Wenn die Masken Venedig regieren!

Der Carneval in Venedig und seine glamourösen, fantasievollen Masken sind alljährlich ein Highlight für Fotografen.

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Dieser Tage startet wieder der traditionelle Carneval in Venedig. Die grandiosen Masken regieren wieder zwei Wochen lang die italienische Lagunenstadt. Fantasievoll, prächtig, bezaubernd, undurchschaubar! Ein Traum für Fotografen. Wenn man den Trubel, das Gedränge auf dem und rund um den Marcusplatz verträgt. Platzangst sollt man nicht kennen.

Ich habe einmal ein Tag lang die Szenerie über mich ergehen lassen. Die Maskierten sind ja sehr zuvorkommend. Sie posieren, halten inne, wenn die Kameras auf sie gerichtet werden. Die Maskierten genießen ihre Auftritte. Schon eher unangenehm sind die Touristen, wenn es darum geht, Fotos von den Darstellern zu machen. Da wird gedrängt, dass man sich manchmal fragt, ob diese Leute kein Benehmen haben oder meinen, die Masken könnten sich sogleich in Luft auflösen und sie kein Bild mehr erhaschen.

Zur Eröffnung des Carnevals schwebt ein „Engel“ auf den Marcusplatz.

Ich selbst war in der Nacht im ÖBB-Schlafwagen aus Linz direkt an den Canale Grande angereist und habe einen langen Tag (knapp 13 Stunden) im Gedränge von Venedig verbracht. Am Abend sank ich todmüde wieder ins Bett des Nachtzugs nach Linz.

Tagsüber ließ ich mich über den Marcusplatz schieben, verfluchte so manchen Drängler, machte schöne Bilder, trank völlig überteuerten italienischen Wein. Es war ein Erlebnis! Eigentlich benötigte ich dabei nur zwei Objektive: Ein Weitwinkel (17 – 40 Millimeter Brennweite) und das lange Zoom (70 – 200 Millimeter). Einen Blitz sollte man für den Ausgleich der variierenden Lichtverhältnisse nicht vergessen.

Also, wer noch kurz entschlossen sich ins Getümmel von Venedig stürzen will: Der Carneval in Venedig läuft vom 23.02. bis 05.03.2019. Viel Spass dabei….

Wintertage!

Winter und Fotografie! Ja, es kann dabei sehr kalt werden, aber es gibt auch schöne Bilder…

Zuerst tagelang Schlechtwetter und Schneefall, dann eisig kalt! Ich gebe offen zu, in den letzten Wochen nicht gerade vor Motivation für Fototouren gestrotzt zu haben. Bin eher – oder ganz sicher – ein Schönwetter-Fotograf. Aber vor einigen Tagen war ich mit der Kamera wieder einmal im Mühlviertel, meiner engeren Heimat, unterwegs. Viel Schnee, saukalt und tiefwinterlich im Skigebiet Hochficht im Böhmerwald – zwei Tage zuvor herrliche Sonnenuntergangsstimmung im mittleren Mühlviertel. Zwei völlig konträre Stimmungen. Aber in meinen Augen beides schön! Seht euch einfach die Bilder an. Vielleicht animieren sie, die Kamera zu nehmen, hinaus zu gehen, durch den Sucher zu blicken und auf den Auslöser zu drücken. Es lohnt sich. Viel Spass dabei!

Freue mich schon auf 2019!

Das Jahr 2018 ist bald Geschichte, 2019 scharrt schon in den Startlöchern. 2018 war für mich ein gutes Jahr: Schöne Fototouren, gute Bildausbeute und sonst hat auch alles gepasst! Dennoch freue ich mich schon auf 2019: Zwar wieder ein Jahr reifer (älter sagen andere), aber ich habe fotografisch wieder einige vor.

Deshalb wünsche ich allen Lesern meines Blogs: Ein frohes Weihnachtsfest und – ganz wichtig – die besten Wünsche für ein tolles, interessantes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2019!!!

Höllisches Treiben im Salzkammergut

Mehr als 1000 Krampusse und Perchten trieben am Freitag, 07.12.2018 ihr „Unwesen“ beim traditionellen Salzkammergut-Krampuslauf in Bad Goisern, Oberösterreich. Foto: rubra

Schaurig, schön, laut, höllisch – Die vergangenen Tage waren Höhepunkte für Krampus- und Perchtenläufe. Tolle Masken, zottelige Verkleidungen, Pyrotechnik, Rauch, Glockengebimmel – all das lockte mich zu einem der Höhepunkte der Krampusszene in Oberösterreich: Der 20. Salzkammergut Krampus- und Perchtenlauf in Bad Goisern!

Eine relativ kurze Brennweite auf meine Canon EOS 5D MarkIII – auf den Lärmschutz für meine Ohren hatte ich vergessen – und einen Aufsteck-Blitz zum Aufhellen der dunklen Masken. Trotzdem brauchte es relativ lange Belichtungszeiten, um die Krampusse und Perchten in Einklang mit dem oft durch Pyrotechnik aufgehellten Hintergrund zu bringen. Natürlich gelingt dabei nicht jedes angedachte Foto. Mit Ausschuss muss man rechnen. Aber es war lustig inmitten der „rauen Gesellen“, die sich als sehr kooperationsfreudig für die Fotografen zeigten. Gerne posierten sie vor der Kamera! Nur manchmal gab es eine kleine Streicheleinheit mit den Ruten. Und von Ausschreitungen, wie es in den Medien gerne berichtet wird, war nichts zu sehen. 

Höllische Stimmung auf dem Marktplatz von Bad Goisern.       Foto: rubra
Gruselige Maske.    Foto: rubra

Zum Fürchten!    . Foto: rubra

Zotteliger Geselle!      Foto: rubra

Eine schöne Veranstaltung, die die Freiwillige Feuerwehr Bad Goisern wieder organisiert wurde. Es war bereits der  20. Salzkammergut Krampus- und Perchtenlauf! Und die 2500 Zuschauer dankten es mit viel Applaus. Mein Tipp: Nächstes Jahr am 07. Dezember nach Bad Goisern fahren und den „höllischen Gesellen“ zusehen!

Fotos, Fotos, Fotos.       Foto: rubra

Schaurig schön, Krampus in Bad Goisern.      Foto: rubra

Posing für den Fotograf.     Foto: rubra

Mehr als 1000 Krampusse und Perchten trieben am Freitag, 07.12.2018 ihr „Unwesen“ beim traditionellen Salzkammergut-Krampuslauf in Bad Goisern, Oberösterreich. Foto: rubra

s’Innviertel – sehr fotogen!

Der Herbst hat schon was Schönes. Das durfte ich wieder einmal erleben, als ich mit der Kamera ein paar schöne Flecken des Innviertels im Westen Oberösterreichs besuchte. Mehr kleine Seen als man glauben würde tauchen da auf: Ibmer See, Höllerersee, der Holzöstersee und, und, und…. Interessant auch das herbstlich in gelb-rot-braun getauchte Ibmer Moor. Beeindruckend die Skyline der Innviertler Grenzstadt Schärding, gesehen vom bayrischen Neuhaus.

Wer jetzt noch einige Herbstfotos machen will, soll gleich aufbrechen. Am Morgen leichte Nebelschwaden, ab Mittag strahlend blauer Himmel. Das hat schon was!

Mehr Infos zu schönen Tagen im Innviertel – die Einheimischen sagen s’Innviertel – erfährt man auf    http://www.innviertel-tourismus.at

Fotos dieses Beitrag von Rudi Brandstätter,   http://www.rubrafoto.co.at

Frühherbstliche Fototour im Mühlviertel

Das Mühlviertler Hügelland – ein schöner Landstrich in Oberösterreich! Sanfte Hügel, viel Wald, Landwirtschaft mit glücklichen Kühen auf der Weide, ehrliche, fleißige Menschen – mich zieht es immer wieder mit meiner Kamera hinaus in diesen schönen Flecken Erde. Vor allem: Als „Randmühlviertler“ aus dem Donaumarkt Ottensheim liegen viele Motive beinahe vor meiner Haustür.

Diesmal „reiste“ ich allerdings einige Kilometer Richtung Norden. Reichenau, Langzwettl mit seinen Bio-Ziegenbauern, Bad Leonfelden mit weidenden Kühen auf immer noch grünen Wiesen. Mir gefällt das Mühlviertel. Nichts Spektakuläres, aber das gewisse etwas….

Für den Naturfreund gibt es unzählige sagenhafte Wandermöglichkeiten. Und viele Möglichkeiten für Fotobegeisterte, ihre Kamera auszupacken. Besonders jetzt im Herbst. Darum zeige ich hier einige Bilder meiner kleinen, frühherbstlichen Fototour durch das Mühlviertel. Vielleicht kann ich damit ein wenig inspirieren und animieren, die Kamera in die frische Luft mitzunehmen. Tipps für einen Mühlviertel-Ausflug findet man auf    http://www.muehlviertel.at

Alle Fotos dieses Beitrag: Rudi Brandstätter  —   http://www.rubrafoto.co.at

 

 

Rundblicke vom Col Rodella

Der Herbst naht und damit eine der schönsten Jahreszeiten für Fotografen. Da möchte ich auf einen Berg in den Dolomiten hinweisen, wo man gemütlich übernachten kann und von tollen Fotomotiven umgeben ist: Entweder zu Fuß vom Sellapass aufsteigen – oder bequem von Campitello im Fassatal mit der Gondel fast bis zur Haustür des Rifugio des Alpes (http://www.rifugiodesalpes.it/)auf knapp 2.500 Meter Seehöhe: Der Col Rodella!

Ich war kürzlich dort oben, wo sich im Sommer Wanderer und Mountainbiker tummeln und im Winter Skifahrer ihre Schwünge ziehen. Die Aussicht rundherum sagenhaft: Das Gletschergebiet der Marmolata zum Greifen nahe, Sass Pordoi, Sellastock, die Langkofelgruppe in voller Pracht. Steigt man vom Rifugio des Alpes noch etwa 70 Höhenmeter hinauf zum Gipfel des Col Rodellas, erlebt man den Blick hinüber zum Schlern und auf die Rosszähne am Rande von König Laurins Rosengarten.

 

 

Am Morgen der Sonnenaufgang über Sellastock und Sass Pordoi, am Abend im tollen Gegenlicht Schlern und Rosszähne. Mit Objektiven von 24 bis 200 Millimeter Brennweite hat man die wunderschöne Dolomiten-Landschaft „im Griff“. Aber wieso erzähle ich das? Macht euch selbst ein Bild davon. Die kommenden Wochen wollen genützt werden.

Alle Fotos dieses Beitrag: Rudi Brandstätter  —  http://www.rubrafoto.co.at