen der Steintreppe hinauf auf den Gipfelfels des Dreisesselbergs. Und man ist immer wieder beeindruckt – und berührt: Die Waldschäden, die der Orkan Kyrill im Jahre 2007 im Böhmerwald und auch im Bayrischen Wald abgerichtet hat, sind noch immer allgegenwärtig. Die Borkenkäfer haben den Rest erledigt. Auf der deutschen Seite der Grenze wurde das Schadholz großteils beseitigt. Abgesehen von Bäumen, die immer wieder von diversen Stürmen entwurzelt werden.

Auf tschechischem Staatsgebiet – im Nationalpark Sumava – ragen tausende dürre Baumreste in den Himmel. Völlig der Natur überlassen. Kein Eingriff durch den Menschen. So, wie es das tschechische Nationalparkgesetz eben vorsieht. Gespenstisch – vor allem im Abendlicht!

Aber! Zwischen den toten Bäumen erwacht wieder das Leben der Natur. Es grünt! Ganz von alleine streben schon wieder Bäume – viele Fichten – in Richtung Himmel. Deutlich zu sehen auch am Grünen Band Europas, dem Streifen des ehemaligen Eisernen Vorhangs zwischen Ost und West. Zwischen abgestorbenen Bäumen windet sich das Grüne Band klar ersichtlich über die Höhen des Böhmerwalds. In der ehemaligen Todeszone zwischen Tschechien, BRD und Österreich – mit Stacheldrahtzäunen und Minen – grünt es heute wunderschön. Die Botanik ist längst wieder zum Leben erwacht.

Mittlerweile hatte ich einige Motive auf die Speicherkarte meinen Canon EOS5 Mark III gebannt. Das Licht kurz vor Sonnenuntergang ist beeindruckend, der Bergrücken des Böhmerwaldes färbt sich rötlich. Ich bin beeindruckt von der Aussicht, der Natur – und schließlich vom gewaltigen Sonnenuntergang im Westen über dem Bayrischen Wald. Wie gesagt: Dreisesselberg, Bayrischer Wald und Böhmerwald sind für mich empfehlenswerte Ausflugsgebiete. Egal ob mit oder ohne Kamera……

Nähere Infos zum Dreisesselberg und Böhmerwald: http://www.berggasthof-dreisessel.de

http://www.boehmerwald.at/oesterreich/poi/430001244/dreisesselberg.html

Alle Fotos: http://www.rubrafoto.co.at

Frühling – Start in die Fotosaison

Endlich wieder angenehme Temperaturen, Sonne, keine kalten Finger beim Griff nach der Kamera. Es ist Frühling. Zeit für den Start in die neue Fotosaison. Natürlich bietet der Winter reizvolle Bildmotive, ich liebe aber bei meinen Fototouren die Wärme. Im Winter gehe ich lieber auf die Skipisten – ohne Kamera. Mehr als 20 Jahre lang habe ich den schweren Kamerarucksack auf alle möglichen Skipisten geschleppt. Um dort Skirennfahrer und Skirennfahrerinnen bei ihren atemberaubenden Aktionen abzulichten. Sieger und Besiegte. Es hat Spass gemacht, auch wenn ich oft die Steigeisen an meinen Füßen und die vor Kälte klammen Finger verflucht habe.  Den Job habe ich mir ja selbst ausgesucht….

Heute ist alles eine andere Geschichte. Heute suche ich die Fototouren nach dem Wetterbericht aus. Und nicht mehr nach dem Terminkalender vom Skiweltcup. Heute liebe ich die Natur aber genau so wie vor Jahren. Nur in wärmeren Gefilden!

Zu Beginn meiner Frühjahrs-Fotosaison ein paar ganz gewöhnliche Blumenfotos. Und Haushund Rocky. Nichts atemberaubendes. Doch Blumenfotos sind für mich immer schön. Ich wollte nur wieder einmal durch den Sucher meiner Canon EOS 5D Mark III blicken und den Auslöser drücken.

Schon bald sollte es wieder andere Motive geben: Braunbären in Slowenien (http://www.slovenianbears.com), außerdem habe ich Wildtiere im Bayrischen Wald im Auge und selbstverständlich Landschaftsbilder in Österreich und in den italienischen Dolomiten (http://www.suedtirol.info).

Wünsche bis dahin eine schöne Zeit – und geht hinaus in die Natur: Mit der Kamera in der Hand und Ideen im Kopf!

Alle Bilder zu dieser Story: http://www.rubrafoto.co.at

Und täglich grüßt der Langkofel

Der Langkofel – oder italienisch Sassolungo – ist nicht zu übersehen, wenn man im Grödnertal oder im Fassatal unterwegs ist. Der Langkofel läßt grüßen! So geschehen auch vor einigen Tagen, als ich wieder einmal die traumhaften, stets bestens gepflegten, Südtiroler Skipisten (http://www.dolomitisuperski.com) unsicher machte. Wie schon oft machte ich Quartier im Hotel Überbacher in St. Peter/Lajen (http://www.ueberbacher.com). 

Und wie fast immer, wenn ich bei den Überbachers absteige: Zimmer mit Balkonblick auf den die Gegen prägenden Langkofel! Verständlich, Fotos vom „Kofel“ zu verschiedenen Zeiten zu schießen: Einmal morgens, dann abends, aber einmal auch bei nichts so schönem Wetter, der Langkofel steigt aus dem Morgennebel. Wie gesagt: Täglich grüßt der Langkofel. Was sagt uns das? Man kann als „fauler“ Landschaftsfotograf (http://www.rubrafoto.co.at) auch vom Hotelbalkon aus Bildgeschichten fotografieren. Was aber nicht heißt, dass ihr euch nicht hinaus in die freie Natur begeben solltet, um schöne Bilder zu komponieren.

Allerdings durfte der „Gegenschuss“ nicht fehlen: Der Sassolungo – oder wie die Ladiner sagen, der Saslonch – gesehen vom Belvedere, dem beliebten Skiberg oberhalb des Fassatals (http://www.fassa.com). 

 

Mit dem Handy unterwegs

Eigentlich habe ich lieber meine Canon EOS 5D Mark III in der Hand, wenn ich auf den Auslöser drücke. In den vergangenen Tagen war ich als Ski fahrender Tourist in den Südtiroler Bergen unterwegs – ohne Kamerarucksack, aber mit dem Handy. Und dabei sind einige Bilder entstanden: In der hervorragenden Dolomiten-Skiregion rund um den Passo San Pellegrino, wo es nicht nur toll gepflegte Skipisten gibt, sondern auch ein gewaltiges Panorama. Oder auf dem Pordoijoch, auf der sonnigen Seceda, sowie dem Col Rodella mit dem alles überragenden Langkofel oder dem Sellastock.

Wir sind Ski gefahren bis die Oberschenkel schmerzten. Aber einige male mußte ich auch auf den Auslöser der Handy-Kamera drücken. Hier die Ergebnisse – aber mehr Spass macht mir persönlich die Fotografie mit einer „echten“ Kamera!

Mehr Informationen zur Region: http://www.suedtirol.info/de  oder  http://www.valgardena.it