Bergerlebnis Averau

Atemberaubende Ausblicke auf die Bergpanoramen der Dolomiten – Tofana, die Cristallo Gruppe, Lagazuoi, Marmolada, um nur ein paar visuelle Highlights zu erwähnen – das Rifugio Averau (2416 Meter Seehöhe) in den Ampezzaner Dolomiten hatte ich schon länger im Auge. Ich bin ja kein Bergsteiger oder gar Kletterer. Nein, ich bin Fotograf, den Natur und Berge interessieren.

Der Rundblick vom Rifugio Averau ist beeindruckend, hier einige Videosequenzen.

Wir sind, aus Österreich kommend, bei strömenden Regen am Fuße des Monte Averau angekommen. Das Zimmer war gebucht, aber im Regen verzichtete ich auf den Aufstieg von der Falzarego-Straße aus. Wir umkreisten den Gebirgsstock über den Falzarego-Pass hinüber Richtung Colle Santa Lucia und wieder hinauf zum Passo Giau, um 3 km vor der Passhöhe den Sessellift zur Averau-Hütte zu nehmen. Nass wurden wir trotzdem.

Kaum in dem im Einschnitt zwischen Monte Averau und Monte Nuvolau liegendem Rifugio – Berggasthaus mit hervorragender Küche – angekommen, lichteten sich die Regenwolken. Und es gab gegen Abend noch einige schöne Fotos mit Tofana di Rozzes, Lagazuoi und den Cinque Torris. Den angepriesenen Sonnenuntergang mußten wir leider vergessen.

Aber es sollte ja am nächsten Morgen Schönwetter geben. Mit herrlichem Sonnenaufgang zwischen Tofana und der Cristallo Gruppe. Sollte! Das Wetter hatte sich gebessert, aber kurz vor 6 Uhr war keine Sonne zu sehen. Sie versteckte sich böswillig hinter dunklen Wolken. Etwas später setzte sie wenigsten den Gipfel des Averaus und die südwestlich gelegene Marmolada mit dem Gletscher in ein brauchbares Licht. Mein Fotografenherz war leicht angeschlagen. Aber man sollte schöne Bilder nicht im Kopf herum schwirren lassen, ehe man sie tatsächlich fotografiert hat. Ja, ich weiß….

Die Cinque Torris nahe Cortina d‘ Ampezzo im Abendlicht.
Die Regenwolken lichten sich und geben den Blick auf die Tofana frei.
Bescheiden fiel der erwartete, prachtvolle Sonnenaufgang über dem Dolomitenpanorama mit der Cristallo Gruppe aus.
Die Morgensonne erhellt den Averau-Gipfel, links im Bild Fotofreund Hermann.
Ein feiner Platz für Bergfreunde, auch wenn sie keine Bergsteiger und Kletterer sind: Das Rifugio Averau.
Schöne Morgenstimmung mit dem Gletscher der Marmolada. Alle Fotos: Rudi Brandstätter

Wenn der Ausflug zum Monta Averau in 2.416 Meter Seehöhe wetterbedingt fotografisch gesehen nicht unbedingt das Gelbe vom Ei war – es war dennoch ein Bergerlebnis. Die Blicke auf die wunderschönen Dolomitenberge faszinieren mich immer wieder. Und eines ist klar: Ich warte bestimmt eines Tages dort oben wieder auf einen wunderschönen Sonnenaufgang!

Infos zum Rifugio Averau (Averau Hütte) gibt es auf:

https://cortinadelicious.it/DE/s10-tipo-3-Die-Htte-Rifugio-Averau

Willkommen im Salzkammergut!

Die Corona-Krise hat unser Land Monate lang blockiert. Ausgangsbeschränkungen, Mund- und Nasen-Schutzmasken, gesperrte Gastronomie – einfach langweilig! Schön langsam geht es wieder los: Gasthäuser und Hotels nehmen den Betrieb wieder auf, die Schutzmasken verschwinden langsam aus dem Alltagsbild, Ausflüge in unser schönes Land sind wieder erlaubt. Das Land beginnt wieder zu leben.

So möchte ich heute ein Video mit einigen Ausflugsideen ins schöne Salzkammergut präsentieren: Berge, Seen, Brauchtum, Tradition – Willkommen im Salzkammergut! Ein schönes Stück Land im Süden Oberösterreichs, im steirischen Ausseerland und einem Teil vom Land Salzburg.

Schau hinein in dieses Video und inspiriere dich für kommende Urlaubstage.

Tradition, Brauchtum, Volkskultur und viel Natur – das alles bietet das Salzkammergut!

Fototouren durch Südtirol – bitte warten!

Auch wir Landschaftsfotografen leiden unter den Folgen der Corona-Krise. Noch warte ich voll Sehnsucht, meine nächste Fototour in die Dolomiten starten zu dürfen.

Wehmütig betrachte ich meine fotografischen Schätze aus vergangenen Fototouren durch Südtirol. Auch in diesem Sommer hätte ich einiges geplant. Dann kam das Corona-Viris, brachte viel Leid für Italiens Bevölkerung. Auch Südtirol hat es schwer getroffen. Alles steht bzw. stand still. Mittlerweile bemühen sich unsere südlichen Nachbarn, Land, Wirtschaft, Tourismus und Co. wieder in Schwung zu bringen. Als Österreicher muss ich leider auf die Einreise in mein Lieblingsland Südtirol mit seinen wunderschönen Landschaften noch warten und hoffen. Hoffen, in den kommenden Wochen über den Brenner oder das Pustatal einreisen zu dürfen. Und vor allem wieder zurück nach Österreich, ohne danach 2 Wochen in Isolation verbringen zu müssen. Landschaftsfotografen haben es momentan nicht leicht. Aber ich bin Optimist und zeige vorab einige Bilder aus vergangenen Fotoreisen in den Dolomiten.

Also üben wir uns ein wenig in Geduld, sind wir optimistisch. Südtirol – bis bald!

Alle Fotos: Rudi Brandstätter — http://www.rubrafoto.co.at

Goldener Herbst auf der Seiser Alm

Ein langer, schöner Sommer neigt sich auch auf der Seiser Alm in Südtirol seinem Ende zu. Es ist Spätherbst. Aber keineswegs grau und feucht. Ich durfte vor einigen Tagen auf Europas größter zusammenhängender Hochalm den Goldenen Herbst erleben. Die Seiser Alm liegt in unmittelbarer Umgebung der beliebten Südtiroler Tourismusorte wie Seis, Völs am Schlern, Kastelruth oder Sankt Ulrich und ist über die Bergstraße , aber auch mit den Seilbahnen von Kastelruth und Sankt Ulrich im Grödnertal einfach erreichbar. Dank der Lärchen, die sich hier auf einer Höhe zwischen 1700 und knapp 2000 Meter Seehöhe recht wohl fühlen. Und deren Nadeln – bevor sie vor dem Wintereinbruch abfallen – sich rot und schließlich gelb verfärben. Bunter geht Herbst nicht!

Bunte Almenlandschaft, umgeben von den mächtigen Berggipfel der Dolomiten. Langkofel, Plattkofel, Rosszähne, Schlern mit den Santner Spitzen. Ein prachtvoller Anblick – vor allem wenn man mit der Kamera unterwegs ist!

In diesen Tagen kehrt auf der Seiser Alm eine kurze Ruhe ein, ehe sie im Dezember von den Skifahrern, Skilangläufern und Schneeschuh-Wanderern wieder belebt wird. Aber wie gesagt, Fototouren auf der Südtiroler Hochalm lohnen sich zu jeder Jahreszeit. Nähere Infos bieten die Websites https://www.seiser-alm.it https://www.seiseralm.it https://www.suedtirol.com und https://www.idm-suedtirol.com

Alle Fotos zu diesem Beitrag: Rudi Brandstätter, http://www.rubrafoto.co.at

Wolf und Co. vor der Fotolinse!

Dieser Tage hat es mich samt Fotoausrüstung wieder einmal ins Almtal in Oberösterreich gezogen, genau genommen in den großzügig angelegten Cumberland Wildpark nahe Grünau. Eine Vielfalt von Tieren wartet dort auf die Besucher: Steinböcke, Rothirsche, Luchse, Wisente, Graugänse und mehr leben hier auf 60 ha Fläche.

Mich interessierte besonders das weitläufige Areal für Wölfe und Bären, die ein gemeinsame „Heim“ bewohnen. Die Wölfe hatten sich nämlich bei meinem Besuch vor einem Jahr vor mir versteckt gehalten – keine Fotos! Diesmal war es glücklicherweise anders. Ich bekam zwar nicht das gesamte fünfköpfige Rudel vor die mit langem Objektiv (300 mm) bestückte Canon-Kamera, aber nach langem Warten erschien ein Prachtkerl von einem Wolf. Vorsichtig um sich blickend schlich er durch das Gelände. Es war spannend. Und ich schaffte einige brauchbare Bilder.

Was ich nicht schaffte: Bären und Wolf auf ein Foto! Sie gingen sich stets aus dem Wege, obwohl ich geduldig auf den richtigen Moment wartete. Vergeblich!

Dafür posierte Herr Bär recht „brav“. Und im anderen Eck des Wildparks zeigten sich Luchs und Schnee-Eule sehr fotogen. Es waren schöne Stunden im gepflegten Cumberland Wildpark in Grünau im Almtal (http://www.wildpark.at). Nicht nur für Fotografen lohnt sich ein Besuch. Allerdings sollte man schon Objektive mit etwas längerer Brennweite (von 135 bis 400 mm) dabei haben. Besonders empfehlenswert ist natürlich ein Besuch mit Kindern, die aus dem Staunen nicht heraus kommen.

Alle Bilder dieses Beitrags: Rudi Brandstätter (http://www.rubrafoto.co.at)

Meine Fotos sind käuflich!

Nach dem Rückzug von dem stressigen, aktuellen Tagesgeschäft widme ich mich seit geraumer Zeit der wesentlich ruhigeren Fotografie von Natur und Brauchtum. Fast zeitlose Fotos für Illustrationen in Tourismus, Medien und Werbung. Mit Freude kann ich nun verkünden, dass eine Serie meiner Fotos (Landschaften, Natur, Brauchtum) nun im Postershop des renommierten Anbieters „Oh my Prints“ gelistet sind. Fotoprints auf Materialien wie Glas, Metall, Leinwand, Holz usw.. Hier ein kleiner Auszug meiner „käuflichen“ Fotos auf http://www.ohmyprints.com/de/kuenstler/Rudolf-Brandstaetter/42240

Bilder bringen Farbe in Räumlichkeiten: In Wohnungen, Büros, Ordinationen! Bilder bereiten Freude! Also reinschauen über meinen beigefügten Link – und bestellen!

http://www.ohmyprints.com/de/kuenstler/Rudolf-Brandstaetter/42240 http://www.rubrafoto.co.at

Sehr fotogen – die Oö. Landesgartenschau 2019 in Aigen-Schlägl!

Bunt, grün, entschleunigend und einladend zum Genießen – meine Kurzbeschreibung der oberösterreichischen Landesgartenschau 2019 mit dem Titel „Bio Garten Eden“ beim Stift Schlägl im Oberen Mühlviertel. Gartenfreunde, Hobbygärtner- und Gärtnerinnen, Freunde der Bio-Landwirtschaft kommen beim Rundgang auf 16 Hektar Fläche voll auf ihre Rechnung. 25 Schaugärten auf 6000 Quadratmetern Blühfläche bieten bis 13. Oktober 2019 Biogemüse, Bio-Gartenbau, viele Informationen, Wissenswertes sowie jede Menge Blumen zu den jeweiligen Jahreszeiten. Dazu noch großzügige Spielplätze für die Jugend.

Obwohl ich kein ausgewiesener Gartenfachmann bin, begeisterte mich der Bummel durch die im Gemeindegebiet von Aigen-Schlägl liegende Oö. Landesgartenschau 2019. Weil es für Fotografen viele reizende Motive gibt. Rustikale Gartengestaltung, bunte Blumen, Gemüsebeete – und man hat viel Platz und Ruhe beim Fotografieren. Man braucht auch nicht viele Objektive mit schleppen. Ich habe mich dabei ertappt, dass ich bei meinem Fotospaziergang durch die Gartenschau lediglich das Canon-Zoom 24 – 70 mm benützte. Eben ein wahrer Spaziergang. Das Zoomobjektiv 70 – 200 mm hatte ich zwar auch noch dabei, aber es blieb diesmal unbenützt.

Soviel zu meinem Fotoausflug in die Oö. Landesgartenschau 2019 in Aigen-Schlägl, die täglich ab 9 Uhr geöffnet ist. Mehr Infos zur Gartenschau auf http://www.biogarteneden.at

Alle Fotos dieses Beitrags: Rudi Brandstätter http://www.rubrafoto.co.at

Wenn die Masken Venedig regieren!

Der Carneval in Venedig und seine glamourösen, fantasievollen Masken sind alljährlich ein Highlight für Fotografen.

Dieser Tage startet wieder der traditionelle Carneval in Venedig. Die grandiosen Masken regieren wieder zwei Wochen lang die italienische Lagunenstadt. Fantasievoll, prächtig, bezaubernd, undurchschaubar! Ein Traum für Fotografen. Wenn man den Trubel, das Gedränge auf dem und rund um den Marcusplatz verträgt. Platzangst sollt man nicht kennen.

Ich habe einmal ein Tag lang die Szenerie über mich ergehen lassen. Die Maskierten sind ja sehr zuvorkommend. Sie posieren, halten inne, wenn die Kameras auf sie gerichtet werden. Die Maskierten genießen ihre Auftritte. Schon eher unangenehm sind die Touristen, wenn es darum geht, Fotos von den Darstellern zu machen. Da wird gedrängt, dass man sich manchmal fragt, ob diese Leute kein Benehmen haben oder meinen, die Masken könnten sich sogleich in Luft auflösen und sie kein Bild mehr erhaschen.

Zur Eröffnung des Carnevals schwebt ein „Engel“ auf den Marcusplatz.

Ich selbst war in der Nacht im ÖBB-Schlafwagen aus Linz direkt an den Canale Grande angereist und habe einen langen Tag (knapp 13 Stunden) im Gedränge von Venedig verbracht. Am Abend sank ich todmüde wieder ins Bett des Nachtzugs nach Linz.

Tagsüber ließ ich mich über den Marcusplatz schieben, verfluchte so manchen Drängler, machte schöne Bilder, trank völlig überteuerten italienischen Wein. Es war ein Erlebnis! Eigentlich benötigte ich dabei nur zwei Objektive: Ein Weitwinkel (17 – 40 Millimeter Brennweite) und das lange Zoom (70 – 200 Millimeter). Einen Blitz sollte man für den Ausgleich der variierenden Lichtverhältnisse nicht vergessen.

Also, wer noch kurz entschlossen sich ins Getümmel von Venedig stürzen will: Der Carneval in Venedig läuft vom 23.02. bis 05.03.2019. Viel Spass dabei….

Wintertage!

Winter und Fotografie! Ja, es kann dabei sehr kalt werden, aber es gibt auch schöne Bilder…

Zuerst tagelang Schlechtwetter und Schneefall, dann eisig kalt! Ich gebe offen zu, in den letzten Wochen nicht gerade vor Motivation für Fototouren gestrotzt zu haben. Bin eher – oder ganz sicher – ein Schönwetter-Fotograf. Aber vor einigen Tagen war ich mit der Kamera wieder einmal im Mühlviertel, meiner engeren Heimat, unterwegs. Viel Schnee, saukalt und tiefwinterlich im Skigebiet Hochficht im Böhmerwald – zwei Tage zuvor herrliche Sonnenuntergangsstimmung im mittleren Mühlviertel. Zwei völlig konträre Stimmungen. Aber in meinen Augen beides schön! Seht euch einfach die Bilder an. Vielleicht animieren sie, die Kamera zu nehmen, hinaus zu gehen, durch den Sucher zu blicken und auf den Auslöser zu drücken. Es lohnt sich. Viel Spass dabei!

Freue mich schon auf 2019!

Das Jahr 2018 ist bald Geschichte, 2019 scharrt schon in den Startlöchern. 2018 war für mich ein gutes Jahr: Schöne Fototouren, gute Bildausbeute und sonst hat auch alles gepasst! Dennoch freue ich mich schon auf 2019: Zwar wieder ein Jahr reifer (älter sagen andere), aber ich habe fotografisch wieder einige vor.

Deshalb wünsche ich allen Lesern meines Blogs: Ein frohes Weihnachtsfest und – ganz wichtig – die besten Wünsche für ein tolles, interessantes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2019!!!